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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • 41:001 Siehe, die Hoffnung wird jedem fehlen; schon wenn er seiner ansichtig wird, stürzt er zu Boden.
  • Sieh, das Hoffen darauf wird enttäuscht; sein bloßer Anblick bringt zu Fall.
  • (Niemand ist so kühn, daß er ihn reizen darf; wer ist denn, der vor mir stehen könne?
  • So kühn ist keiner, es zu reizen; wer könnte mir wohl trotzen?
  • Wer hat mir etwas zuvor getan, daß ich’s ihm vergelte? Es ist mein, was unter allen Himmeln ist.
  • Wer ist mir je entgegengetreten, dass ich ihm etwas zurückgeben müsste? Alles unter dem Himmel ist mein.
  • (Dazu muß ich nun sagen, wie groß, wie mächtig und wohlgeschaffen er ist.
  • Ich will nicht schweigen von seinen Gliedern, von seiner Kraft und Größe, von seiner gefälligen Gestalt.
  • (Wer kann ihm sein Kleid aufdecken? und wer darf es wagen, ihm zwischen die Zähne zu greifen?
  • Wer hat die Hülle seines Kleides aufgedeckt, wer ist eingedrungen in seinen Doppelpanzer?
  • (Wer kann die Kinnbacken seines Antlitzes auftun? Schrecklich stehen seine Zähne umher.
  • Wer hat die Tore seines Gesichts geöffnet? Rings um seine Zähne lagert Schrecken.
  • (Seine stolzen Schuppen sind wie feste Schilde, fest und eng ineinander.
  • Sein schützender Panzer ist sein Stolz, verschlossen mit Siegel aus Kieselstein.
  • ( Eine rührt an die andere, daß nicht ein Lüftlein dazwischengeht.
  • Einer reiht sich an den andern, kein Lufthauch dringt zwischen ihnen durch.
  • (Es hängt eine an der andern, und halten sich zusammen, daß sie sich nicht voneinander trennen.
  • Fest haftet jeder an dem andern, sie sind verklammert, lösen sich nicht.
  • Sein Niesen glänzt wie ein Licht; seine Augen sind wie die Wimpern der Morgenröte.
  • Sein Niesen lässt Licht aufleuchten; seine Augen sind wie die Lider der Morgenröte.
  • Aus seinem Munde fahren Fackeln, und feurige Funken schießen heraus.
  • Aus seinem Maul fahren brennende Fackeln, feurige Funken schießen hervor.
  • Aus seiner Nase geht Rauch wie von heißen Töpfen und Kesseln.
  • Rauch dampft aus seinen Nüstern wie aus kochendem, heißem Topf.
  • Sein Odem ist wie eine lichte Lohe, und aus seinem Munde gehen Flammen.
  • Sein Atem entflammt glühende Kohlen, eine Flamme schlägt aus seinem Maul hervor.
  • Auf seinem Halse wohnt die Stärke, und vor ihm her hüpft die Angst.
  • Stärke wohnt in seinem Nacken, vor ihm tanzt die bange Furcht.
  • Die Gliedmaßen seines Fleisches hangen aneinander und halten hart an ihm, daß er nicht zerfallen kann.
  • Straff liegt seines Wanstes Fleisch, wie angegossen, unbewegt.
  • Sein Herz ist so hart wie ein Stein und so fest wie ein unterer Mühlstein.
  • Sein Herz ist fest wie Stein, fest wie der untere Mühlstein.
  • Wenn er sich erhebt, so entsetzen sich die Starken; und wenn er daherbricht, so ist keine Gnade da.
  • Erhebt es sich, erschrecken selbst die Göttlichen; vor Schrecken wissen sie nicht aus noch ein.
  • Wenn man zu ihm will mit dem Schwert, so regt er sich nicht, oder mit Spieß, Geschoß und Panzer.
  • Trifft man es, kein Schwert hält stand, nicht Lanze noch Geschoss und Pfeil.
  • Er achtet Eisen wie Stroh, und Erz wie faules Holz.
  • Eisen achtet es wie Stroh, Bronze wie morsch gewordenes Holz.
  • Kein Pfeil wird ihn verjagen; die Schleudersteine sind ihm wie Stoppeln.
  • Kein Bogenpfeil wird es verjagen, in Stoppeln verwandeln sich ihm die Steine der Schleuder.
  • Die Keule achtet er wie Stoppeln; er spottet der bebenden Lanze.
  • Wie Stoppeln dünkt ihm die Keule, es lacht nur über das Gerassel des Sichelschwerts.
  • Unten an ihm sind scharfe Scherben; er fährt wie mit einem Dreschwagen über den Schlamm.
  • Sein Unteres sind Scherbenspitzen; einen Dreschschlitten zieht es über den Schlamm.
  • Er macht, daß der tiefe See siedet wie ein Topf, und rührt ihn ineinander, wie man eine Salbe mengt.
  • Die Tiefe lässt es brodeln wie den Kessel, macht das Meer zu einem Salbentopf.
  • Nach ihm leuchtet der Weg; er macht die Tiefe ganz grau.
  • Es hinterlässt eine leuchtende Spur; man meint, die Flut sei graues Haar.
  • Auf Erden ist seinesgleichen niemand; er ist gemacht, ohne Furcht zu sein.
  • Auf Erden gibt es seinesgleichen nicht, gemacht, um sich nie zu fürchten.
  • Er verachtet alles, was hoch ist; er ist ein König über alles stolze Wild.
  • Alles Hohe blickt es an, König ist es über alle Stolzen.

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