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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Lutherbibel
Wahrhaftig, ihr seid besondere Leute und mit euch stirbt die Weisheit aus.
Ja, ihr seid die Leute, mit euch wird die Weisheit sterben!
Ich habe auch Verstand wie ihr, ich falle nicht ab im Vergleich mit euch. Wer wüsste wohl dergleichen nicht?
Ich habe so wohl ein Herz als ihr und bin nicht geringer denn ihr; und wer ist, der solches nicht wisse?
Dem eigenen Freund werde ich zum Gespött, ich, der Gott anruft, dass er mich hört. Zum Gespött wird der Gerechte, der Schuldlose.
Ich muß von meinem Nächsten verlacht sein, der ich Gott anrief, und er erhörte mich. Der Gerechte und Fromme muß verlacht sein
Dem Unglück Hohn! So denkt, wer ohne Sorge ist, wer fest sich weiß, wenn Füße wanken.
und ist ein verachtet Lichtlein vor den Gedanken der Stolzen, steht aber, daß sie sich daran ärgern.
In Ruhe sind der Gewaltmenschen Zelte, voll Sicherheit sind sie, die Gott erzürnen, die wähnen, Gott in ihre Hand zu bringen.
Der Verstörer Hütten haben die Fülle, und Ruhe haben, die wider Gott toben, die ihren Gott in der Faust führen.
Doch frag nur die Tiere, sie lehren es dich, die Vögel des Himmels, sie künden es dir.
Frage doch das Vieh, das wird dich’s lehren und die Vögel unter dem Himmel, die werden dir’s sagen;
Oder rede zur Erde, sie wird dich lehren, die Fische des Meeres erzählen es dir.
oder rede mit der Erde, die wird dich’s lehren, und die Fische im Meer werden dir’s erzählen.
Wer von ihnen allen wüsste nicht, dass die Hand des HERRN dies gemacht hat?
Wer erkennte nicht an dem allem, daß des HERRN Hand solches gemacht hat?
In seiner Hand ruht die Seele allen Lebens und jeden Menschenleibes Geist.
daß in seiner Hand ist die Seele alles dessen, was da lebt, und der Geist des Fleisches aller Menschen?
Darf nicht das Ohr die Worte prüfen, wie mit dem Gaumen man die Speisen schmeckt?
Prüft nicht das Ohr die Rede? und der Mund schmeckt die Speise?
Findet sich bei Greisen wirklich Weisheit und ist langes Leben schon Einsicht?
Ja, »bei den Großvätern ist die Weisheit, und der Verstand bei den Alten ».
Bei ihm allein sind Weisheit und Heldenkraft, bei ihm sind Rat und Einsicht.
Bei ihm ist Weisheit und Gewalt, Rat und Verstand.
Wenn er einreißt, baut keiner wieder auf; wen er einschließt, dem wird nicht mehr geöffnet.
Siehe, wenn er zerbricht, so hilft kein Bauen; wenn er jemand einschließt, kann niemand aufmachen.
Wenn er die Wasser dämmt, versiegen sie, lässt er sie frei, zerwühlen sie das Land.
Siehe, wenn er das Wasser verschließt, so wird alles dürr; und wenn er’s ausläßt, so kehrt es das Land um.
Bei ihm ist Macht und Klugheit, sein ist, wer irrt und wer irreführt.
Er ist stark und führt es aus. Sein ist, der da irrt und der da verführt.
Er lässt Ratsherren barfuß gehen, Richter macht er zu Toren.
Er führt die Klugen wie einen Raub und macht die Richter toll.
Fesseln von Königen löst er auf und bindet einen Schurz um ihre Hüften.
Er löst auf der Könige Zwang und bindet mit einem Gurt ihre Lenden.
Er lässt Priester barfuß gehen, alte Geschlechter bringt er zu Fall.
Er führt die Priester wie einen Raub und bringt zu Fall die Festen.
Das Wort entzieht er den Bewährten, den Ältesten nimmt er die Urteilskraft.
Er entzieht die Sprache den Bewährten und nimmt weg den Verstand der Alten.
Verachtung gießt er auf die Edlen, den Starken lockert er den Gurt.
Er schüttet Verachtung auf die Fürsten und macht den Gürtel der Gewaltigen los.
Verborgenes enthüllt er aus der Finsternis, Todesschatten führt er ans Licht.
Er öffnet die finstern Gründe und bringt heraus das Dunkel an das Licht.
Völker lässt er wachsen und vernichtet sie; er breitet Völker aus und treibt sie fort.
Er macht etliche zum großen Volk und bringt sie wieder um. Er breitet ein Volk aus und treibt es wieder weg.
Den Häuptern des Landes nimmt er den Verstand, lässt sie irren in wegloser Wüste.
Er nimmt weg den Mut der Obersten des Volks im Lande und macht sie irre auf einem Umwege, da kein Weg ist,