Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!

Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en


Parallellesung der Bibel

← (Das Buch Hiob (Ijob) 4) | (Das Buch Hiob (Ijob) 6) →

Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Rufe doch! was gilts, ob einer dir antworte? Und an welchen von den Heiligen willst du dich wenden?
  • »Klag nur, Hiob! Aber meinst du, dich hört jemand? An welchen Engel willst du dich denn wenden?
  • Einen Toren aber erwürgt wohl der Unmut, und den Unverständigen tötet der Eifer.
  • Wer sich Gott in blinder Wut entgegenstellt und in seiner Dummheit aufbegehrt, der bringt sich um!
  • Ich sah einen Toren eingewurzelt, und ich fluchte plötzlich seinem Hause.
  • Ich sah solche Leute in Glück und Frieden leben, dann aber verfluchte ich ihr Hab und Gut.
  • Seine Kinder werden fern sein vom Heil und werden zerschlagen werden im Tor, da kein Erretter sein wird.
  • Ohne jede Hilfe standen ihre Kinder da; niemand verteidigte sie, als sie vor Gericht verurteilt wurden.
  • Seine Ernte wird essen der Hungrige und auch aus den Hecken sie holen, und sein Gut werden die Durstigen aussaufen.
  • Über die Ernte dieser Narren machten sich die Hungrigen her — selbst aus den Dornenhecken rissen sie die Halme heraus und stürzten sich gierig auf all ihren Reichtum.
  • Denn Mühsal aus der Erde nicht geht und Unglück aus dem Acker nicht wächset;
  • Unheil wächst nicht auf dem Acker, und Mühsal schießt nicht aus der Erde empor.
  • sondern der Mensch wird zu Unglück geboren, wie die Vögel schweben, emporzufliegen.
  • Nein, von Geburt an gehört zum Menschsein die Mühe, so wie zum Feuer die Funken gehören.
  • Ich aber würde zu Gott mich wenden und meine Sache vor ihn bringen,
  • Ich an deiner Stelle würde mich an Gott wenden und ihm meinen Rechtsfall vortragen.
  • der große Dinge tut, die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind:
  • Was Gott tut, ist groß und gewaltig, niemand kann es begreifen; seine Wunder sind unzählbar.
  • der den Regen aufs Land gibt und läßt Wasser kommen auf die Gefilde;
  • Er lässt Regen fallen, und die Felder werden reich getränkt.
  • der die Niedrigen erhöht und den Betrübten emporhilft.
  • Wer klein und unbedeutend ist, den macht er groß; die Trauernden können sich wieder freuen, weil er sie rettet.
  • Er macht zunichte die Anschläge der Listigen, daß es ihre Hand nicht ausführen kann;
  • Die Pläne verschlagener Menschen vereitelt er, so dass ihnen gar nichts gelingt.
  • und er fängt die Weisen in ihrer Listigkeit und stürzt der Verkehrten Rat,
  • Er fängt die Klugen mit ihrer eigenen Klugheit, und ihre Machenschaften durchkreuzt er.
  • daß sie des Tages in der Finsternis laufen und tappen am Mittag wie in der Nacht.
  • Am helllichten Tage tappen sie umher, als wäre es stockdunkle Nacht.
  • Er hilft dem Armen von dem Schwert, von ihrem Munde und von der Hand des Mächtigen,
  • Gott hilft dem Armen aus der Gewalt der Mächtigen und schützt ihn vor ihren erbarmungslosen Worten.
  • und ist des Armen Hoffnung, daß die Bosheit wird ihren Mund müssen zuhalten.
  • Er gibt den Armen wieder Hoffnung und bringt die Ungerechtigkeit zum Schweigen.
  • Siehe, selig ist der Mensch, den Gott straft; darum weigere dich der Züchtigung des Allmächtigen nicht.
  • Glücklich ist der Mensch, den Gott zurechtweist! Der Allmächtige will dich erziehen! Sträube dich nicht!
  • Denn er verletzt und verbindet; er zerschlägt und seine Hand heilt.
  • Er schlägt dich zwar, doch er heilt auch wieder; er verbindet alle Wunden, die er dir zufügt.
  • Aus sechs Trübsalen wird er dich erretten, und in der siebenten wird dich kein Übel rühren:
  • Bricht ein Unglück herein, so wird er dich retten; jedes Mal bleibst du vom Untergang verschont.
  • in der Teuerung wird er dich vom Tod erlösen und im Kriege von des Schwertes Hand;
  • In der Hungersnot erhält er dich am Leben, und im Krieg bewahrt er dich vor gewaltsamem Tod.
  • er wird dich verbergen vor der Geißel der Zunge, daß du dich nicht fürchtest vor dem Verderben, wenn es kommt;
  • Er beschützt dich vor übler Nachrede, die wie Peitschenhiebe verletzt. Du musst nicht befürchten, dass dein Besitz verwüstet wird.
  • im Verderben und Hunger wirst du lachen und dich vor den wilden Tieren im Lande nicht fürchten;
  • Verderben und Hungersnot lachst du aus, und vor den wilden Tieren hast du keine Angst.
  • sondern dein Bund wird sein mit den Steinen auf dem Felde, und die wilden Tiere auf dem Lande werden Frieden mit dir halten.
  • Steine werden den Ertrag deines Ackers nicht mindern, und die Raubtiere werden dich nicht angreifen.
  • Und wirst erfahren, daß deine Hütte Frieden hat, und wirst deine Behausung versorgen und nichts vermissen,
  • In Ruhe und Frieden kannst du in deinem Haus leben, und schaust du nach deinem Hab und Gut, so fehlt nichts.
  • und wirst erfahren, daß deines Samens wird viel werden und deine Nachkommen wie das Gras auf Erden,
  • Kinder und Enkel wirst du sehen, so zahlreich wie die Blumen auf dem Feld.
  • und wirst im Alter zu Grabe kommen, wie Garben eingeführt werden zu seiner Zeit.
  • Du bleibst rüstig bis ins hohe Alter, und wenn du einst begraben wirst, gleichst du dem Korn, das erst in voller Reife geerntet wird.
  • Siehe, das haben wir erforscht und ist also; dem gehorche und merke du dir’s.
  • Das alles haben wir erforscht. Du kannst uns glauben, es ist wahr! Nun richte dich danach!«

  • ← (Das Buch Hiob (Ijob) 4) | (Das Buch Hiob (Ijob) 6) →

    Update-Verlauf Update-Verlauf

    © UA biblenet - 2026