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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Auch das sind Sprichwörter Salomos, die die Männer Hiskijas, des Königs von Juda, sammelten.
  • Auch die folgenden Sprüche stammen von König Salomo. Männer am Hof Hiskias, des Königs von Juda, haben sie gesammelt.
  • Gottes Ehre ist es, eine Sache zu verhüllen, und Ehre der Könige ist es, eine Sache zu erforschen.
  • Gott wird geehrt für das, was er verborgen hält; aber der König erlangt nur Ansehen, wenn er alles erforscht.
  • Der Himmel so hoch und die Erde so tief und das Herz von Königen: sie sind nicht zu erforschen.
  • So hoch der Himmel ist und so weit die Erde, so unergründlich sind die Gedanken des Königs.
  • Scheidet man die Schlacken vom Silber, gelingt dem Feinschmied das Gefäß.
  • Entferne die Schlacken aus dem Silber, dann gestaltet der Schmied kunstvolle Gefäße daraus;
  • Scheidet man den Frevler vom König, erlangt dessen Thron Bestand durch Gerechtigkeit.
  • entferne die schlechten Ratgeber vom Hof des Königs, dann ist seine Herrschaft gerecht und sicher.
  • Rühme dich nicht vor dem König und stell dich nicht an den Platz der Großen;
  • Wenn du vor dem König stehst, dann spiel dich nicht auf und beanspruche keinen Platz unter den höchsten Gästen!
  • denn besser, man sagt zu dir: Rück hier herauf, als dass man dich nach unten setzt wegen eines Vornehmen. Was deine Augen sahen,
  • Denn es ist besser, du hältst dich bescheiden zurück und wirst dann zu einem Ehrenplatz geführt, als dass du ihn für einen anderen räumen musst, der bedeutender ist als du! Wenn du etwas Verdächtiges gesehen hast,
  • bring es nicht übereilt als Streitfall vor; denn was willst du später tun, wenn dein Nächster dich bloßstellt?
  • geh nicht übereilt vor Gericht! Denn was machst du, wenn ein anderer Zeuge beweist, dass du im Unrecht bist?
  • Trag deinen Streit mit deinem Nächsten aus, doch verrate nicht das Geheimnis eines andern,
  • Wenn es zu einem Rechtsstreit kommt, dann enttäusche nicht das Vertrauen, das andere in dich gesetzt haben, und plaudere keine Geheimnisse aus!
  • sonst wird dich schmähen, wer es hört, und dein übler Ruf wird nicht mehr weichen.
  • Denn sonst wird jeder wissen, dass du nichts für dich behalten kannst, und du kommst selbst ins Gerede!
  • Wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen ist ein Wort in vollendeter Form.
  • Wie goldene Äpfel auf einer silbernen Schale, so ist ein rechtes Wort zur rechten Zeit.
  • Wie ein goldener Ring und Schmuck aus Feingold ist ein weiser Mahner für ein Ohr, das zuhört.
  • Auf die Ermahnung eines weisen Menschen zu hören ist so wertvoll wie der schönste Schmuck aus Gold!
  • Wie kühlender Schnee an einem Sommertag ist ein verlässlicher Bote für den, der ihn sendet; er erquickt die Seele seines Herrn.
  • Ein zuverlässiger Bote ist für den, der ihn sendet, wie eine kühle Erfrischung in der heißen Erntezeit.
  • Aufziehende Wolken mit Wind, doch kein Regen, so ist ein Mann, der Versprechungen macht und nicht hält.
  • Wer sich selbst anpreist mit dem, was er zu bieten hat, und dann seine Versprechungen nicht hält, der gleicht den Wolken, die den ersehnten Regen nicht bringen.
  • Mit Geduld wird ein Vorgesetzter umgestimmt, sanfte Zunge bricht Knochen.
  • Durch Geduld wird ein Herrscher umgestimmt, und Sanftmut kann den stärksten Widerstand brechen.
  • Findest du Honig, iss nur, so viel dir bekommt, sonst wirst du ihn satt und erbrichst ihn.
  • Wenn du Honig findest, dann iss nur so viel, wie dir bekommt; sonst wirst du ihn satt, und du musst ihn wieder ausspucken!
  • Mach dich rar im Haus deines Nächsten, sonst wird er dich satt und verabscheut dich!
  • Besuche deinen Nachbarn nicht zu oft, sonst wirst du ihm lästig, und er beginnt dich abzulehnen!
  • Keule und Schwert und scharfer Pfeil: das ist einer, der falsch aussagt gegen seinen Nächsten.
  • Wer gegen seinen Mitmenschen falsch aussagt, der richtet so großen Schaden an wie ein Knüppel, ein Schwert oder ein spitzer Pfeil.
  • Schlechter Zahn und stolpernder Fuß: so ist das Vertrauen auf einen Verräter am Tag der Not.
  • In der Not auf einen Treulosen zu vertrauen — das ist so, als wollte man mit einem kranken Zahn kauen oder mit einem verkrüppelten Fuß gehen!
  • Einer, der seine Kleider ablegt an einem kalten Tag, Essig auf Laugensalz: so ist, wer Lieder singt vor einem missmutigen Herzen.
  • Für einen Traurigen Lieder zu singen ist so unsinnig, als würde man im Winter den Mantel ausziehen oder Salz in eine Wunde streuen.
  • Hat dein Feind Hunger, gib ihm zu essen, hat er Durst, gib ihm zu trinken;
  • Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen; ist er durstig, gib ihm zu trinken.
  • so sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt und der HERR wird es dir vergelten.
  • So wirst du ihn beschämen, und der HERR wird dich belohnen.
  • Der Nordwind bringt Regen, eine heimtückische Zunge zornige Gesichter.
  • Nordwind bringt Regen — und heimliches Geschwätz bringt dir böse Blicke ein!
  • Besser in einer Ecke des Daches wohnen als eine zänkische Frau im gemeinsamen Haus.
  • Lieber in einer kleinen Ecke unter dem Dach wohnen als in einem prächtigen Haus mit einer nörgelnden Frau!
  • Kühles Wasser für eine durstige Kehle ist eine gute Nachricht aus fernem Land.
  • Eine gute Nachricht aus der Ferne ist wie ein Schluck Wasser für eine durstige Kehle!
  • Ein getrübter Brunnen, ein verschütteter Quell ist ein Gerechter, der vor dem Frevler wankt.
  • Ein guter Mensch, der sich von einem Gottlosen beeinflussen lässt, ist so unbrauchbar wie eine trübe Quelle oder ein verschmutzter Brunnen.
  • Zu viel Honig essen ist nicht gut: Ebenso spare mit ehrenden Worten!
  • Zu viel Honig ist nicht gut — genauso wie das Streben nach eigener Ehre!
  • Eine Stadt mit eingerissener Mauer ist ein Mann, der sich nicht beherrscht.
  • Wer sich nicht beherrschen kann, ist so schutzlos wie eine Stadt ohne Mauer.

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