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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Ein Lied von Asaf. Gott ist gut zu Israel, zu allen, die ein reines Herz haben. Das kann niemand bestreiten!
  • Ein Psalm Asaphs. Israel hat dennoch Gott zum Trost, wer nur reines Herzens ist.
  • Ich aber wäre beinahe gestrauchelt; es fehlte nicht viel, und ich wäre zu Fall gekommen.
  • Ich aber hätte schier gestrauchelt mit meinen Füßen; mein Tritt wäre beinahe geglitten.
  • Denn ich beneidete die überheblichen Menschen: Ihnen geht es so gut, obwohl Gott ihnen gleichgültig ist.
  • Denn es verdroß mich der Ruhmredigen, da ich sah, daß es den Gottlosen so wohl ging.
  • Ihr Leben lang haben sie keine Schmerzen, sie strotzen vor Gesundheit und Kraft.
  • Denn sie sind in keiner Gefahr des Todes, sondern stehen fest wie ein Palast.
  • Sie müssen sich nicht abplagen wie andere Menschen, und die täglichen Sorgen sind ihnen ganz und gar fremd.
  • Sie sind nicht in Unglück wie andere Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt.
  • Wie ein Schmuckstück tragen sie ihren Stolz zur Schau, ja, sie prahlen sogar mit ihren Gewalttaten.
  • Darum muß ihr Trotzen köstlich Ding sein, und ihr Frevel muß wohl getan heißen.
  • In ihren feisten Gesichtern spiegelt sich die Bosheit ihres Herzens wider.
  • Ihre Person brüstet sich wie ein fetter Wanst; sie tun, was sie nur gedenken.
  • Mit Verachtung schauen sie auf andere herab und verhöhnen sie, mit zynischen Worten setzen sie jeden unter Druck.
  • Sie achten alles für nichts und reden übel davon und reden und lästern hoch her.
  • Sie tun, als kämen ihre Worte vom Himmel; sie meinen, ihre Sprüche seien für die ganze Menschheit wichtig.
  • Was sie reden, daß muß vom Himmel herab geredet sein; was sie sagen, das muß gelten auf Erden.
  • Darum läuft sogar Gottes Volk ihnen nach, gierig saugt es ihre Worte auf wie frisches Wasser.
  • Darum fällt ihnen ihr Pöbel zu und laufen ihnen zu mit Haufen wie Wasser
  • Denn diese eingebildeten Leute sagen: »Gott kümmert sich um nichts — wie sollte er auch? Er thront weit oben und weiß nicht, was sich hier unten abspielt!«
  • und sprechen: »Was sollte Gott nach jenen fragen? Was sollte der Höchste ihrer achten?
  • Selbstsicher und sorglos leben sie in den Tag hinein, ihr Vermögen und ihre Macht werden immer größer.
  • Siehe, das sind die Gottlosen; die sind glücklich in der Welt und werden reich.
  • War es denn völlig umsonst, dass ich mir ein reines Gewissen bewahrte und mir nie etwas zuschulden kommen ließ?
  • Soll es denn umsonst sein, daß mein Herz unsträflich lebt und ich meine Hände in Unschuld wasche,
  • Jeder Tag wird mir zur Qual, eine Strafe ist er schon am frühen Morgen!
  • und bin geplagt täglich, und meine Strafe ist alle Morgen da?
  • Hätte ich mir vorgenommen: »Ich will genauso vermessen reden wie sie!«, dann hätte ich dein ganzes Volk verraten.
  • Ich hätte auch schier so gesagt wie sie; aber siehe, damit hätte ich verdammt alle meine Kinder, die je gewesen sind.
  • Also versuchte ich zu begreifen, warum es dem Gottlosen gut und dem Frommen schlecht geht, aber es war viel zu schwer für mich.
  • Ich dachte ihm nach, daß ich’s begreifen möchte; aber es war mir zu schwer,
  • Schließlich ging ich in dein Heiligtum, und dort wurde mir auf einmal klar: Entscheidend ist, wie ihr Leben endet!
  • bis daß ich ging in das Heiligtum Gottes und merkte auf ihr Ende.
  • Du stellst sie auf schlüpfrigen Boden und wirst sie ins Verderben stürzen.
  • Ja, du setzest sie aufs Schlüpfrige und stürzest sie zu Boden.
  • Ganz plötzlich wird sie das Entsetzen packen, sie werden ein Ende mit Schrecken nehmen.
  • Wie werden sie so plötzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.
  • Wie ein Traum beim Erwachen verschwindet, so vergehen sie, wenn du dich erhebst, o Herr.
  • Wie ein Traum, wenn einer erwacht, so machst du, HERR, ihr Bild in der Stadt verschmäht.
  • Als ich verbittert war und mich vor Kummer verzehrte,
  • Da es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren,
  • da war ich dumm wie ein Stück Vieh, ich hatte nichts begriffen.
  • da war ich ein Narr und wußte nichts; ich war wie ein Tier vor dir.
  • Jetzt aber bleibe ich immer bei dir, und du hältst mich bei der Hand.
  • Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
  • Du führst mich nach deinem Plan und nimmst mich am Ende in Ehren auf.
  • du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich endlich mit Ehren an.
  • Herr, wenn ich nur dich habe, bedeuten Himmel und Erde mir nichts.
  • Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.
  • Selbst wenn meine Kräfte schwinden und ich umkomme, so bist du, Gott, doch allezeit meine Stärke — ja, du bist alles, was ich brauche!
  • Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.
  • Eines ist sicher: Wer dich ablehnt, wird zugrunde gehen; du vernichtest jeden, der dir die Treue bricht.
  • Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringest um alle, die von dir abfallen.
  • Ich aber darf dir immer nahe sein, das ist mein ganzes Glück! Dir vertraue ich, HERR, mein Gott; von deinen großen Taten will ich allen erzählen.
  • Aber das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setzte auf den HERRN HERRN, daß ich verkündige all dein Tun.

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