Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Hoffnung für Alle
Höret, ihr Weisen, meine Rede, und ihr Verständigen, merkt auf mich!
»Hört mir zu, ihr Weisen, ihr gelehrten Männer! Achtet auf das, was ich sage!
Denn das Ohr prüft die Rede, und der Mund schmeckt die Speise.
Denn unser Ohr prüft die Worte, so wie der Gaumen die Speise kostet.
Laßt uns ein Urteil finden, daß wir erkennen unter uns, was gut sei.
Wir müssen ein Urteil fällen, wir wollen gemeinsam erkennen, was gut ist.
Denn Hiob hat gesagt: »Ich bin gerecht, und Gott weigert mir mein Recht;
Denn Hiob behauptet: ›Ich bin unschuldig, und doch verweigert Gott mir mein Recht!
ich muß lügen, ob ich wohl recht habe, und bin gequält von meinen Pfeilen, ob ich wohl nichts verschuldet habe.
Obwohl ich recht habe, werde ich als Lügner hingestellt; trotz meiner Unschuld hat mich sein tödlicher Pfeil getroffen!‹
Wer ist ein solcher wie Hiob, der da Spötterei trinkt wie Wasser
Schaut euch Hiob an, wie er sich im Spott gefällt,
und auf dem Wege geht mit den Übeltätern und wandelt mit den gottlosen Leuten?
wie er mit den Übeltätern Freundschaft schließt und sich mit gottlosen Menschen einlässt!
Denn er hat gesagt: »Wenn jemand schon fromm ist, so gilt er doch nichts bei Gott.
Denn Hiob behauptet: ›Es nützt gar nichts, wenn ein Mensch versucht, Gott zu gefallen!‹
Darum höret mir zu, ihr weisen Leute: Es sei ferne, daß Gott sollte gottlos handeln und der Allmächtige ungerecht;
Hört mir zu, ihr klugen Männer: Sollte Gott jemals Böses tun? Nein, niemals! Der Allmächtige verdreht nicht das Recht!
sondern er vergilt dem Menschen, darnach er verdient hat, und trifft einen jeglichen nach seinem Tun.
Gott bestraft einen Menschen nur für seine eigenen Taten; jedem gibt er zurück, was er verdient.
Ohne Zweifel, Gott verdammt niemand mit Unrecht, und der Allmächtige beugt das Recht nicht.
Gott begeht kein Unrecht, das ist unvorstellbar! Der Allmächtige beugt niemals das Recht!
Wer hat, was auf Erden ist, verordnet, und wer hat den ganzen Erdboden gesetzt?
Er herrscht über Himmel und Erde, er hat sie geschaffen. Niemand steht über ihm!
So er nur an sich dächte, seinen Geist und Odem an sich zöge,
Wenn er wollte, könnte er seinen Geist und seinen Lebensatem aus dieser Welt zurückziehen,
so würde alles Fleisch miteinander vergehen, und der Mensch würde wieder zu Staub werden.
dann würde alles Leben mit einem Schlag sterben, und die Menschen zerfielen zu Staub!
Hast du nun Verstand, so höre das und merke auf die Stimme meiner Reden.
Bist du wirklich weise, Hiob, dann hör jetzt genau zu, achte auf jedes Wort:
Kann auch, der das Recht haßt, regieren? Oder willst du den, der gerecht und mächtig ist, verdammen?
Kann einer regieren, wenn er das Recht mit Füßen tritt? Willst du Gott, den Gerechten, für schuldig erklären, ihn, den Allmächtigen?
Sollte einer zum König sagen: »Du heilloser Mann!« und zu den Fürsten: »Ihr Gottlosen!»?
Er ist es doch, der skrupellose Könige und gottlose Fürsten verurteilt.
Und er sieht nicht an die Person der Fürsten und kennt den Herrlichen nicht mehr als den Armen; denn sie sind alle seiner Hände Werk.
Er ergreift nicht Partei für die Mächtigen, Hochgestellte zieht er den Armen nicht vor — er hat ja allen das Leben gegeben!
Plötzlich müssen die Leute sterben und zu Mitternacht erschrecken und vergehen; die Mächtigen werden weggenommen nicht durch Menschenhand.
Die Fürsten sterben plötzlich, mitten in der Nacht; ihr Volk gerät in Aufruhr, und sie verschwinden. Ja, die Mächtigen werden beseitigt, doch nicht von Menschenhand.
Denn seine Augen sehen auf eines jeglichen Wege, und er schaut alle ihre Gänge.
Denn Gott sieht die Wege eines jeden und alles, was er unternimmt.
Es ist keine Finsternis noch Dunkel, daß sich da möchten verbergen die Übeltäter.
Es gibt keine Finsternis und keinen dunklen Ort, wo Übeltäter sich vor Gott verstecken könnten.
Denn er darf auf den Menschen nicht erst lange achten, daß er vor Gott ins Gericht komme.
Er muss Menschen nicht erst lange verhören und sie zu sich laden vor Gericht —
Er bringt die Stolzen um, ohne erst zu forschen, und stellt andere an ihre Statt:
nein, ohne Verhandlung stürzt er die Mächtigen und setzt andere an ihrer Stelle ein.
darum daß er kennt ihre Werke und kehrt sie um des Nachts, daß sie zerschlagen werden.
Über Nacht lässt er sie fallen und zugrunde gehen, denn er weiß, was sie getrieben haben.
Er straft sie ab wie die Gottlosen an einem Ort, da man es sieht:
Er straft sie für ihre Vergehen, und das in aller Öffentlichkeit.
darum daß sie von ihm weggewichen sind und verstanden seiner Wege keinen,
Denn diese Mächtigen wollten Gott nicht mehr gehorchen, seine Weisungen waren ihnen völlig gleichgültig.
daß das Schreien der Armen mußte vor ihn kommen und er das Schreien der Elenden hörte.
Darum stieg der Hilfeschrei der Armen zu ihm empor — und er hörte ihn!
Wenn er Frieden gibt, wer will verdammen? und wenn er das Antlitz verbirgt, wer will ihn schauen unter den Völkern und Leuten allzumal?
Aber wenn Gott schweigt, wer will ihn dann beschuldigen? Wenn er sich verbirgt, wer kann ihn noch erblicken? Und doch wacht er über den Völkern, ja, über der ganzen Menschheit;
Denn er läßt nicht über sie regieren einen Heuchler, das Volk zu drängen.
er verhindert, dass ein gottloser Herrscher an die Macht kommt und sein Volk ins Unglück stürzt.
Denn zu Gott muß man sagen: »Ich habe gebüßt, ich will nicht übel tun.
Der Mensch sollte zu Gott sagen: ›Ich bin schuldig geworden, aber ich will nichts Böses mehr tun!
Habe ich’s nicht getroffen, so lehre du mich’s besser; habe ich Unrecht gehandelt, ich will’s nicht mehr tun.
Zeig mir die Sünden, die ich selbst nicht erkenne! Ich habe Unrecht begangen, doch ich will es nicht mehr tun!‹
Soll er nach deinem Sinn vergelten? Denn du verwirfst alles; du hast zu wählen, und nicht ich. Weißt du nun was, so sage an.
Du aber weigerst dich umzukehren! Und wenn es nach dir ginge, sollte Gott dich dafür noch belohnen! Du musst eine Entscheidung treffen, nicht ich! Also, sag mir nun, was du weißt!
Verständige Leute werden zu mir sagen und ein weiser Mann, der mir zuhört:
Wer noch einen Funken Verstand hat, wird mir zustimmen; jeder Weise, der mich hört, wird sagen:
Hiob redet mit Unverstand, und seine Worte sind nicht klug.
›Hiob plappert daher ohne Sinn und Verstand. Er weiß nicht, was er sagt!‹
O, daß Hiob versucht würde bis ans Ende! darum daß er sich zu ungerechten Leuten kehrt.
Ja, Gott soll Hiob weiter durch das Leiden prüfen, weil er ihm so unverschämt widerspricht!