Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!

Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en


Parallellesung der Bibel

← (Das Buch Hiob (Ijob) 21) | (Das Buch Hiob (Ijob) 23) →

Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Da antwortete Eliphas von Theman und sprach:
  • Ein drittes Mal ergriff Elifas aus Teman das Wort:
  • Kann denn ein Mann Gott etwas nützen? Nur sich selber nützt ein Kluger.
  • »Meinst du, dass ein Mensch für Gott von Nutzen ist? Wer weise und verständig ist, nützt doch nur sich selbst!
  • Meinst du, dem Allmächtigen liege daran, daß du gerecht seist? Was hilft’s ihm, wenn deine Wege ohne Tadel sind?
  • Machst du Gott damit eine Freude, dass du dir nichts zuschulden kommen lässt? Bringt es ihm Gewinn, wenn du ein tadelloses Leben führst?
  • Meinst du, wegen deiner Gottesfurcht strafe er dich und gehe mit dir ins Gericht?
  • Nicht wegen deiner Frömmigkeit geht Gott mit dir ins Gericht und zieht dich jetzt zur Rechenschaft,
  • Nein, deine Bosheit ist zu groß, und deiner Missetaten ist kein Ende.
  • nein, wegen deiner großen Bosheit! Lang ist die Liste deiner Sünden!
  • Du hast etwa deinem Bruder ein Pfand genommen ohne Ursache; du hast den Nackten die Kleider ausgezogen;
  • Wenn dir dein Nachbar etwas schuldete, dann hast du ohne Grund sein einziges Gewand als Pfand genommen.
  • du hast die Müden nicht getränkt mit Wasser und hast dem Hungrigen dein Brot versagt;
  • Dem Durstigen hast du kein Wasser gegeben und dem Hungrigen das Brot verweigert.
  • du hast Gewalt im Lande geübt und prächtig darin gegessen;
  • Dabei bist du mächtig und angesehen; dir gehört das Land, in dem du wohnst!
  • die Witwen hast du leer lassen gehen und die Arme der Waisen zerbrochen.
  • Witwen hast du mit leeren Händen weggeschickt und den Waisenkindern ihre Bitten abgeschlagen.
  • Darum bist du mit Stricken umgeben, und Furcht hat dich plötzlich erschreckt.
  • Deshalb umgeben dich jetzt tödliche Gefahren und packt dich Furcht und Entsetzen.
  • Solltest du denn nicht die Finsternis sehen und die Wasserflut, die dich bedeckt?
  • Deshalb ist es jetzt so dunkel um dich her, dass du keine Handbreit sehen kannst, deshalb überrollt dich jetzt die große Flut!
  • Ist nicht Gott hoch droben im Himmel? Siehe die Sterne an droben in der Höhe!
  • Schau dir die Sterne an dort oben — Gott ist noch viel erhabener, er überragt den Himmel!
  • Und du sprichst: »Was weiß Gott? Sollte er, was im Dunkel ist, richten können?
  • Darum sagst du auch: ›Was weiß er schon? Kann uns Gott gerecht beurteilen, wenn dunkle Wolken ihm den Blick versperren? In tiefer Finsternis verbirgt er sich, er sieht uns nicht; fern am Rand des Weltalls wohnt er!‹
  • Achtest du wohl auf den Weg, darin vorzeiten die Ungerechten gegangen sind?
  • Willst auch du die falschen Wege gehen, die in alter Zeit gewissenlose Menschen schon gegangen sind?
  • die vergangen sind, ehe denn es Zeit war, und das Wasser hat ihren Grund weggewaschen;
  • Vorzeitig wurden sie aus dem Leben gerissen, ihre Häuser wurden fortgespült von einer Flut.
  • die zu Gott sprachen: «Hebe dich von uns! was sollte der Allmächtige uns tun können?
  • Sie wagten es, zu Gott zu sagen: ›Geh mir aus dem Weg!‹ und: ›Was kann uns der Allmächtige schon tun?‹
  • so er doch ihr Haus mit Gütern füllte. Aber der Gottlosen Rat sei ferne von mir.
  • Dabei war er es doch, der in seiner Güte sie zu Wohlstand brachte! — Doch ich will mich hüten, so wie sie zu reden! —
  • Die Gerechten werden es sehen und sich freuen, und der Unschuldige wird ihrer spotten:
  • Gute und gerechte Menschen werden lachen und sich freuen, wenn sie ihren Untergang sehen!
  • Fürwahr, unser Widersacher ist verschwunden; und sein Übriggelassenes hat das Feuer verzehrt.
  • ›Jetzt ist unser Feind vernichtet‹, jubeln sie, ›und sein Besitz wurde ein Raub der Flammen!‹
  • So vertrage dich nun mit ihm und habe Frieden; daraus wird dir viel Gutes kommen.
  • Hiob, versöhn dich wieder mit Gott, schließ mit ihm Frieden, dann wird er dir sehr viel Gutes tun!
  • Höre das Gesetz von seinem Munde und fasse seine Reden in dein Herz.
  • Gib wieder acht auf das, was er dir sagt, und nimm dir seine Worte zu Herzen!
  • Wirst du dich bekehren zu dem Allmächtigen, so wirst du aufgebaut werden. Tue nur Unrecht ferne hinweg von deiner Hütte
  • Wenn du zu Gott, dem Allmächtigen, umkehrst, wird er dich aufrichten. Halte alles Unrecht von deinem Haus fern!
  • und wirf in den Staub dein Gold und zu den Steinen der Bäche das Ophirgold,
  • Wirf dein kostbares Gold weg, versenk es irgendwo im Fluss!
  • so wird der Allmächtige dein Gold sein und wie Silber, das dir zugehäuft wird.
  • Dann ist Gott selbst dein kostbarer Schatz, dann bedeutet er dir mehr als alles Gold und Silber.
  • Dann wirst du deine Lust haben an dem Allmächtigen und dein Antlitz zu Gott aufheben.
  • Er wird die Quelle deiner Freude sein, und du kannst wieder zu ihm aufschauen.
  • So wirst du ihn bitten, und er wird dich hören, und wirst deine Gelübde bezahlen.
  • Wenn du zu ihm betest, wird er dich erhören; und du wirst erfüllen, was du ihm versprochen hast.
  • Was du wirst vornehmen, wird er dir lassen gelingen; und das Licht wird auf deinem Wege scheinen.
  • Deine Pläne werden gelingen; hell strahlt das Licht über allen deinen Wegen!
  • Denn die sich demütigen, die erhöht er; und wer seine Augen niederschlägt, der wird genesen.
  • Wenn andere am Boden liegen und du betest: ›Herr, stärke sie wieder!‹, dann wird Gott die Niedergeschlagenen aufrichten.
  • Auch der nicht unschuldig war, wird errettet werden; er wird aber errettet um deiner Hände Reinigkeit willen.
  • Sogar einen schuldbeladenen Menschen wird Gott retten, weil du mit reinem Herzen für ihn gebetet hast!«

  • ← (Das Buch Hiob (Ijob) 21) | (Das Buch Hiob (Ijob) 23) →

    Update-Verlauf Update-Verlauf

    © UA biblenet - 2026