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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Der HERR fragte Hiob:
  • Und der HERR antwortete Hiob und sprach:
  • »Willst du weiter mit mir streiten, mich, den Allmächtigen, immer noch tadeln? Du hast mich angeklagt, nun steh mir Rede und Antwort!«
  • Will mit dem Allmächtigen rechten der Haderer? Wer Gott tadelt, soll’s der nicht verantworten?
  • Darauf antwortete Hiob nur:
  • Hiob aber antwortete dem HERRN und sprach:
  • »Herr, ich bin zu gering, ich kann dir nichts erwidern; darum lege ich jetzt die Hand auf den Mund.
  • Siehe, ich bin zu leichtfertig gewesen; was soll ich antworten? Ich will meine Hand auf meinen Mund legen.
  • Mehr als einmal habe ich geredet — aber ich will es nicht wieder tun; ich habe schon zu viel gesagt!«
  • Ich habe einmal geredet, und will nicht antworten; zum andernmal will ich’s nicht mehr tun.
  • Da sprach der HERR zu Hiob aus dem Sturm:
  • Und der HERR antwortete Hiob aus dem Wetter und sprach:
  • »Tritt mir gegenüber wie ein Mann und antworte auf meine Fragen!
  • Gürte wie ein Mann deine Lenden; ich will dich fragen, lehre mich!
  • Willst du mein Urteil widerlegen und mich schuldig sprechen, nur damit du recht behältst?
  • Solltest du mein Urteil zunichte machen und mich verdammen, daß du gerecht seist?
  • Besitzt du Macht wie ich, kannst du mit gleicher Stimme donnern?
  • Hast du einen Arm wie Gott, und kannst mit gleicher Stimme donnern, wie er tut?
  • Dann schmück dich mit Würde und Macht, bekleide dich mit Pracht und Majestät!
  • Schmücke dich mit Pracht und erhebe dich; ziehe Majestät und Herrlichkeit an!
  • Dann lass deinen Zorn losbrechen, finde jeden stolzen Menschen heraus und erniedrige ihn!
  • Streue aus den Zorn deines Grimmes; schaue an die Hochmütigen, wo sie sind, und demütige sie!
  • Spür jeden Überheblichen auf und zwing ihn in die Knie, tritt die Gottlosen an Ort und Stelle nieder!
  • Ja, schaue die Hochmütigen, wo sie sind, und beuge sie; und zermalme die Gottlosen, wo sie sind!
  • Verscharre sie alle in der Erde, verbanne sie in das Reich der Toten!
  • Verscharre sie miteinander in der Erde und versenke ihre Pracht ins Verborgene,
  • Dann will ich der Erste sein, der dich preist, weil du mit eigener Hand den Sieg errungen hast!«
  • so will ich dir auch bekennen, daß dir deine rechte Hand helfen kann.
  • »Schau dir den Behemot an, den ich geschaffen habe wie auch dich! Er frisst Gras wie ein Rind.
  • Siehe da den Behemoth, den ich neben dir gemacht habe; er frißt Gras wie ein Ochse.
  • Wie stark sind seine Lenden, welche Kraft hat er in den Muskeln seines Bauches!
  • Siehe, seine Kraft ist in seinen Lenden und sein Vermögen in den Sehnen seines Bauches.
  • Er macht seinen Schwanz steif wie eine Zeder, dicht verflochten sind die Sehnen an den Schenkeln.
  • Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder; die Sehnen seiner Schenkel sind dicht geflochten.
  • Seine Knochen sind fest wie Bronzeröhren, seine Rippen gleichen Eisenstangen.
  • Seine Knochen sind wie eherne Röhren; seine Gebeine sind wie eiserne Stäbe.
  • Unter meinen Werken nimmt er den ersten Platz ein, und nur ich, sein Schöpfer, kann das Schwert gegen ihn ziehen.
  • Er ist der Anfang der Wege Gottes; der ihn gemacht hat, der gab ihm sein Schwert.
  • Die Hügel bieten ihm ihr Gras als Futter, und die wilden Tiere spielen neben ihm.
  • Die Berge tragen ihm Kräuter, und alle wilden Tiere spielen daselbst.
  • Er liegt unter Lotusbüschen, versteckt sich im Schilf und im Sumpf.
  • Er liegt gern im Schatten, im Rohr und im Schlamm verborgen.
  • Die Lotusbüsche verbergen ihn und spenden ihm Schatten, bei den Pappeln am Ufer findet er Schutz.
  • Das Gebüsch bedeckt ihn mit seinem Schatten, und die Bachweiden umgeben ihn.
  • Schwillt der Fluss mächtig an — ihm wird nicht bange; er bleibt ruhig, selbst wenn der Jordan ihm ins Maul flutet.
  • Siehe, er schluckt in sich den Strom und achtet’s nicht groß; läßt sich dünken, er wolle den Jordan mit seinem Munde ausschöpfen.
  • Meinst du, ein Mensch kann dieses Tier von vorne packen, es fangen und ihm einen Ring durch die Nase ziehen?
  • Fängt man ihn wohl vor seinen Augen und durchbohrt ihm mit Stricken seine Nase?
  • Kannst du den Leviatan am Angelhaken aus dem Wasser ziehen oder seine Zunge mit einem Seil hinunterdrücken?
  • Kannst du den Leviathan ziehen mit dem Hamen und seine Zunge mit einer Schnur fassen?
  • Kannst du ihm einen Strick durch die Nase ziehen oder sein Kinn mit einem Haken durchstechen?
  • Kannst du ihm eine Angel in die Nase legen und mit einem Stachel ihm die Backen durchbohren?
  • Meinst du, er wird dann um Gnade winseln und dich mit Worten umschmeicheln?
  • Meinst du, er werde dir viel Flehens machen oder dir heucheln?
  • Meinst du, er wird sich dir ergeben und du kannst ihn für immer als Knecht behalten?
  • Meinst du, daß er einen Bund mit dir machen werde, daß du ihn immer zum Knecht habest?
  • Was willst du mit ihm tun? Ihn anbinden und wie einen Vogel halten, ihn deinen Mädchen zum Spielen geben?
  • Kannst du mit ihm spielen wie mit einem Vogel oder ihn für deine Dirnen anbinden?
  • Meinst du, die Jäger könnten jemals um seine besten Stücke feilschen und sie an Händler verkaufen?
  • Meinst du, die Genossen werden ihn zerschneiden, daß er unter die Kaufleute zerteilt wird?
  • Kannst du seinen Panzer mit Harpunen spicken oder mit Fischerhaken seinen Kopf?
  • Kannst du mit Spießen füllen seine Haut und mit Fischerhaken seinen Kopf?
  • Versuch es nur, mit ihm zu kämpfen! Daran wirst du noch lange denken und es nicht noch einmal wagen!
  • Wenn du deine Hand an ihn legst, so gedenke, daß es ein Streit ist, den du nicht ausführen wirst.

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