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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Wer oft ermahnt wird und trotzdem eigensinnig bleibt, der findet plötzlich ein schreckliches Ende — ohne jede Hoffnung auf Rettung!
  • Wer wider die Strafe halsstarrig ist, der wird plötzlich verderben ohne alle Hilfe.
  • Wenn es viele Menschen gibt, die Gott gehorchen, dann freut sich ein Volk. Wenn aber ein gottloser Herrscher regiert, dann kann es nur noch stöhnen.
  • Wenn der Gerechten viel sind, freut sich das Volk; wenn aber der Gottlose herrscht, seufzt das Volk.
  • Wenn du Weisheit liebst, machst du deinen Eltern Freude. Wenn du dich mit Huren einlässt, verschleuderst du dein Vermögen!
  • Wer Weisheit liebt, erfreut seinen Vater; wer aber mit Huren umgeht, kommt um sein Gut.
  • Wenn ein König das Recht beachtet, lebt sein Volk in Sicherheit und Frieden; doch wenn er immer neue Steuern aus ihnen herauspresst, richtet er das Land zugrunde.
  • Ein König richtet das Land auf durchs Recht; ein geiziger aber verderbt es.
  • Wer andere mit schmeichelnden Worten umgarnt, breitet ein Fangnetz vor ihren Füßen aus.
  • Wer mit seinem Nächsten heuchelt, der breitet ein Netz aus für seine Tritte.
  • Der Böse verstrickt sich immer tiefer in seine Schuld; wer aber Gott gehorcht, singt vor Freude und Glück!
  • Wenn ein Böser sündigt, verstrickt er sich selbst; aber ein Gerechter freut sich und hat Wonne.
  • Wer Gott liebt, der achtet die Rechte der Armen; doch der Gottlose will nichts davon wissen.
  • Der Gerechte erkennt die Sache der Armen; der Gottlose achtet keine Vernunft.
  • Spötter bringen die ganze Stadt in Aufruhr, weise Menschen jedoch machen dem Ärger ein Ende.
  • Die Spötter bringen frech eine Stadt in Aufruhr; aber die Weisen stillen den Zorn.
  • Wenn ein verständiger Mensch mit einem Dummkopf vor Gericht geht, dann lacht dieser nur, oder er fängt an zu toben — aber sagen lässt er sich nichts!
  • Wenn ein Weiser mit einem Narren zu rechten kommt, er zürne oder lache, so hat er nicht Ruhe.
  • Blutdurstige Menschen hassen alle Unschuldigen; ehrliche Menschen aber setzen alles ein, um das Leben der Unschuldigen zu retten.
  • Die Blutgierigen hassen den Frommen; aber die Gerechten suchen sein Heil.
  • Nur ein Dummkopf lässt seinem Zorn freien Lauf, ein Verständiger hält seinen Unmut zurück.
  • Ein Narr schüttet seinen Geist ganz aus; aber ein Weiser hält an sich.
  • Wenn ein Herrscher auf die Worte von Lügnern hört, sind auch seine Untergebenen bald alle Betrüger!
  • Ein Herr, der zu Lügen Lust hat, des Diener sind alle gottlos.
  • Der Arme und sein Ausbeuter haben eins gemeinsam: Es ist der HERR, der beiden das Augenlicht gab!
  • Arme und Reiche begegnen einander: beider Augen erleuchtet der HERR.
  • Wenn ein König die Armen gerecht behandelt, dann steht seine Regierung fest und sicher.
  • Ein König, der die Armen treulich richtet, des Thron wird ewig bestehen.
  • Strenge Erziehung bringt ein Kind zur Vernunft. Ein Kind, das sich selbst überlassen wird, macht seinen Eltern Schande.
  • Rute und Strafe gibt Weisheit; aber ein Knabe, sich selbst überlassen, macht seiner Mutter Schande.
  • Je mehr gottlose Menschen, desto mehr Verbrechen. Wer aber Gott vertraut, wird den Untergang dieser Leute erleben.
  • Wo viel Gottlose sind, da sind viel Sünden; aber die Gerechten werden ihren Fall erleben.
  • Erziehe dein Kind mit Strenge! Dann wird es dir viel Freude machen.
  • Züchtige deinen Sohn, so wird er dich ergötzen und wird deiner Seele sanft tun.
  • Ohne Gottes Weisung verwildert ein Volk; doch es blüht auf, wenn es Gottes Gesetz befolgt!
  • Wo keine Weissagung ist, wird das Volk wild und wüst; wohl aber dem, der das Gesetz handhabt!
  • Einen Sklaven kannst du nicht mit Worten allein ermahnen. Er versteht sie zwar, aber er wird sie nicht beachten.
  • Ein Knecht läßt sich mit Worten nicht züchtigen; denn ob er sie gleich versteht, nimmt er sich’s doch nicht an.
  • Kennst du jemanden, der redet, ohne vorher überlegt zu haben? Ich sage dir: Für einen Dummkopf gibt es mehr Hoffnung als für ihn!
  • Siehst du einen, der schnell ist zu reden, da ist am Narren mehr Hoffnung denn an ihm.
  • Wenn du einen Sklaven von Anfang an verwöhnst, wird er sich schließlich über dich erheben!
  • Wenn ein Knecht von Jugend auf zärtlich gehalten wird, so will er darnach ein Junker sein.
  • Wer schnell aufbraust, ruft Streit hervor; und ein Jähzorniger lädt viel Schuld auf sich!
  • Ein zorniger Mann richtet Hader an, und ein Grimmiger tut viel Sünde.
  • Wer hochmütig ist, wird schließlich erniedrigt werden; der Bescheidene dagegen wird geehrt.
  • Die Hoffart des Menschen wird ihn stürzen; aber der Demütige wird Ehre empfangen.
  • Wer mit einem Dieb die Beute teilt, der muss lebensmüde sein! Er hört den Fluch des Gerichts, aber anzeigen kann er den Räuber nicht.
  • Wer mit Dieben teilhat, den Fluch aussprechen hört, und sagt’s nicht an, der haßt sein Leben.
  • Wer das Urteil der Menschen fürchtet, gerät in ihre Abhängigkeit; wer dem HERRN vertraut, ist gelassen und sicher.
  • Vor Menschen sich scheuen bringt zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verläßt, wird beschützt.
  • Viele suchen die Gunst eines Herrschers, doch der HERR allein verschafft jedem Recht!
  • Viele suchen das Angesicht eines Fürsten; aber eines jeglichen Gericht kommt vom HERRN.
  • Wer Gott liebt, verabscheut den Übeltäter. Wer Gott missachtet, verabscheut den Aufrichtigen.
  • Ein ungerechter Mann ist dem Gerechten ein Greuel; und wer rechtes Weges ist, der ist des Gottlosen Greuel.

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