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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • 41:001 Siehe, die Hoffnung wird jedem fehlen; schon wenn er seiner ansichtig wird, stürzt er zu Boden.
  • Trügerisch ist jede Hoffnung, ihn zu fangen; sein bloßer Anblick wirft dich schon zu Boden!
  • (Niemand ist so kühn, daß er ihn reizen darf; wer ist denn, der vor mir stehen könne?
  • Wenn es niemand wagen kann, ihn auch nur zu reizen, wer will dann mir erst gegenübertreten?
  • Wer hat mir etwas zuvor getan, daß ich’s ihm vergelte? Es ist mein, was unter allen Himmeln ist.
  • Wer hat mir jemals etwas gegeben, das er nun von mir zurückfordern könnte? Mir gehört die ganze weite Welt.
  • (Dazu muß ich nun sagen, wie groß, wie mächtig und wohlgeschaffen er ist.
  • Ich will dir den Leviatan beschreiben, seine Stärke und die Schönheit seiner Gestalt:
  • (Wer kann ihm sein Kleid aufdecken? und wer darf es wagen, ihm zwischen die Zähne zu greifen?
  • Wer ist in der Lage, ihm den Panzer auszuziehen, wer wagt es, ihm zwischen die Zähne zu greifen?
  • (Wer kann die Kinnbacken seines Antlitzes auftun? Schrecklich stehen seine Zähne umher.
  • Wer kann das Tor seines Mauls aufbrechen, das von den fürchterlichen Zähnen verteidigt wird?
  • (Seine stolzen Schuppen sind wie feste Schilde, fest und eng ineinander.
  • Und schau dir seinen Schuppenpanzer an: wie eine Reihe von Schilden, fest miteinander verbunden!
  • ( Eine rührt an die andere, daß nicht ein Lüftlein dazwischengeht.
  • Eine Schuppenplatte sitzt neben der anderen, kein Lufthauch geht zwischen ihnen hindurch!
  • (Es hängt eine an der andern, und halten sich zusammen, daß sie sich nicht voneinander trennen.
  • Sie hängen fest aneinander und sind so eng verbunden, dass niemand sie auseinanderreißen kann.
  • Sein Niesen glänzt wie ein Licht; seine Augen sind wie die Wimpern der Morgenröte.
  • Licht blitzt auf, wenn er schnaubt, und seine Augen funkeln wie die ersten Sonnenstrahlen.
  • Aus seinem Munde fahren Fackeln, und feurige Funken schießen heraus.
  • Aus seinem Rachen schießen Feuerflammen, und die Funken sprühen.
  • Aus seiner Nase geht Rauch wie von heißen Töpfen und Kesseln.
  • Aus seinen Nüstern quillt der Rauch wie aus einem Kessel über dem Feuer.
  • Sein Odem ist wie eine lichte Lohe, und aus seinem Munde gehen Flammen.
  • Sein Atemstoß setzt Kohlen in Brand, eine Flamme schießt aus seinem Rachen hervor.
  • Auf seinem Halse wohnt die Stärke, und vor ihm her hüpft die Angst.
  • Sein Nacken strotzt vor Kraft; wo dieses Ungeheuer hinkommt, da geht die Angst voraus.
  • Die Gliedmaßen seines Fleisches hangen aneinander und halten hart an ihm, daß er nicht zerfallen kann.
  • Die Hautfalten am Bauch sind fest und straff, als wären sie gegossen.
  • Sein Herz ist so hart wie ein Stein und so fest wie ein unterer Mühlstein.
  • Seine Brust ist hart wie Stein, ja, so fest wie ein Mühlstein.
  • Wenn er sich erhebt, so entsetzen sich die Starken; und wenn er daherbricht, so ist keine Gnade da.
  • Wenn sich der Leviatan erhebt, geraten selbst Helden in Angst und Schrecken und wissen nicht mehr aus noch ein.
  • Wenn man zu ihm will mit dem Schwert, so regt er sich nicht, oder mit Spieß, Geschoß und Panzer.
  • Jeder Schwerthieb gegen ihn bleibt ohne Wirkung; Speer, Pfeil und Lanze prallen ab.
  • Er achtet Eisen wie Stroh, und Erz wie faules Holz.
  • Waffen aus Eisen fürchtet er nicht mehr als einen Strohhalm, und Bronze ist für ihn wie morsches Holz.
  • Kein Pfeil wird ihn verjagen; die Schleudersteine sind ihm wie Stoppeln.
  • Mit Pfeilen lässt er sich nicht in die Flucht jagen, Schleudersteine hält er bloß für Grashälmchen
  • Die Keule achtet er wie Stoppeln; er spottet der bebenden Lanze.
  • und eine Keule für dürres Stroh. Er kann nur lachen, wenn die Speere auf ihn sausen.
  • Unten an ihm sind scharfe Scherben; er fährt wie mit einem Dreschwagen über den Schlamm.
  • Unter seinem Bauch ragen Zacken hervor; sie lassen Spuren im Schlamm zurück, als wäre ein Dreschschlitten darübergefahren.
  • Er macht, daß der tiefe See siedet wie ein Topf, und rührt ihn ineinander, wie man eine Salbe mengt.
  • Er lässt die Tiefe brodeln wie kochendes Wasser, das Meer wallt auf wie Salbe im Kochtopf.
  • Nach ihm leuchtet der Weg; er macht die Tiefe ganz grau.
  • Er hinterlässt eine glitzernde Spur; man denkt, das Meer hätte silbernes Haar.
  • Auf Erden ist seinesgleichen niemand; er ist gemacht, ohne Furcht zu sein.
  • Keiner auf der Erde reicht an ihn heran — er ist ein Geschöpf, das Furcht nicht kennt.
  • Er verachtet alles, was hoch ist; er ist ein König über alles stolze Wild.
  • Selbst auf die Größten sieht er herab, er, der König aller stolzen Tiere!«

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