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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Mein Odem ist schwach, und meine Tage sind abgekürzt; das Grab ist da.
  • Mein Geist ist verwirrt, meine Tage sind ausgelöscht, nur Gräber bleiben mir.
  • Fürwahr, Gespött umgibt mich, und auf ihrem Hadern muß mein Auge weilen.
  • Wahrhaftig, nur Spott begleitet mich. In ihren Bitterkeiten verbringt mein Auge die Nacht.
  • Sei du selbst mein Bürge bei dir; wer will mich sonst vertreten?
  • Sei du doch selbst mein Bürge bei dir! Wer würde sonst den Handschlag für mich leisten?
  • Denn du hast ihrem Herzen den Verstand verborgen; darum wirst du ihnen nicht den Sieg geben.
  • Denn ihr Herz hast du der Einsicht verschlossen, darum lässt du sie nicht triumphieren.
  • Es rühmt wohl einer seinen Freunden die Ausbeute; aber seiner Kinder Augen werden verschmachten.
  • Zum Teilen lädt einer die Freunde ein, doch die Augen seiner Kinder verschmachten.
  • Er hat mich zum Sprichwort unter den Leuten gemacht, und ich muß mir ins Angesicht speien lassen.
  • Zum Spott für die Leute stellte er mich hin, ich wurde einer, dem man ins Gesicht spuckt.
  • Mein Auge ist dunkel geworden vor Trauern, und alle meine Glieder sind wie ein Schatten.
  • Vor Kummer ist mein Auge matt, all meine Glieder sind wie ein Schatten.
  • Darüber werden die Gerechten sich entsetzen, und die Unschuldigen werden sich entrüsten wider die Heuchler.
  • Darüber entsetzen sich die Redlichen, der Unschuldige empört sich über den Ruchlosen.
  • Aber der Gerechte wird seinen Weg behalten; und wer reine Hände hat, wird an Stärke zunehmen.
  • Doch der Gerechte hält fest an seinem Weg, wer reine Hände hat, gewinnt an Kraft.
  • Wohlan, so kehret euch alle her und kommt; ich werde doch keinen Weisen unter euch finden.
  • Ihr alle, kehrt um, kommt nur wieder her, ich finde doch keinen Weisen unter euch.
  • Meine Tage sind vergangen; meine Anschläge sind zerrissen, die mein Herz besessen haben.
  • Dahin sind meine Tage, zunichte meine Pläne, meine Herzenswünsche.
  • Sie wollen aus der Nacht Tag machen und aus dem Tage Nacht.
  • Sie machen mir die Nacht zum Tag, das Licht nähert sich dem Dunkel.
  • Wenn ich gleich lange harre, so ist doch bei den Toten mein Haus, und in der Finsternis ist mein Bett gemacht;
  • Ich erhoffe nichts mehr. Die Unterwelt wird mein Haus, in der Finsternis breite ich mein Lager aus.
  • die Verwesung heiße ich meinen Vater und die Würmer meine Mutter und meine Schwester:
  • Zur Grube rufe ich: Mein Vater bist du!, Meine Mutter, meine Schwester!, zum Wurm.
  • was soll ich denn harren? und wer achtet mein Hoffen?
  • Wo aber ist meine Hoffnung? Ja, meine Hoffnung, wer kann sie erblicken?
  • Hinunter zu den Toten wird es fahren und wird mit mir in dem Staub liegen.
  • Fährt sie zur Unterwelt mit mir hinab, sinken wir vereint in den Staub?

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