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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
  • Dankt dem HERRN, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig.
  • So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN, die er aus der Not erlöst hat
  • So sollen sprechen die vom HERRN Erlösten, die er erlöst hat aus der Hand des Bedrängers.
  • und die er aus den Ländern zusammengebracht hat vom Aufgang, vom Niedergang, von Mitternacht und vom Meer.
  • Er hat sie aus den Ländern gesammelt, vom Aufgang und vom Untergang, von Norden und vom Meer her.
  • Die irregingen in der Wüste, in ungebahntem Wege, und fanden keine Stadt, da sie wohnen konnten,
  • Sie, die umherirrten in der Wüste, im Ödland, und den Weg zur bewohnten Stadt nicht fanden,
  • hungrig und durstig, und ihre Seele verschmachtete;
  • die Hunger litten und Durst, denen das Leben dahinschwand.
  • die zum HERRN riefen in ihrer Not, und er errettete sie aus ihren Ängsten
  • Sie schrien zum HERRN in ihrer Bedrängnis und er entriss sie ihren Nöten,
  • und führte sie einen richtigen Weg, daß sie gingen zur Stadt, da sie wohnen konnten:
  • er führte sie auf geraden Wegen, sodass sie zur bewohnten Stadt gelangten.
  • die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
  • Sie sollen dem HERRN danken für seine Huld, für seine Wundertaten an den Menschen,
  • daß er sättigt die durstige Seele und füllt die hungrige Seele mit Gutem.
  • denn er hat gesättigt die lechzende Kehle und die hungernde Kehle hat er gefüllt mit Gutem.
  • Die da sitzen mußten in Finsternis und Dunkel, gefangen in Zwang und Eisen,
  • Sie, die saßen in Dunkel und Finsternis, gefangen in Elend und Eisen,
  • darum daß sie Gottes Geboten ungehorsam gewesen waren und das Gesetz des Höchsten geschändet hatten,
  • denn sie hatten sich widersetzt den Worten Gottes und verachtet den Ratschluss des Höchsten,
  • dafür ihr Herz mit Unglück geplagt werden mußte, daß sie dalagen und ihnen niemand half;
  • da beugte er ihr Herz durch Mühsal, sie stürzten und es gab keinen Helfer.
  • die zum HERRN riefen in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren Ängsten
  • Sie schrien zum HERRN in ihrer Bedrängnis und er rettete sie aus ihren Nöten,
  • und führte sie aus Finsternis und Dunkel und zerriß ihre Bande:
  • er führte sie heraus aus Dunkel und Finsternis und ihre Fesseln zerriss er.
  • die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
  • Sie sollen dem HERRN danken für seine Huld, für seine Wundertaten an den Menschen,
  • daß er zerbricht eherne Türen und zerschlägt eiserne Riegel.
  • denn er hat zerbrochen die Tore aus Bronze und die Riegel aus Eisen hat er zerschlagen.
  • Die Narren, so geplagt waren um ihrer Übertretung willen und um ihrer Sünden willen,
  • Sie, die töricht waren auf ihrem sündhaften Wege, niedergebeugt von ihren schweren Vergehen,
  • daß ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden;
  • deren Kehle sich ekelte vor jeder Speise, die nahe waren den Pforten des Todes.
  • die zum HERRN riefen in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren Ängsten,
  • Sie schrien zum HERRN in ihrer Bedrängnis und er rettete sie aus ihren Nöten,
  • er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, daß sie nicht starben:
  • er sandte sein Wort, um sie zu heilen und sie zu befreien aus ihren Gruben.
  • die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
  • Sie sollen dem HERRN danken für seine Huld, für seine Wundertaten an den Menschen,
  • und Dank opfern und erzählen seine Werke mit Freuden.
  • sie sollen ihm Dankopfer weihen, mit Jubel seine Taten verkünden.
  • Die mit Schiffen auf dem Meer fuhren und trieben ihren Handel in großen Wassern;
  • Sie, die mit Schiffen das Meer befuhren, Handel trieben auf den großen Wassern,
  • die des HERRN Werke erfahren haben und seine Wunder im Meer,
  • die dort schauten die Werke des HERRN, seine Wundertaten in der Tiefe.
  • wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen erhob,
  • Er sprach und ließ den Sturmwind aufstehn, der hoch die Wogen türmte,
  • und sie gen Himmel fuhren und in den Abgrund fuhren, daß ihre Seele vor Angst verzagte,
  • sie stiegen empor zum Himmel, in die Urtiefen sanken sie hinab, sodass ihre Seele vor Not verzagte,
  • daß sie taumelten und wankten wie ein Trunkener und wußten keinen Rat mehr;
  • sie wankten und schwankten wie Betrunkene, verschlungen war all ihre Weisheit.
  • die zum HERRN schrieen in ihrer Not, und er führte sie aus ihren Ängsten
  • Sie schrien zum HERRN in ihrer Bedrängnis und er führte sie heraus aus ihren Nöten,
  • und stillte das Ungewitter, daß die Wellen sich legten
  • er machte aus dem Sturm ein Säuseln und es schwiegen die Wogen des Meeres.
  • und sie froh wurden, daß es still geworden war und er sie zu Lande brachte nach ihrem Wunsch:
  • Sie freuten sich, dass die Wogen sich legten, und er führte sie zum ersehnten Hafen.
  • die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
  • Sie sollen dem HERRN danken für seine Huld, für seine Wundertaten an den Menschen,
  • und ihn bei der Gemeinde preisen und bei den Alten rühmen.
  • sie sollen ihn rühmen in der Versammlung des Volkes, im Kreis der Alten ihn loben.
  • Er machte Bäche trocken und ließ Wasserquellen versiegen,
  • Er macht Ströme zur dürren Wüste, Oasen zum dürstenden Ödland,
  • daß ein fruchtbar Land zur Salzwüste wurde um der Bosheit willen derer, die darin wohnten.
  • fruchtbares Land zur salzigen Steppe, wegen der Bosheit seiner Bewohner.
  • Er machte das Trockene wiederum wasserreich und im dürren Lande Wasserquellen
  • Er macht Wüste zum Wasserteich, verdorrtes Land zu Oasen.
  • und hat die Hungrigen dahingesetzt, daß sie eine Stadt zurichteten, da sie wohnen konnten,
  • Dort ließ er Hungernde wohnen, die eine bewohnte Stadt errichteten,
  • und Äcker besäen und Weinberge pflanzen möchten und die jährlichen Früchte gewönnen.
  • die Felder bestellten, Weinberge pflanzten und reiche Ernte erzielten.
  • Und er segnete sie, daß sie sich sehr mehrten, und gab ihnen viel Vieh.
  • Er segnete sie, sodass sie sich gewaltig vermehrten, und ihr Vieh machte er nicht weniger.
  • Sie waren niedergedrückt und geschwächt von dem Bösen, das sie gezwungen und gedrungen hatte.
  • Dann aber wurden sie weniger und beugten sich unter der Last von Unheil und Kummer.
  • Er schüttete Verachtung auf die Fürsten und ließ sie irren in der Wüste, da kein Weg ist,
  • Er goss Verachtung aus über die Edlen, er ließ sie umherirren in wegloser Wüste.
  • und schützte den Armen vor Elend und mehrte sein Geschlecht wie eine Herde.
  • Doch den Armen hob er empor aus dem Elend und machte seine Sippen zahlreich wie eine Herde.
  • Solches werden die Frommen sehen und sich freuen; und aller Bosheit wird das Maul gestopft werden.
  • Die Redlichen sehn es und freuen sich, doch alle Bosheit muss ihren Mund verschließen.
  • Wer ist weise und behält dies? So werden sie merken, wie viel Wohltaten der HERR erzeigt.
  • Wer ist weise, dass er dies alles beachtet? Wer wird die Taten der Huld des HERRN verstehen?

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