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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Von den Nachkommen Korachs, zum Nachdenken.
  • Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen.
  • Gott, mit unseren eigenen Ohren haben wir’s gehört; unsere Väter haben uns davon erzählt, was für große Taten du zu ihrer Zeit vollbracht hast — doch das liegt schon lange zurück!
  • Gott, wir haben’s mit unsern Ohren gehört, unsre Väter haben’s uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten vor alters.
  • Du selbst hast fremde Völker aus dem Land vertrieben und es zur Heimat unserer Vorfahren gemacht. Die Völker, die dort wohnten, hast du zerschlagen, damit unser Volk aufblühen und sich entfalten konnte.
  • (Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, aber sie hast du eingesetzt; du hast die Völker verderbt, aber sie hast du ausgebreitet.
  • Unsere Vorväter haben das Land in Besitz genommen. Aber nicht ihre Schwerter, nicht ihre eigene Kraft verhalf ihnen zum Sieg. Nein, du hast machtvoll eingegriffen und für sie gekämpft. Du hast sie durch deine Gegenwart gestärkt, denn du hattest sie lieb.
  • (Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.
  • Du bist mein Gott und mein König. Auf deinen Befehl erringt Israel den Sieg.
  • (Du, Gott, bist mein König, der du Jakob Hilfe verheißest.
  • Mit deiner Hilfe unterwerfen wir die Feinde; in deinem Namen bezwingen wir die Gegner.
  • (Durch dich wollen wir unsre Feinde zerstoßen; in deinem Namen wollen wir untertreten, die sich wider uns setzen.
  • Ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, mein Schwert garantiert mir nicht den Sieg.
  • (Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen;
  • Du allein befreist uns aus der Gewalt unserer Feinde; du lässt alle scheitern, die uns mit ihrem Hass verfolgen.
  • (sondern du hilfst uns von unsern Feinden und machst zu Schanden, die uns hassen.
  • Wir sind stolz auf unseren Gott. Darum hören wir nicht auf, dir zu danken, Herr.
  • (Wir wollen täglich rühmen von Gott und deinem Namen danken ewiglich. (Sela.)
  • Und dennoch hast du uns jetzt verstoßen: Mit einer Niederlage hast du Schande über uns gebracht. Als unsere Truppen zum Kampf ausrückten, zogst du nicht mit.
  • Warum verstößest du uns denn nun und lässest uns zu Schanden werden und ziehst nicht aus unter unserm Heer?
  • Du sorgtest dafür, dass unsere Feinde uns in die Flucht schlugen — ohne jeden Widerstand plünderten sie uns in ihrem Hass aus.
  • Du lässest uns fliehen vor unserm Feind, daß uns berauben, die uns hassen.
  • Du selbst hast uns ans Messer geliefert; sie haben uns abgeschlachtet wie Schafe. Wer mit dem Leben davonkam, wurde unter fremde Völker zerstreut.
  • Du lässest uns auffressen wie Schafe und zerstreuest uns unter die Heiden.
  • Du hast dein Volk zu einem Spottpreis verkauft, und was hast du nun davon? Nichts!
  • Du verkaufst dein Volk umsonst und nimmst nichts dafür.
  • Du lässt unsere Nachbarvölker uns verhöhnen, nur noch Verachtung haben sie für uns übrig.
  • Du machst uns zur Schmach unsern Nachbarn, zum Spott und Hohn denen, die um uns her sind.
  • Unter den fremden Völkern ist unsere Niederlage schon sprichwörtlich, sie schütteln den Kopf über uns.
  • Du machst uns zum Beispiel unter den Heiden und daß die Völker das Haupt über uns schütteln.
  • Täglich habe ich meine Schande vor Augen. Die Schamröte steigt mir ins Gesicht,
  • Täglich ist meine Schmach vor mir, und mein Antlitz ist voller Scham,
  • wenn ich höre, wie uns die Feinde demütigen, ja, wie diese Rachgierigen über uns lästern.
  • daß ich die Schänder und Lästerer hören und die Feinde und Rachgierigen sehen muß.
  • Das Unglück ist über uns gekommen, obwohl wir dich nicht vergessen haben, nie haben wir deinen Bund mit uns gebrochen!
  • Dies alles ist über uns gekommen; und wir haben doch dein nicht vergessen noch untreu in deinem Bund gehandelt.
  • Niemals sind wir dir untreu geworden, auch deine Gebote haben wir befolgt.
  • Unser Herz ist nicht abgefallen noch unser Gang gewichen von deinem Weg,
  • Und doch hast du uns zerschlagen, wie Schakale hausen wir in Ruinen, in tiefer Dunkelheit hältst du uns gefangen.
  • daß du uns so zerschlägst am Ort der Schakale und bedeckst uns mit Finsternis.
  • Hätten wir dich, unseren Gott, vergessen und fremde Götter angebetet,
  • Wenn wir des Namens unsers Gottes vergessen hätten und unsre Hände aufgehoben zum fremden Gott,
  • dann hättest du es ja sofort bemerkt. Denn du kennst unsere geheimsten Gedanken!
  • würde das Gott nicht finden? Er kennt ja unsers Herzens Grund.
  • Aber unser Unglück hat einen anderen Grund: Weil wir zu dir gehören, werden wir überall verfolgt und getötet — wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind!
  • Denn wir werden ja um deinetwillen täglich erwürgt und sind geachtet wie Schlachtschafe.
  • Wach auf, Herr! Warum schläfst du? Wach auf und verstoße uns nicht für immer!
  • Erwecke dich, HERR! Warum schläfst Du? Wache auf und verstoße uns nicht so gar!
  • Warum verbirgst du dich vor uns? Hast du unsere Not und unser Elend vergessen?
  • Warum verbirgst du dein Antlitz, vergissest unsers Elends und unsrer Drangsal?
  • Die Schande drückt uns zu Boden, besiegt liegen wir im Staub.
  • Denn unsre Seele ist gebeugt zur Erde; unser Leib klebt am Erdboden.
  • Greif ein und komm uns zu Hilfe! Erlöse uns, weil du uns doch liebst!
  • Mache dich auf, hilf uns und erlöse uns um deiner Güte willen!

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