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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Für den Chormeister. Ein Weisheitslied der Korachiter.
  • Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen.
  • Gott, wir hörten es mit eigenen Ohren, unsere Väter haben uns erzählt von dem Werk, das du in ihren Tagen vollbracht hast, in den Tagen der Vorzeit.
  • Gott, wir haben’s mit unsern Ohren gehört, unsre Väter haben’s uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten vor alters.
  • Mit eigener Hand hast du Völker vertrieben, sie aber pflanztest du ein. Du hast Nationen zerschlagen, sie aber sätest du aus.
  • (Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, aber sie hast du eingesetzt; du hast die Völker verderbt, aber sie hast du ausgebreitet.
  • Denn nicht mit ihrem Schwert nahmen sie das Land in Besitz und nicht ihr Arm hat ihnen Rettung gebracht; nein, deine Rechte war es, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest an ihnen Gefallen.
  • (Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.
  • Du bist es, mein König, Gott! Gebiete rettende Taten für Jakob!
  • (Du, Gott, bist mein König, der du Jakob Hilfe verheißest.
  • Mit dir stoßen wir unsere Bedränger nieder, in deinem Namen zertreten wir, die gegen uns aufstehn.
  • (Durch dich wollen wir unsre Feinde zerstoßen; in deinem Namen wollen wir untertreten, die sich wider uns setzen.
  • Denn ich vertraue nicht auf meinen Bogen, noch wird mein Schwert mir Rettung bringen;
  • (Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen;
  • nein, du hast uns vor unseren Bedrängern gerettet; du hast mit Schmach bedeckt, die uns hassen.
  • (sondern du hilfst uns von unsern Feinden und machst zu Schanden, die uns hassen.
  • Wir rühmten uns Gottes den ganzen Tag und deinem Namen werden wir ewig danken. [Sela]
  • (Wir wollen täglich rühmen von Gott und deinem Namen danken ewiglich. (Sela.)
  • Doch nun hast du uns verstoßen und mit Schmach bedeckt, du ziehst nicht mehr aus mit unseren Heeren.
  • Warum verstößest du uns denn nun und lässest uns zu Schanden werden und ziehst nicht aus unter unserm Heer?
  • Du lässt uns vor unsern Bedrängern fliehen und die uns hassen, plünderten uns aus.
  • Du lässest uns fliehen vor unserm Feind, daß uns berauben, die uns hassen.
  • Du gibst uns preis wie Schlachtvieh und unter die Völker hast du uns zerstreut.
  • Du lässest uns auffressen wie Schafe und zerstreuest uns unter die Heiden.
  • Du verkaufst dein Volk um ein Spottgeld und hattest an dem Erlös keinen Gewinn.
  • Du verkaufst dein Volk umsonst und nimmst nichts dafür.
  • Du machst uns zum Hohn unseren Nachbarn, zu Spott und Schimpf denen, die rings um uns wohnen.
  • Du machst uns zur Schmach unsern Nachbarn, zum Spott und Hohn denen, die um uns her sind.
  • Du machst uns zum Sprichwort unter den Völkern, die Nationen schütteln den Kopf.
  • Du machst uns zum Beispiel unter den Heiden und daß die Völker das Haupt über uns schütteln.
  • Den ganzen Tag steht meine Schande vor mir, Schmach hat mein Gesicht bedeckt
  • Täglich ist meine Schmach vor mir, und mein Antlitz ist voller Scham,
  • wegen der Stimme des lästernden Spötters, wegen der rachgierigen Blicke des Feindes.
  • daß ich die Schänder und Lästerer hören und die Feinde und Rachgierigen sehen muß.
  • All das ist über uns gekommen und doch hatten wir dich nicht vergessen und deinen Bund nicht verraten.
  • Dies alles ist über uns gekommen; und wir haben doch dein nicht vergessen noch untreu in deinem Bund gehandelt.
  • Unser Herz wich nicht zurück und unser Schritt hat deinen Pfad nicht verlassen.
  • Unser Herz ist nicht abgefallen noch unser Gang gewichen von deinem Weg,
  • Doch du hast uns zerschlagen am Ort der Schakale und uns mit Finsternis bedeckt.
  • daß du uns so zerschlägst am Ort der Schakale und bedeckst uns mit Finsternis.
  • Hätten wir den Namen unseres Gottes vergessen und zu einem fremden Gott unsere Hände erhoben,
  • Wenn wir des Namens unsers Gottes vergessen hätten und unsre Hände aufgehoben zum fremden Gott,
  • würde Gott das nicht erforschen? Denn er kennt das im Herzen Verborgene.
  • würde das Gott nicht finden? Er kennt ja unsers Herzens Grund.
  • Ja, um deinetwillen wurden wir den ganzen Tag getötet, wir galten als Schafe, zum Schlachten bestimmt.
  • Denn wir werden ja um deinetwillen täglich erwürgt und sind geachtet wie Schlachtschafe.
  • Wach auf! Warum schläfst du, Herr? Erwache, verstoß nicht für immer!
  • Erwecke dich, HERR! Warum schläfst Du? Wache auf und verstoße uns nicht so gar!
  • Warum verbirgst du dein Angesicht, vergisst unser Elend und unsre Bedrückung?
  • Warum verbirgst du dein Antlitz, vergissest unsers Elends und unsrer Drangsal?
  • Unsere Seele ist in den Staub gebeugt, unser Leib klebt am Boden.
  • Denn unsre Seele ist gebeugt zur Erde; unser Leib klebt am Erdboden.
  • Steh auf, uns zur Hilfe! In deiner Huld erlöse uns!
  • Mache dich auf, hilf uns und erlöse uns um deiner Güte willen!

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