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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Auflage 2017
Wer sich gern läßt strafen, der wird klug werden; wer aber ungestraft sein will, der bleibt ein Narr.
Wer Erziehung liebt, liebt Erkenntnis, wer Zurechtweisung hasst, ist dumm.
Wer fromm ist, der bekommt Trost vom HERRN; aber ein Ruchloser verdammt sich selbst.
Der Gute findet Gefallen beim HERRN; den Heimtückischen aber spricht er schuldig.
Ein gottlos Wesen fördert den Menschen nicht; aber die Wurzel der Gerechten wird bleiben.
Durch Unrecht hat kein Mensch Bestand, doch die Wurzel der Gerechten wird nicht wanken.
Ein tugendsam Weib ist eine Krone ihres Mannes; aber eine böse ist wie Eiter in seinem Gebein.
Eine tüchtige Frau ist die Krone ihres Mannes, eine schändliche ist wie Fäulnis in seinen Knochen.
Die Gedanken der Gerechten sind redlich; aber die Anschläge der Gottlosen sind Trügerei.
Die Gedanken der Gerechten trachten nach Recht, die Pläne der Frevler sind auf Betrug aus.
Der Gottlosen Reden richten Blutvergießen an; aber der Frommen Mund errettet.
Die Reden der Frevler sind ein Lauern auf Blut, die Redlichen rettet ihr Mund.
Die Gottlosen werden umgestürzt und nicht mehr sein; aber das Haus der Gerechten bleibt stehen.
Die Frevler werden gestürzt und sind dahin, das Haus der Gerechten hat Bestand.
Eines weisen Mannes Rat wird gelobt; aber die da tückisch sind, werden zu Schanden.
Nach dem Maß seiner Klugheit wird ein jeder gelobt, verkehrter Sinn fällt der Verachtung anheim.
Wer gering ist und wartet des Seinen, der ist besser, denn der groß sein will, und des Brots mangelt.
Besser gering geachtet werden und einen Knecht haben, als großtun und kein Brot haben.
Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs; aber das Herz der Gottlosen ist unbarmherzig.
Der Gerechte weiß, was sein Vieh braucht, doch das Herz der Frevler ist hart.
Wer seinen Acker baut, der wird Brot die Fülle haben; wer aber unnötigen Sachen nachgeht, der ist ein Narr.
Wer sein Feld bestellt, wird satt von Brot, wer nichtigen Dingen nachjagt, ist ohne Verstand.
Des Gottlosen Lust ist, Schaden zu tun; aber die Wurzel der Gerechten wird Frucht bringen.
Der Frevler verfängt sich im Netz des Bösen, die Gerechten sind fest verwurzelt.
Der Böse wird gefangen in seinen eigenen falschen Worten; aber der Gerechte entgeht der Angst.
Die Schuld der Lippen wird zur Falle für den Bösen, der Gerechte entkommt der Bedrängnis.
Viel Gutes kommt dem Mann durch die Frucht des Mundes; und dem Menschen wird vergolten, nach dem seine Hände verdient haben.
Von der Frucht seines Mundes wird der Mensch reichlich gesättigt; nach dem Tun seiner Hände wird ihm vergolten.
Dem Narren gefällt seine Weise wohl; aber wer auf Rat hört, der ist weise.
Der Weg des Toren ist gerade in seinen eigenen Augen, der Weise aber hört auf Rat.
Ein Narr zeigt seinen Zorn alsbald; aber wer die Schmach birgt, ist klug.
Der Tor zeigt sogleich seinen Ärger, klug ist, wer Schimpfworte einsteckt.
Wer wahrhaftig ist, der sagt frei, was recht ist; aber ein falscher Zeuge betrügt.
Wer Wahrheit spricht, sagt aus, was recht ist, der falsche Zeuge aber betrügt.
Wer unvorsichtig herausfährt, sticht wie ein Schwert; aber die Zunge der Weisen ist heilsam.
Mancher Leute Gerede verletzt wie Schwertstiche, die Zunge der Weisen bringt Heilung.
Wahrhaftiger Mund besteht ewiglich; aber die falsche Zunge besteht nicht lange.
Ein Mund, der die Wahrheit sagt, hat für immer Bestand, eine lügnerische Zunge nur einen Augenblick.
Die, so Böses raten, betrügen; aber die zum Frieden raten, schaffen Freude.
Trug ist im Herzen derer, die Böses planen, aber bei denen, die zum Frieden raten, ist Freude.
Es wird dem Gerechten kein Leid geschehen; aber die Gottlosen werden voll Unglück sein.
Kein Unheil trifft den Gerechten, doch die Frevler erdrückt das Unglück.
Falsche Mäuler sind dem HERRN ein Greuel; die aber treulich handeln, gefallen ihm wohl.
Lügnerische Lippen sind dem HERRN ein Gräuel, doch wer zuverlässig ist in seinem Tun, der gefällt ihm.
Ein verständiger Mann trägt nicht Klugheit zur Schau; aber das Herz der Narren ruft seine Narrheit aus.
Ein kluger Mensch verbirgt sein Wissen, das Herz der Toren schreit die Narrheit hinaus.
Fleißige Hand wird herrschen; die aber lässig ist, wird müssen zinsen.
Die Hand der Fleißigen erringt die Herrschaft, die lässige Hand muss Frondienste leisten.
Sorge im Herzen kränkt, aber ein freundliches Wort erfreut.
Kummer im Herzen bedrückt den Menschen, ein gutes Wort aber heitert ihn auf.
Der Gerechte hat’s besser denn sein Nächster; aber der Gottlosen Weg verführt sie.
Der Gerechte findet seine Weide, der Weg der Frevler führt sie in die Irre.
Einem Lässigen gerät sein Handel nicht; aber ein fleißiger Mensch wird reich.
Bequemlichkeit erjagt sich kein Wild, kostbare Güter erlangt der Fleißige.