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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Mein Kind, merke auf meine Weisheit; neige dein Ohr zu meiner Lehre,
  • Mein Sohn, sei aufmerksam und hör auf meine Lehre, denn ich weiß, wovon ich rede!
  • daß du bewahrest guten Rat und dein Mund wisse Unterschied zu halten.
  • Dann lernst du, überlegt zu handeln, und an deinen Worten erkennt man, wie vernünftig du bist.
  • Denn die Lippen der Hure sind süß wie Honigseim, und ihre Kehle ist glätter als Öl,
  • Die Frau eines anderen Mannes kann nämlich sehr verführerisch sein, wenn sie dich mit honigsüßen Worten betört.
  • aber hernach bitter wie Wermut und scharf wie ein zweischneidiges Schwert.
  • Aber glaub mir, am Ende ist sie bitter wie Wermut und tödlich wie ein scharf geschliffenes Schwert.
  • Ihre Füße laufen zum Tod hinunter; ihre Gänge führen ins Grab.
  • Sie bringt dich an den Rand des Abgrunds und reißt dich mit in den Tod.
  • Sie geht nicht stracks auf dem Wege des Lebens; unstet sind ihre Tritte, daß sie nicht weiß, wo sie geht.
  • Von dem Weg, der zum Leben führt, ist sie längst abgekommen; ohne es zu merken, läuft sie immer weiter in die Irre.
  • So gehorchet mir nun, meine Kinder, und weichet nicht von der Rede meines Mundes.
  • Ihr jungen Männer, hört auf mich und vergesst nie, was ich jedem von euch sage:
  • Laß deine Wege ferne von ihr sein, und nahe nicht zur Tür ihres Hauses,
  • Geh einer solchen Frau aus dem Weg, lass dich nicht einmal in der Nähe ihres Hauses blicken!
  • daß du nicht den Fremden gebest deine Ehre und deine Jahre dem Grausamen;
  • Sonst ist dein guter Ruf ruiniert, und in der Blüte deines Lebens verlierst du alles an einen Menschen, der sich gnadenlos an dir rächt!
  • daß sich nicht Fremde von deinem Vermögen sättigen und deine Arbeit nicht sei in eines andern Haus,
  • Fremde werden deinen Besitz an sich reißen; den Lohn deiner Arbeit genießt dann ein anderer.
  • und müssest hernach seufzen, wenn du Leib und Gut verzehrt hast,
  • Schließlich bist du völlig abgemagert, du siechst dahin und stöhnst mit letzter Kraft:
  • und sprechen: »Ach, wie habe ich die Zucht gehaßt, und wie hat mein Herz die Strafe verschmäht!
  • »Hätte ich doch die Warnungen ernst genommen! Warum habe ich mich nur gegen jede Ermahnung gewehrt?
  • wie habe ich nicht gehorcht der Stimme meiner Lehrer und mein Ohr nicht geneigt zu denen, die mich lehrten!
  • Warum habe ich meinen Lehrern keine Aufmerksamkeit geschenkt und nicht auf sie gehört?
  • Ich bin schier in alles Unglück gekommen vor allen Leuten und allem Volk.
  • Fast hätte ich mich vor aller Augen ins Unglück gestürzt!«
  • Trink Wasser aus deiner Grube und Flüsse aus deinem Brunnen.
  • Freu dich doch an deiner eigenen Frau! Ihre Liebe ist wie eine Quelle, aus der immer wieder frisches Wasser sprudelt.
  • Laß deine Brunnen herausfließen und die Wasserbäche auf die Gassen.
  • Willst du sie verlieren, weil du dich mit anderen einlässt?
  • Habe du aber sie allein, und kein Fremder mit dir.
  • Dir allein soll ihre Liebe gehören, mit keinem anderen sollst du sie teilen!
  • Dein Born sei gesegnet, und freue dich des Weibes deiner Jugend.
  • Erfreue dich an deiner Frau, die du als junger Mann geheiratet hast. Lass sie eine Quelle des Segens für dich sein.
  • Sie ist lieblich wie eine Hinde und holdselig wie ein Reh. Laß dich ihre Liebe allezeit sättigen und ergötze dich allewege in ihrer Liebe.
  • Bewundere ihre Schönheit und Anmut! Berausche dich immer wieder an ihren Brüsten und an der Liebe, die sie dir schenkt!
  • Mein Kind, warum willst du dich an der Fremden ergötzen und herzest eine andere?
  • Mein Sohn, willst du dich wirklich mit einer anderen vergnügen und in den Armen einer fremden Frau liegen?
  • Denn jedermanns Wege sind offen vor dem HERRN, und er mißt alle ihre Gänge.
  • Denk daran: Der HERR sieht genau, was jeder Einzelne von uns tut; nichts bleibt ihm verborgen.
  • Die Missetat des Gottlosen wird ihn fangen, und er wird mit dem Strick seiner Sünde gehalten werden.
  • Wer Gottes Gebote missachtet, dreht sich selbst einen Strick und ist gefangen in seiner Schuld.
  • Er wird sterben, darum daß er sich nicht will ziehen lassen; und um seiner großen Torheit willen wird’s ihm nicht wohl gehen.
  • Wer sich nicht beherrschen kann, schaufelt sich sein eigenes Grab, ja, in seiner großen Dummheit läuft er direkt hinein.

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