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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich.
  • Für den Chormeister. Von David. Ein Psalm. HERR, du hast mich erforscht und kennst mich.
  • Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehest meine Gedanken von ferne.
  • Ob ich sitze oder stehe, du kennst es. Du durchschaust meine Gedanken von fern.
  • Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege.
  • Ob ich gehe oder ruhe, du hast es gemessen. Du bist vertraut mit all meinen Wegen.
  • Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wissest.
  • Ja, noch nicht ist das Wort auf meiner Zunge, siehe, HERR, da hast du es schon völlig erkannt.
  • Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
  • Von hinten und von vorn hast du mich umschlossen, hast auf mich deine Hand gelegt.
  • Solche Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch; ich kann sie nicht begreifen.
  • Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, zu hoch, ich kann es nicht begreifen.
  • Wo soll ich hin gehen vor deinem Geist, und wo soll ich hin fliehen vor deinem Angesicht?
  • Wohin kann ich gehen vor deinem Geist, wohin vor deinem Angesicht fliehen?
  • Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da.
  • Wenn ich hinaufstiege zum Himmel — dort bist du; wenn ich mich lagerte in der Unterwelt — siehe, da bist du.
  • Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,
  • Nähme ich die Flügel des Morgenrots, ließe ich mich nieder am Ende des Meeres,
  • so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten.
  • auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich ergreifen.
  • Spräche ich: Finsternis möge mich decken! so muß die Nacht auch Licht um mich sein.
  • Würde ich sagen: Finsternis soll mich verschlingen und das Licht um mich soll Nacht sein!
  • Denn auch Finsternis nicht finster ist bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.
  • Auch die Finsternis ist nicht finster vor dir, die Nacht leuchtet wie der Tag, wie das Licht wird die Finsternis.
  • Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
  • Du selbst hast mein Innerstes geschaffen, hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
  • Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl.
  • Ich danke dir, dass ich so staunenswert und wunderbar gestaltet bin. Ich weiß es genau: Wunderbar sind deine Werke.
  • Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde.
  • Dir waren meine Glieder nicht verborgen, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewirkt in den Tiefen der Erde.
  • Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war.
  • Als ich noch gestaltlos war, sahen mich bereits deine Augen. In deinem Buch sind sie alle verzeichnet: die Tage, die schon geformt waren, als noch keiner von ihnen da war.
  • Aber wie köstlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine große Summe!
  • Wie kostbar sind mir deine Gedanken, Gott! Wie gewaltig ist ihre Summe!
  • Sollte ich sie zählen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir.
  • Wollte ich sie zählen, sie sind zahlreicher als der Sand. Ich erwache und noch immer bin ich bei dir.
  • Ach Gott, daß du tötetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mir weichen müßten!
  • Wolltest du, Gott, doch den Frevler töten! Ihr blutgierigen Menschen, weicht von mir!
  • Denn sie reden von dir lästerlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.
  • Sie nennen dich in böser Absicht, deine Feinde missbrauchen deinen Namen.
  • Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und es verdrießt mich an ihnen, daß sie sich wider dich setzen.
  • Sollen mir nicht verhasst sein, HERR, die dich hassen, soll ich die nicht verabscheuen, die sich gegen dich erheben?
  • Ich hasse sie in rechtem Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden.
  • Ganz und gar sind sie mir verhasst, auch mir wurden sie zu Feinden.
  • Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich’s meine.
  • Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne meine Gedanken!
  • Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
  • Sieh doch, ob ich auf dem Weg der Götzen bin, leite mich auf dem Weg der Ewigkeit!

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