Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!

Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en


Parallellesung der Bibel

← (Das Buch Hiob (Ijob) 6) | (Das Buch Hiob (Ijob) 8) →

Lutherbibel

Auflage 2017

  • Muß nicht der Mensch immer im Streit sein auf Erden, und sind seine Tage nicht wie eines Tagelöhners?
  • Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde? Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners?
  • Wie ein Knecht sich sehnet nach dem Schatten und ein Tagelöhner, daß seine Arbeit aus sei,
  • Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf seinen Lohn wartet.
  • also habe ich wohl ganze Monden vergeblich gearbeitet, und elender Nächte sind mir viel geworden.
  • So wurden Monde voll Enttäuschung mein Erbe und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu.
  • Wenn ich mich legte, sprach ich: Wann werde ich aufstehen? Und der Abend ward mir lang; ich wälzte mich und wurde des satt bis zur Dämmerung.
  • Lege ich mich nieder, sage ich: Wann darf ich aufstehn? Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert.
  • Mein Fleisch ist um und um wurmig und kotig; meine Haut ist verschrumpft und zunichte geworden.
  • Mein Leib ist gekleidet in Maden und Schorf, meine Haut schrumpft und eitert.
  • Meine Tage sind leichter dahingeflogen denn eine Weberspule und sind vergangen, daß kein Aufhalten dagewesen ist.
  • Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, sie gehen zu Ende, ohne Hoffnung.
  • Gedenke, daß mein Leben ein Wind ist und meine Augen nicht wieder Gutes sehen werden.
  • Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist! Nie mehr schaut mein Auge Glück.
  • Und kein lebendiges Auge wird mich mehr schauen; sehen deine Augen nach mir, so bin ich nicht mehr.
  • Kein Auge gewahrt mich, das nach mir sieht, suchen mich deine Augen, dann bin ich nicht mehr da.
  • Eine Wolke vergeht und fährt dahin: also, wer in die Hölle hinunterfährt, kommt nicht wieder herauf
  • Wie die Wolke, die entschwand und dahinzog, so steigt nie mehr auf, wer zur Unterwelt hinabstieg.
  • und kommt nicht wieder in sein Haus, und sein Ort kennt ihn nicht mehr.
  • Nie mehr kehrt er zurück in sein Haus, nie mehr erblickt ihn sein Ort.
  • Darum will auch ich meinem Munde nicht wehren; ich will reden in der Angst meines Herzens und will klagen in der Betrübnis meiner Seele.
  • So will auch ich meinen Mund nicht zügeln, mit bedrängtem Geist will ich reden, mit betrübter Seele will ich klagen.
  • Bin ich denn ein Meer oder ein Meerungeheuer, daß du mich so verwahrest?
  • Bin ich das Meer, der Meeresdrache, dass du gegen mich eine Wache stellst?
  • Wenn ich gedachte: Mein Bett soll mich trösten, mein Lager soll mir meinen Jammer erleichtern,
  • Sagte ich: Mein Lager soll mich trösten, mein Bett trage das Leid mit mir!,
  • so erschrecktest du mich mit Träumen und machtest mir Grauen durch Gesichte,
  • so quältest du mich mit Träumen und mit Gesichten jagtest du mich in Angst.
  • daß meine Seele wünschte erstickt zu sein und meine Gebeine den Tod.
  • Erwürgt zu werden, zöge ich vor, den Tod meinem Totengerippe.
  • Ich begehre nicht mehr zu leben. Laß ab von mir, denn meine Tage sind eitel.
  • Ich mag nicht mehr, ich will nicht ewig leben. Lass ab von mir, denn nur ein Hauch sind meine Tage!
  • Was ist ein Mensch, daß du ihn groß achtest und bekümmerst dich um ihn?
  • Was ist der Mensch, dass du groß ihn achtest und deinen Sinn auf ihn richtest,
  • Du suchst ihn täglich heim und versuchst ihn alle Stunden.
  • dass du ihn musterst jeden Morgen und jeden Augenblick ihn prüfst?
  • Warum tust du dich nicht von mir und lässest mich nicht, bis ich nur meinen Speichel schlinge?
  • Wie lange schon schaust du nicht weg von mir, lässt mich nicht los, sodass ich meinen Speichel schlucke?
  • Habe ich gesündigt, was tue ich dir damit, o du Menschenhüter? Warum machst du mich zum Ziel deiner Anläufe, daß ich mir selbst eine Last bin?
  • Habe ich gefehlt? Was tat ich dir, du Menschenwächter? Warum hast du mich zu deiner Zielscheibe gemacht, sodass ich mir selbst zu einer Last geworden bin?
  • Und warum vergibst du mir meine Missetat nicht und nimmst weg meine Sünde? Denn nun werde ich mich in die Erde legen, und wenn du mich morgen suchst, werde ich nicht da sein.
  • Warum nimmst du mein Vergehen nicht weg, lässt du meine Schuld nicht nach? Nun denn — zum Staub bette ich mich, und suchst du mich, dann bin ich nicht mehr da.

  • ← (Das Buch Hiob (Ijob) 6) | (Das Buch Hiob (Ijob) 8) →

    Update-Verlauf Update-Verlauf

    © UA biblenet - 2026