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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Lutherbibel
Kannst du mir sagen, wann die Steinböcke werfen, schaust du zu, wie die Hirschkühe kalben?
Weißt du die Zeit, wann die Gemsen auf den Felsen gebären? oder hast du gemerkt, wann die Hinden schwanger gehen?
Zählst du die Monate ihrer Tragezeit, und weißt du, wann sie gebären?
Hast du gezählt ihre Monden, wann sie voll werden? oder weißt du die Zeit, wann sie gebären?
Sie kauern nieder, bringen ihre Jungen zur Welt, und dann hören ihre Wehen auf.
Sie beugen sich, lassen aus ihre Jungen und werden los ihre Wehen.
Ihre Jungen wachsen in der Wildnis auf und werden stark; sie ziehen fort und kehren nicht mehr zurück.
Ihre Jungen werden feist und groß im Freien und gehen aus und kommen nicht wieder zu ihnen.
Wer hat dem Wildesel die Freiheit gegeben, wer hat seine Fesseln gelöst?
Wer hat den Wildesel so frei lassen gehen, wer hat die Bande des Flüchtigen gelöst,
Ich gab ihm die Steppe als Lebensraum, die Salzwüste als sein Gebiet.
dem ich die Einöde zum Hause gegeben habe und die Wüste zur Wohnung?
Er lacht über das Lärmen in der Stadt, die Schreie des Treibers hört er nicht.
Er verlacht das Getümmel der Stadt; das Pochen des Treibers hört er nicht.
Er wählt sich das Bergland als Weide aus und sucht dort überall nach etwas Grünem.
Er schaut nach den Bergen, da seine Weide ist, und sucht, wo es grün ist.
Meinst du, der Wildstier würde dir freiwillig dienen und über Nacht in deinem Stall an der Krippe stehen?
Meinst du, das Einhorn werde dir dienen und werde bleiben an deiner Krippe?
Kannst du ihn mit dem Pfluggeschirr in der Furche halten, ihn im Tal über dein Feld eggen lassen?
Kannst du ihm dein Seil anknüpfen, die Furchen zu machen, daß es hinter dir brache in Tälern?
Kannst du dich auf seine gewaltige Kraft verlassen und ihm deine schwere Arbeit aufbürden?
Magst du dich auf das Tier verlassen, daß es so stark ist, und wirst es dir lassen arbeiten?
Vertraust du ihm, dass er deine Ernte einbringt und sie zu deinem Dreschplatz zieht?
Magst du ihm trauen, daß es deinen Samen dir wiederbringe und in deine Scheune sammle?
Fröhlich schlägt die Straußenhenne mit den Flügeln, doch sie sind nicht zu vergleichen mit den Schwingen und Federn eines Storches.
Der Fittich des Straußes hebt sich fröhlich. Dem frommen Storch gleicht er an Flügeln und Federn.
Sie lässt ihre Eier auf der Erde liegen, damit der heiße Sand sie wärmt.
Doch läßt er seine Eier auf der Erde und läßt sie die heiße Erde ausbrüten.
Dass ein Mensch sie zertreten, dass Tiere sie zertrampeln könnten — so weit denkt sie nicht.
Er vergißt, daß sie möchten zertreten werden und ein wildes Tier sie zerbreche.
Herzlos behandelt sie die Jungen, als wären es nicht ihre eigenen. Und wenn ihre Mühe vergeblich war, kümmert sie das nicht.
Er wird so hart gegen seine Jungen, als wären sie nicht sein, achtet’s nicht, daß er umsonst arbeitet.
Denn ich habe ihr die Weisheit versagt; von Klugheit findet sich bei ihr keine Spur!
Denn Gott hat ihm die Weisheit genommen und hat ihm keinen Verstand zugeteilt.
Doch wenn sie ihre Flügel ausbreitet und losrennt, läuft sie jedem Reiter davon.
Zu der Zeit, da er hoch auffährt, verlacht er beide, Roß und Mann.
Sag, hast du das Pferd so stark gemacht, schmückst du seinen Hals mit einer Mähne?
Kannst du dem Roß Kräfte geben oder seinen Hals zieren mit seiner Mähne?
Wie es zum Sprung ansetzt! Hast du ihm die Kraft gegeben? Sein gewaltiges Schnauben ist furchterregend.
Läßt du es aufspringen wie die Heuschrecken? Schrecklich ist sein prächtiges Schnauben.
Es stampft auf den Boden, freut sich über seine Kraft und jagt dann der Schlacht entgegen.
Es stampft auf den Boden und ist freudig mit Kraft und zieht aus, den Geharnischten entgegen.
Es lacht über die Angst, fürchtet nichts und schreckt vor dem feindlichen Schwert nicht zurück.
Es spottet der Furcht und erschrickt nicht und flieht vor dem Schwert nicht,
Der Köcher klirrt an seiner Seite, Schwert und Lanze blitzen.
wenngleich über ihm klingt der Köcher und glänzen beide, Spieß und Lanze.
Wild und ungestüm fliegt es dahin; sobald das Signal ertönt, gibt es kein Halten mehr.
Es zittert und tobt und scharrt in die Erde und läßt sich nicht halten bei der Drommete Hall.
Beim Klang der Hörner wiehert es laut, wittert den Kampf schon von ferne; es hört, wie die Anführer Befehle schreien und wie der Schlachtruf ertönt.
So oft die Drommete klingt, spricht es: Hui! und wittert den Streit von ferne, das Schreien der Fürsten und Jauchzen.
Breitet der Falke seine Schwingen aus, um nach Süden zu fliegen, weil du den Wandertrieb in ihn gelegt hast?
Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag?
Schwingt sich der Adler auf deinen Befehl so hoch empor und baut in der Höhe sein Nest?
Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, daß er sein Nest in der Höhe macht?
Oben im Felsen haust er und baut auf Bergzacken seinen Horst wie eine Festung.
In Felsen wohnt er und bleibt auf den Zacken der Felsen und auf Berghöhen.
Von dort erspäht er seine Beute, seine Augen entdecken sie von weitem.
Von dannen schaut er nach der Speise, und seine Augen sehen ferne.