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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Ich will den HERRN preisen von ganzem Herzen. HERR, mein Gott, wie groß bist du! Majestätische Pracht ist dein Festgewand,
  • Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schön und prächtig geschmückt.
  • helles Licht umhüllt dich wie ein Mantel. Du spanntest den Himmel aus wie ein Zeltdach,
  • Licht ist dein Kleid, das du anhast; du breitest aus den Himmel wie einen Teppich;
  • über den Wolken hast du deine Wohnung errichtet. Ja, die Wolken sind dein Wagen, du fährst auf den Flügeln des Windes dahin.
  • du wölbest es oben mit Wasser; du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen und gehst auf den Fittichen des Windes;
  • Wind und Wetter sind deine Boten, und feurige Flammen sind deine Diener.
  • der du machst Winde zu deinen Engeln und zu deinen Dienern Feuerflammen;
  • Die Erde stelltest du auf ein festes Fundament, niemals gerät sie ins Wanken.
  • der du das Erdreich gegründet hast auf seinen Boden, daß es bleibt immer und ewiglich.
  • Wie ein Kleid bedeckte die Urflut ihre Kontinente, die Wassermassen standen noch über den Bergen.
  • Mit der Tiefe decktest du es wie mit einem Kleide, und Wasser standen über den Bergen.
  • Doch vor deinem lauten Ruf wichen sie zurück, vor deinem Donnergrollen flohen sie.
  • Aber von deinem Schelten flohen sie, von deinem Donner fuhren sie dahin.
  • Die Berge erhoben sich, und die Täler senkten sich an den Ort, den du für sie bestimmt hattest.
  • Die Berge gingen hoch hervor, und die Täler setzten sich herunter zum Ort, den du ihnen gegründet hast.
  • Du hast dem Wasser eine Grenze gesetzt, die es nicht überschreiten darf, nie wieder soll es die ganze Erde überschwemmen.
  • Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wiederum das Erdreich bedecken.
  • Du lässt Quellen sprudeln und als Bäche in die Täler fließen, zwischen den Bergen finden sie ihren Weg.
  • Du lässest Brunnen quellen in den Gründen, daß die Wasser zwischen den Bergen hinfließen,
  • Die Tiere der Steppe trinken davon, Wildesel stillen ihren Durst.
  • daß alle Tiere auf dem Felde trinken und das Wild seinen Durst lösche.
  • An ihren Ufern nisten die Vögel, in dichtem Laub singen sie ihre Lieder.
  • An denselben sitzen die Vögel des Himmels und singen unter den Zweigen.
  • Vom Himmel lässt du Regen auf die Berge niedergehen, die Erde versorgst du und schenkst reiche Frucht.
  • Du feuchtest die Berge von obenher; du machst das Land voll Früchte, die du schaffest;
  • Du lässt Gras wachsen für das Vieh und Pflanzen, die der Mensch anbauen und ernten kann.
  • du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, daß du Brot aus der Erde bringest,
  • So hat er Wein, der ihn erfreut, Öl, das seinen Körper pflegt, und Brot, das ihn stärkt.
  • und daß der Wein erfreue des Menschen Herz, daß seine Gestalt schön werde vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke;
  • Du, HERR, hast die riesigen Zedern auf dem Libanongebirge gepflanzt und gibst ihnen genügend Regen.
  • daß die Bäume des HERRN voll Saft stehen, die Zedern Libanons, die er gepflanzt hat.
  • In ihren Zweigen bauen die Vögel ihre Nester, und Störche haben in den Zypressen ihren Brutplatz.
  • Daselbst nisten die Vögel, und die Reiher wohnen auf den Tannen.
  • In den hohen Bergen hat der Steinbock sein Revier, und das Murmeltier findet in den Felsen Zuflucht.
  • Die hohen Berge sind der Gemsen Zuflucht, und die Steinklüfte der Kaninchen.
  • Du hast den Mond gemacht, um die Monate zu bestimmen, und die Sonne weiß, wann sie untergehen soll.
  • Du hast den Mond gemacht, das Jahr darnach zu teilen; die Sonne weiß ihren Niedergang.
  • Du lässt die Dunkelheit hereinbrechen, und es wird Nacht — dann regen sich die Tiere im Dickicht des Waldes.
  • Du machst Finsternis, daß es Nacht wird; da regen sich alle wilden Tiere,
  • Die jungen Löwen brüllen nach Beute; von dir, o Gott, erwarten sie ihre Nahrung.
  • die jungen Löwen, die da brüllen nach dem Raub und ihre Speise suchen von Gott.
  • Sobald aber die Sonne aufgeht, schleichen sie zurück in ihre Schlupfwinkel und legen sich dort nieder.
  • Wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davon und legen sich in ihre Höhlen.
  • Dann steht der Mensch auf und geht an seine Arbeit, er hat zu tun, bis es wieder Abend wird.
  • So geht dann der Mensch aus an seine Arbeit und an sein Ackerwerk bis an den Abend.
  • O HERR, welch unermessliche Vielfalt zeigen deine Werke! Sie alle sind Zeugen deiner Weisheit, die ganze Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
  • HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.
  • Da ist das Meer — so unendlich groß und weit, unzählbar sind die Tiere darin, große wie kleine.
  • Das Meer, das so groß und weit ist, da wimmelt’s ohne Zahl, große und kleine Tiere.
  • Schiffe ziehen dort vorüber und auch die Seeungeheuer, die du geschaffen hast, um mit ihnen zu spielen.
  • Daselbst gehen die Schiffe; da sind Walfische, die du gemacht hast, daß sie darin spielen.
  • Alle deine Geschöpfe warten auf dich, dass du ihnen zur rechten Zeit zu essen gibst.
  • Es wartet alles auf dich, daß du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit.
  • Sie holen sich die Nahrung, die du ihnen zuteilst. Du öffnest deine Hand, und sie werden reichlich satt.
  • Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gut gesättigt.
  • Doch wenn du dich von ihnen abwendest, müssen sie zu Tode erschrecken. Ja, sie sterben und werden zu Staub, wenn du ihnen den Lebensatem nimmst.
  • Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; du nimmst weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder zu Staub.
  • Doch wenn du deinen Geist schickst, wird neues Leben geschaffen, und die Erde kann sich wieder entfalten.
  • Du lässest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du erneuest die Gestalt der Erde.
  • Die Herrlichkeit des HERRN möge ewig bestehen! Er freue sich an dem, was er geschaffen hat!
  • Die Ehre des HERRN ist ewig; der HERR hat Wohlgefallen an seinen Werken.
  • Er braucht die Erde nur anzusehen — schon fängt sie an zu beben; und wenn er die Berge berührt, dann stoßen sie Rauch aus.
  • Er schaut die Erde an, so bebt sie; er rührt die Berge an, so rauchen sie.
  • Singen will ich für den HERRN, solange ich bin, für meinen Gott will ich musizieren mein Leben lang.
  • Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.
  • Wie freue ich mich über den HERRN — möge ihm mein Lied gefallen!
  • Meine Rede müsse ihm wohl gefallen. Ich freue mich des HERRN.
  • Doch wer sich ihm widersetzt, soll nicht mehr weiterleben, ja, die Gottlosen sollen vom Erdboden verschwinden. Ich will den HERRN preisen von ganzem Herzen. Halleluja — lobt den HERRN!
  • Der Sünder müsse ein Ende werden auf Erden, und die Gottlosen nicht mehr sein. Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!

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