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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Halleluja! Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
  • Halleluja! Dankt dem HERRN, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig.
  • Wer kann die großen Taten des HERRN ausreden und alle seine löblichen Werke preisen?
  • Wer kann die großen Taten des HERRN erzählen, all seinen Ruhm verkünden?
  • Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!
  • Selig, die das Recht bewahren, die Gerechtigkeit üben zu jeder Zeit.
  • HERR, gedenke mein nach der Gnade, die du dem Volk verheißen hast; beweise uns deine Hilfe,
  • Gedenke meiner, HERR, in Gnade für dein Volk, such mich heim mit deiner Hilfe,
  • daß wir sehen mögen die Wohlfahrt deiner Auserwählten und uns freuen, daß es deinem Volk wohl geht, und uns rühmen mit deinem Erbteil.
  • dass ich das Glück deiner Erwählten schaue, mich freue an der Freude deines Volkes, dass ich zusammen mit deinem Erbe mich rühme!
  • Wir haben gesündigt samt unsern Vätern; wir haben mißgehandelt und sind gottlos gewesen.
  • Wir haben gesündigt mit unseren Vätern, wir haben Unrecht getan und gefrevelt.
  • Unsre Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen; sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer.
  • Unsere Väter in Ägypten begriffen deine Wunder nicht, gedachten nicht der vielen Erweise deiner Huld und waren widerspenstig am Meer, am Roten Meer.
  • Er half ihnen aber um seines Namens willen, daß er seine Macht bewiese.
  • Er aber hat sie um seines Namens willen gerettet, um seine Macht zu bekunden.
  • Und er schalt das Schilfmeer: da ward’s trocken, und führte sie durch die Tiefen wie in einer Wüste
  • Er drohte dem Roten Meer, da wurde es trocken, er führte sie durch die Fluten wie durch die Wüste.
  • und half ihnen von der Hand des, der sie haßte, und erlöste sie von der Hand des Feindes;
  • Er rettete sie aus der Hand derer, die sie hassten, er erlöste sie aus der Hand des Feindes.
  • und die Wasser ersäuften ihre Widersacher, daß nicht einer übrig blieb.
  • Ihre Bedränger bedeckte das Wasser, nicht einer von ihnen blieb übrig.
  • Da glaubten sie an seine Worte und sangen sein Lob.
  • Da glaubten sie seinen Worten, da sangen sie seinen Lobpreis.
  • Aber sie vergaßen bald seiner Werke; sie warteten nicht auf seinen Rat.
  • Doch sie vergaßen schnell seine Taten, wollten auf seinen Ratschluss nicht warten.
  • Und sie wurden lüstern in der Wüste und versuchten Gott in der Einöde.
  • Sie gierten voll Gier in der Wüste, sie versuchten Gott in der Öde.
  • Er aber gab ihnen ihre Bitte und sandte ihnen genug, bis ihnen davor ekelte.
  • Er gab ihnen, was sie verlangten, dann aber sandte er ihnen die Schwindsucht.
  • Und sie empörten sich wider Mose im Lager, wider Aaron, den Heiligen des HERRN.
  • Sie wurden im Lager eifersüchtig auf Mose und auf Aaron, den Heiligen des HERRN.
  • Die Erde tat sich auf und verschlang Dathan und deckte zu die Rotte Abirams,
  • Die Erde tat sich auf und verschluckte Datan, sie bedeckte die Rotte Abirams.
  • und Feuer ward unter ihrer Rotte angezündet, die Flamme verbrannte die Gottlosen.
  • Feuer verbrannte die Rotte, Flammen verzehrten die Frevler.
  • Sie machten ein Kalb am Horeb und beteten an das gegossene Bild
  • Sie machten am Horeb ein Kalb und warfen sich nieder vor dem Gussbild.
  • und verwandelten ihre Ehre in ein Gleichnis eines Ochsen, der Gras frißt.
  • Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein gegen das Abbild eines Stieres, der Gras frisst.
  • Sie vergaßen Gottes, ihres Heilands, der so große Dinge in Ägypten getan hatte,
  • Sie vergaßen Gott, ihren Retter, der einst in Ägypten Großes vollbrachte,
  • Wunder im Lande Hams und schreckliche Werke am Schilfmeer.
  • Wunder im Land Hams, Furcht erregende Taten am Roten Meer.
  • Und er sprach, er wollte sie vertilgen, wo nicht Mose, sein Auserwählter, in den Riß getreten wäre vor ihm, seinen Grimm abzuwenden, auf daß er sie nicht gar verderbte.
  • Da sann er darauf, sie zu vertilgen, wäre nicht Mose gewesen, sein Erwählter. Der trat vor ihn in die Bresche, seinen Grimm abzuwenden vom Vernichten.
  • Und sie verachteten das liebe Land, sie glaubten seinem Wort nicht
  • Sie verschmähten das köstliche Land, sie glaubten nicht seinem Wort.
  • und murrten in ihren Hütten; sie gehorchten der Stimme des HERRN nicht.
  • Sie murrten in ihren Zelten, hörten nicht auf die Stimme des HERRN.
  • Und er hob auf seine Hand wider sie, daß er sie niederschlüge in der Wüste
  • Da erhob er gegen sie seine Hand, um sie niederzustrecken in der Wüste,
  • und würfe ihren Samen unter die Heiden und zerstreute sie in die Länder.
  • ihre Nachkommen niederzustrecken durch die Nationen, sie in alle Länder zu zerstreuen.
  • Und sie hingen sich an den Baal–Peor und aßen von den Opfern der toten Götzen
  • Sie hängten sich an den Baal-Pegor und aßen Opfer für Tote.
  • und erzürnten ihn mit ihrem Tun; da brach auch die Plage unter sie.
  • Sie erbitterten Gott mit ihren Taten, da brach unter ihnen eine Plage aus.
  • Da trat Pinehas herzu und schlichtete die Sache; da ward der Plage gesteuert.
  • Pinhas trat hin und legte Fürsprache ein, da wurde der Plage Einhalt geboten.
  • Das ward ihm gerechnet zur Gerechtigkeit für und für ewiglich.
  • Das wurde ihm angerechnet als Gerechtigkeit von Geschlecht zu Geschlecht für alle Zeiten.
  • Und sie erzürnten ihn am Haderwasser, und Mose ging es übel um ihretwillen.
  • Sie erzürnten Gott an den Wassern von Meriba, ihretwegen erging es Mose übel.
  • Denn sie betrübten ihm sein Herz, daß ihm etliche Worte entfuhren.
  • Denn sie waren widerspenstig gegen seinen Geist und er redete unbedacht mit seinen Lippen.
  • Auch vertilgten sie die Völker nicht, wie sie doch der HERR geheißen hatte;
  • Sie rotteten die Völker nicht aus, wie der HERR es ihnen befohlen.
  • sondern sie mengten sich unter die Heiden und lernten derselben Werke
  • Sie vermischten sich mit den Völkern und lernten von ihren Taten.
  • und dienten ihren Götzen; die wurden ihnen zum Fallstrick.
  • Sie dienten deren Götzen, sie wurden ihnen zur Falle.
  • Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Teufeln
  • Sie brachten ihre Söhne und Töchter dar als Opfer für die Dämonen.
  • und vergossen unschuldig Blut, das Blut ihrer Söhne und ihrer Töchter, die sie opferten den Götzen Kanaans, daß das Land mit Blutschulden befleckt ward;
  • Sie vergossen unschuldiges Blut, das Blut ihrer Söhne und Töchter, die sie den Götzen Kanaans opferten. So wurde das Land durch Blutschuld geschändet.
  • und verunreinigten sich mit ihren Werken und wurden abgöttisch mit ihrem Tun.
  • Sie wurden durch ihre Taten unrein und brachen mit ihrem Tun die Treue.
  • Da ergrimmte der Zorn des HERRN über sein Volk, und er gewann einen Greuel an seinem Erbe
  • Der Zorn des HERRN entbrannte gegen sein Volk, Abscheu empfand er gegen sein Erbe.
  • und gab sie in die Hand der Heiden, daß über sie herrschten, die ihnen gram waren.
  • Er gab sie in die Hand der Völker und die sie hassten, beherrschten sie.
  • Und ihre Feinde ängsteten sie; und sie wurden gedemütigt unter ihre Hände.
  • Ihre Feinde bedrängten sie, unter ihre Hand mussten sie sich beugen.
  • Er errettete sie oftmals; aber sie erzürnten ihn mit ihrem Vornehmen und wurden wenig um ihrer Missetat willen.
  • Viele Male hat er sie befreit, sie aber blieben widerspenstig bei ihren Beschlüssen und versanken in ihrer Schuld.
  • Und er sah ihre Not an, da er ihre Klage hörte,
  • Da sah er auf ihre Drangsal, als er auf ihr Schreien hörte,
  • und gedachte an seinen Bund, den er mit ihnen gemacht hatte; und es reute ihn nach seiner großen Güte,
  • er gedachte ihnen zuliebe seines Bundes und ließ es sich gereuen gemäß der Fülle seiner Huld.
  • und er ließ sie zur Barmherzigkeit kommen vor allen, die sie gefangen hatten.
  • Er ließ sie Erbarmen finden bei allen, deren Gefangene sie waren.
  • Hilf uns, HERR, unser Gott, und bringe uns zusammen aus den Heiden, daß wir danken deinem heiligen Namen und rühmen dein Lob.
  • Rette uns, HERR, unser Gott, und sammle uns aus den Völkern, damit wir deinem heiligen Namen danken und uns in deinem Lobpreis rühmen!
  • Gelobet sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit, und alles Volk spreche: Amen, halleluja!
  • Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Alles Volk soll sprechen: Amen. Halleluja!

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