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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Lutherbibel
Von David, zum Nachdenken. Mit Saiteninstrumenten zu begleiten.
Eine Unterweisung Davids, vorzusingen, auf Saitenspiel.
Lass mein Gebet zu dir dringen, o Gott, und wende dich nicht ab von meinem Flehen!
Gott, höre mein Gebet und verbirg dich nicht vor meinem Flehen.
Beachte mich doch und erhöre mein Rufen! Meine Sorgen lassen mir keine Ruhe, stöhnend irre ich umher.
( Merke auf mich und erhöre mich, wie ich so kläglich zage und heule,
Denn die Feinde pöbeln mich an und bedrängen mich von allen Seiten. Diese gottlosen Menschen wollen mir schaden, voller Hass feinden sie mich an.
(daß der Feind so schreit und der Gottlose drängt; denn sie wollen mir eine Tücke beweisen und sind mir heftig gram.
Mein Herz krampft sich zusammen, Todesangst überfällt mich.
(Mein Herz ängstet sich in meinem Leibe, und des Todes Furcht ist auf mich gefallen.
Furcht und Zittern haben mich erfasst, und vor Schreck bin ich wie gelähmt.
( Furcht und Zittern ist mich angekommen, und Grauen hat mich überfallen.
Ach, hätte ich doch Flügel wie eine Taube, dann würde ich an einen sicheren Ort fliegen!
(Ich sprach: O hätte ich Flügel wie Tauben, daß ich flöge und wo bliebe!
Weit weg würde ich fliehen — bis in die Wüste.
(Siehe, so wollte ich ferne wegfliehen und in der Wüste bleiben. (Sela.)
Schnell fände ich eine Zuflucht vor dem Unwetter und dem wütenden Sturm.
(Ich wollte eilen, daß ich entrönne vor dem Sturmwind und Wetter.
Herr, verwirre die Sprache meiner Feinde, damit sie nichts Böses mehr aushecken können! Denn in der Stadt habe ich gesehen, dass Streit und rohe Gewalt überhandnehmen.
Mache ihre Zunge uneins, HERR, und laß sie untergehen; denn ich sehe Frevel und Hader in der Stadt.
Tag und Nacht machen sie die Runde auf den Mauern. Die Stadt ist erfüllt von Unrecht und Verderben.
Solches geht Tag und Nacht um und um auf ihren Mauern, und Mühe und Arbeit ist drinnen.
In ihren Straßen herrschen Erpressung und Betrug, und das Verbrechen scheint kein Ende zu nehmen.
Schadentun regieret drinnen; Lügen und Trügen läßt nicht von ihrer Gasse.
Wäre es mein Feind, der mich verhöhnt, dann könnte ich es noch ertragen. Würde mein erbitterter Gegner sich über mich erheben, so wüsste ich ihm aus dem Weg zu gehen.
Wenn mich doch mein Feind schändete, wollte ich’s leiden; und wenn mein Hasser wider mich pochte, wollte ich mich vor ihm verbergen.
Aber du bist es, mein Vertrauter, mein bester und engster Freund!
Du aber bist mein Geselle, mein Freund und mein Verwandter,
Wie schön war es damals, als uns noch tiefe Freundschaft verband! Einmütig gingen wir in Gottes Haus, gemeinsam mit den anderen Pilgern.
die wir freundlich miteinander waren unter uns; wir wandelten im Hause Gottes unter der Menge.
Ohne Vorwarnung hole der Tod meine Feinde! Mitten aus dem Leben sollen sie gerissen werden, denn die Bosheit herrscht in ihren Herzen und Häusern.
Der Tod übereile sie, daß sie lebendig in die Hölle fahren; denn es ist eitel Bosheit unter ihrem Haufen.
Doch ich schreie zu Gott, und der HERR wird mir helfen.
Ich aber will zu Gott rufen, und der HERR wird mir helfen.
Den ganzen Tag über klage und stöhne ich, bis er mich hört.
Des Abends, Morgens und Mittags will ich klagen und heulen, so wird er meine Stimme hören.
Er rettet mich und gibt mir Sicherheit vor den vielen Feinden, nichts können sie mir jetzt noch anhaben!
Er erlöst meine Seele von denen, die an mich wollen, und schafft ihr Ruhe; denn ihrer viele sind wider mich.
Gott, der seit Ewigkeiten herrscht, wird mich erhören. Er bleibt ihnen die Antwort nicht schuldig. Denn vor ihm haben sie keine Ehrfurcht, und ändern wollen sie sich auch nicht.
Gott wird hören und sie demütigen, der allewege bleibt. (Sela.) Denn sie werden nicht anders und fürchten Gott nicht.
Ach, mein ehemaliger Freund hat alle verraten, die ihm nahestanden, und hat seine Versprechen gebrochen!
Sie legen ihre Hände an seine Friedsamen und entheiligen seinen Bund.
Seine Worte sind honigsüß, aber im Herzen ist er voller Hass. Was er sagt, klingt schmeichelhaft, aber es verletzt wie Messerstiche.
Ihr Mund ist glätter denn Butter, und sie haben Krieg im Sinn; ihre Worte sind gelinder denn Öl, und sind doch bloße Schwerter.
Überlass alle deine Sorgen dem HERRN! Er wird dich wieder aufrichten; niemals lässt er den scheitern, der treu zu ihm steht.
Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen.
Gott, du wirst die Mörder und Betrüger ins Grab stürzen; mitten aus dem Leben wirst du sie reißen. Ich aber setze mein Vertrauen auf dich!
Aber, Gott, du wirst sie hinunterstoßen in die tiefe Grube: die Blutgierigen und Falschen werden ihr Leben nicht zur Hälfte bringen. Ich aber hoffe auf dich.