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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Hoffnung für Alle
Da antwortete Eliphas von Theman und sprach:
Elifas aus Teman versuchte als Erster, Hiob eine Antwort zu geben.
Du hast’s vielleicht nicht gern, so man versucht, mit dir zu reden; aber wer kann sich’s enthalten?
»Du bist zwar aufgebracht«, sagte er, »doch will ich versuchen, dir etwas zu sagen; ich kann nicht länger schweigen!
Siehe, du hast viele unterwiesen und lässige Hände gestärkt;
Du selbst hast zahllose Menschen gelehrt, auf Gott zu vertrauen. Kraftlose Hände hast du wieder gestärkt.
deine Rede hat die Gefallenen aufgerichtet, und die bebenden Kniee hast du gekräftigt.
War jemand mutlos und ohne Halt, du hast ihn wieder aufgerichtet und ihm neuen Lebensmut gegeben.
Nun es aber an dich kommt, wirst du weich; und nun es dich trifft, erschrickst du.
Jetzt aber, wo du selbst an der Reihe bist, verlierst du die Fassung. Kaum bricht das Unglück über dich herein, bist du entsetzt!
Ist nicht deine Gottesfurcht dein Trost, deine Hoffnung die Unsträflichkeit deiner Wege?
Dabei hast du allen Grund zur Hoffnung! Dein Leben war stets tadellos, und Gott hast du von Herzen geehrt. Sei zuversichtlich!
Gedenke doch, wo ist ein Unschuldiger umgekommen? oder wo sind die Gerechten je vertilgt?
Kannst du mir nur ein Beispiel nennen, wo ein gerechter Mensch schuldlos zugrunde ging?
Wie ich wohl gesehen habe: die da Mühe pflügten und Unglück säten, ernteten es auch ein;
Im Gegenteil — immer wieder habe ich gesehen: Wer Unrecht sät, wird Unglück ernten!
durch den Odem Gottes sind sie umgekommen und vom Geist seines Zorns vertilgt.
Denn Gott fegt Übeltäter mit seinem Atem hinweg, mit zornigem Schnauben richtet er sie zugrunde.
Das Brüllen der Löwen und die Stimme der großen Löwen und die Zähne der jungen Löwen sind zerbrochen.
Wenn sie auch wie die Löwen brüllen, bringt Gott sie doch zum Schweigen und bricht ihnen die Zähne aus.
Der Löwe ist umgekommen, daß er nicht mehr raubt, und die Jungen der Löwin sind zerstreut.
Sie verenden wie Löwen, die keine Beute mehr finden, und ihre Kinder werden in alle Winde zerstreut.
Und zu mir ist gekommen ein heimlich Wort, und mein Ohr hat ein Wörtlein davon empfangen.
Hiob, heimlich habe ich eine Botschaft bekommen, leise wurde sie mir zugeflüstert!
Da ich Gesichte betrachtete in der Nacht, wenn der Schlaf auf die Leute fällt,
Es geschah in jener Zeit der Nacht, wenn man sich unruhig im Traum hin- und herwälzt, wenn tiefer Schlaf die Menschen überfällt:
da kam mich Furcht und Zittern an, und alle meine Gebeine erschraken.
Da packten mich Grauen und Entsetzen; ich zitterte am ganzen Leib.
Und da der Geist an mir vorüberging, standen mir die Haare zu Berge an meinem Leibe.
Ein Windhauch wehte dicht an mir vorüber — die Haare standen mir zu Berge!
Da stand ein Bild vor meinen Augen, und ich kannte seine Gestalt nicht; es war still, und ich hörte eine Stimme:
Dann sah ich jemanden neben mir, aber ich konnte ihn nicht erkennen, nur ein Schatten war zu sehen; er flüsterte:
Wie kann ein Mensch gerecht sein vor Gott? oder ein Mann rein sein vor dem, der ihn gemacht hat?
›Kann denn ein Mensch gerecht sein vor Gott, vollkommen vor seinem Schöpfer?‹
Siehe, unter seinen Knechten ist keiner ohne Tadel, und seine Boten zeiht er der Torheit:
Selbst seinen Dienern im Himmel vertraut Gott nicht, und an seinen Engeln findet er Fehler.
wie viel mehr, die in Lehmhäusern wohnen und auf Erde gegründet sind und werden von den Würmern gefressen!
Wie viel weniger vertraut er dann den Menschen! Sie hausen in Lehmhütten, die im Staub auf der Erde stehen, und werden wie eine Motte zertreten.
Es währt vom Morgen bis an den Abend, so werden sie zerschlagen; und ehe sie es gewahr werden, sind sie gar dahin,
Mitten aus dem Leben werden sie gerissen, unwiederbringlich, und keiner beachtet es!