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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Lutherbibel
Besser ein guter Name als Parfüm — und der Tag eines Todes als der Tag einer Geburt;
Ein guter Ruf ist besser denn gute Salbe, und der Tag des Todes denn der Tag der Geburt.
besser der Gang in ein Haus, wo man trauert, als der Gang in ein Haus, wo man trinkt, weil dies das Ende eines jeden Menschen ist. Wer lebt, möge sich das zu Herzen nehmen!
Es ist besser in das Klagehaus gehen, denn in das Trinkhaus; in jenem ist das Ende aller Menschen, und der Lebendige nimmt’s zu Herzen.
Besser sich ärgern als lachen; denn bei einem vergrämten Gesicht wird das Herz heiter.
Es ist Trauern besser als Lachen; denn durch Trauern wird das Herz gebessert.
Das Herz der Gebildeten ist im Haus, wo man trauert, das Herz der Ungebildeten im Haus, wo man sich freut.
Das Herz der Weisen ist im Klagehause, und das Herz der Narren im Hause der Freude.
Besser, die Mahnrede eines Gebildeten anhören, als dem Gesang der Ungebildeten lauschen;
Es ist besser hören das Schelten der Weisen, denn hören den Gesang der Narren.
denn wie das Prasseln der Dornen unter dem Kessel, so ist das Lachen des Ungebildeten. — Aber auch das ist Windhauch, denn:
Denn das Lachen der Narren ist wie das Krachen der Dornen unter den Töpfen; und das ist auch eitel.
Erpressung verblendet den Gebildeten und Bestechung verdirbt den Verstand.
Ein Widerspenstiger macht einen Weisen unwillig und verderbt ein mildtätiges Herz.
Besser der Ausgang einer Sache als ihr Anfang, besser Langmut als Hochmut.
Das Ende eines Dinges ist besser denn sein Anfang. Ein geduldiger Geist ist besser denn ein hoher Geist.
Hab keinen Missmut, sodass du dich ärgerst, denn Ärger steckt in den Ungebildeten. —
Sei nicht schnelles Gemüts zu zürnen; denn Zorn ruht im Herzen eines Narren.
Doch frag nicht: Wie kommt es, dass die früheren Zeiten besser waren als unsere? Denn deine Frage zeugt nicht von Wissen.
Sprich nicht: Was ist’s, daß die vorigen Tage besser waren als diese? denn du fragst solches nicht weislich.
Wissen ist so viel wert wie Erbbesitz, es ist von Vorteil für die, welche die Sonne sehen;
Weisheit ist gut mit einem Erbgut und hilft, daß sich einer der Sonne freuen kann.
denn wer sich im Schatten des Wissens birgt, der ist auch im Schatten des Geldes; und der Vorteil des Könnens: Das Wissen erhält seinen Besitzer am Leben. —
Denn die Weisheit beschirmt, so beschirmt Geld auch; aber die Weisheit gibt das Leben dem, der sie hat.
Sieh das Tun Gottes! Denn: Wer kann geradebiegen, was er gekrümmt hat?
Siehe an die Werke Gottes; denn wer kann das schlicht machen, was er krümmt?
Am Glückstag erfreue dich deines Glücks und am Unglückstag sieh ein: Auch diesen hat Gott geschaffen, genau wie jenen, sodass der Mensch von dem, was nach ihm kommt, gar nichts herausfinden kann.
Am guten Tage sei guter Dinge, und den bösen Tag nimm auch für gut; denn diesen schafft Gott neben jenem, daß der Mensch nicht wissen soll, was künftig ist.
In meinen Tagen voll Windhauch habe ich beides beobachtet: Es kommt vor, dass ein gesetzestreuer Mensch trotz seiner Gesetzestreue elend endet, und es kommt vor, dass einer, der sich nicht um das Gesetz kümmert, trotz seines bösen Tuns ein langes Leben hat.
Allerlei habe ich gesehen in den Tagen meiner Eitelkeit. Da ist ein Gerechter, und geht unter mit seiner Gerechtigkeit; und ist ein Gottloser, der lange lebt in seiner Bosheit.
Halte dich nicht zu streng an das Gesetz und sei nicht maßlos im Erwerb von Wissen! Warum solltest du dich selbst ruinieren?
Sei nicht allzu gerecht und nicht allzu weise, daß du dich nicht verderbest.
Entfern dich nicht zu weit vom Gesetz und verharre nicht im Unwissen: Warum solltest du vor der Zeit sterben?
Sei nicht allzu gottlos und narre nicht, daß du nicht sterbest zur Unzeit.
Es ist am besten, wenn du an dem einen festhältst, aber auch das andere nicht loslässt. Wer Gott fürchtet, wird sich in jedem Fall richtig verhalten.
Es ist gut, daß du dies fassest und jenes auch nicht aus deiner Hand lässest; denn wer Gott fürchtet, der entgeht dem allem.
Das Wissen ist für den Gebildeten ein stärkerer Schutz als zehn Machthaber zusammen, die in der Stadt geherrscht haben. —
Die Weisheit stärkt den Weisen mehr denn zehn Gewaltige, die in der Stadt sind.
Doch gibt es auf der Erde keinen einzigen Menschen, der so gesetzestreu wäre, dass er stets richtig handelt, ohne je einen Fehler zu begehen.
Denn es ist kein Mensch so gerecht auf Erden, daß er Gutes tue und nicht sündige.
Hör auch nicht auf all die Worte, die man so sagt! Denn niemals wirst du einen Untergebenen über dich schimpfen hören
Gib auch nicht acht auf alles, was man sagt, daß du nicht hören müssest deinen Knecht dir fluchen.
und doch bist du dir bewusst, dass auch du sehr oft über andere geschimpft hast.
Denn dein Herz weiß, daß du andern auch oftmals geflucht hast.
Auf allen Wegen habe ich es mit dem Wissen versucht. Ich habe gesagt: Ich will lernen und dadurch gebildet werden. Aber das Wissen blieb für mich in der Ferne.
Solches alles habe ich versucht mit Weisheit. Ich gedachte, ich will weise sein; sie blieb aber ferne von mir.
Fern ist alles, was geschehen ist, und tief, tief versunken — wer könnte es wiederfinden?
Alles, was da ist, das ist ferne und ist sehr tief; wer will’s finden?
So habe ich, genauer: mein Verstand, mich umgestellt. Ich wollte forschend und suchend erkennen, was dasjenige Wissen wirklich ist, das Einzelbeobachtungen zusammenrechnet. Ferner wollte ich erkennen, ob Gesetzesübertretung mit mangelnder Bildung und Unwissen mit Verblendung zusammenhängt.
Ich kehrte mein Herz, zu erfahren und erforschen und zu suchen Weisheit und Kunst, zu erfahren der Gottlosen Torheit und Irrtum der Tollen,
Immer wieder finde ich die Ansicht, stärker als der Tod sei die Frau. Denn: Sie ist ein Ring von Belagerungstürmen und ihr Herz ist ein Fangnetz, Fesseln sind ihre Arme. Wem Gott wohlwill, der kann sich vor ihr retten, wessen Leben verfehlt ist, wird von ihr eingefangen.
und fand, daß bitterer sei denn der Tod ein solches Weib, dessen Herz Netz und Strick ist und deren Hände Bande sind. Wer Gott gefällt, der wird ihr entrinnen; aber der Sünder wird durch sie gefangen.
Aber sieh dir an, was ich, Beobachtung um Beobachtung, herausgefunden habe, sagte Kohelet, bis ich schließlich das Rechenergebnis fand.
Schau, das habe ich gefunden, spricht der Prediger, eins nach dem andern, daß ich Erkenntnis fände.
Was ich immer wieder suchte, aber nicht bestätigt gefunden habe: Unter Tausenden habe ich nur einen einzigen Menschen gefunden, eine Frau habe ich unter ihnen allen nicht gefunden.
Und meine Seele sucht noch und hat’s nicht gefunden: unter 1000 habe ich einen Mann gefunden; aber ein Weib habe ich unter den allen nicht gefunden.