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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Auflage 2017
Harre mir noch ein wenig, ich will dir’s zeigen; denn ich habe noch von Gottes wegen etwas zu sagen.
Warte ein wenig, ich will es dir künden, ich habe für Gott noch mehr zu sagen.
Ich will mein Wissen weither holen und beweisen, daß mein Schöpfer recht habe.
Ich trage mein Wissen weit hinaus, meinem Schöpfer verschaffe ich Recht.
Meine Reden sollen ohne Zweifel nicht falsch sein; mein Verstand soll ohne Tadel vor dir sein.
Denn wahrhaftig, meine Worte sind kein Trug, ein Mann vollkommenen Wissens steht vor dir.
Siehe, Gott ist mächtig, und verachtet doch niemand; er ist mächtig von Kraft des Herzens.
Sieh, Gott ist gewaltig, er verwirft nicht, gewaltig ist die Kraft seines Herzens.
Den Gottlosen erhält er nicht, sondern hilft dem Elenden zum Recht.
Den Frevler lässt er nicht am Leben, doch den Gebeugten schafft er Recht.
Er wendet seine Augen nicht von dem Gerechten; sondern mit Königen auf dem Thron läßt er sie sitzen immerdar, daß sie hoch bleiben.
Er wendet seine Augen nicht von dem Gerechten; Könige auf dem Thron: für immer setzt er sie ein, sie werden groß.
Und wenn sie gefangen liegen in Stöcken und elend gebunden mit Stricken,
Doch sind in Fesseln sie geschlagen, gefangen in des Elends Stricken,
so verkündigt er ihnen, was sie getan haben, und ihre Untugenden, daß sie sich überhoben,
so hält er ihnen ihr Tun vor und ihre Vergehen, weil sie stolz geworden.
und öffnet ihnen das Ohr zur Zucht und sagt ihnen, daß sie sich von dem Unrechten bekehren sollen.
Er öffnet ihr Ohr zur Warnung, fordert sie auf, vom Bösen zu lassen.
Gehorchen sie und dienen ihm, so werden sie bei guten Tagen alt werden und mit Lust leben.
Wenn sie hören und ihm dienen, vollenden sie im Glück ihre Tage, in Wonnen ihre Jahre.
Gehorchen sie nicht, so werden sie ins Schwert fallen und vergehen in Unverstand.
Hören sie nicht, so fahren sie zum Todesschacht hinab, verscheiden im Unverstand.
Die Heuchler werden voll Zorns; sie schreien nicht, wenn er sie gebunden hat.
Ruchlos Gesinnte hegen Groll, schreien nicht um Hilfe, wenn er sie fesselt.
So wird ihre Seele in der Jugend sterben und ihr Leben unter den Hurern.
Schon in der Jugend muss ihre Seele sterben, ihr Leben im Alter von Geweihten.
Aber den Elenden wird er in seinem Elend erretten und dem Armen das Ohr öffnen in der Trübsal.
Den Geplagten rettet er durch seine Plage und öffnet durch Bedrängnis sein Ohr.
Und auch dich lockt er aus dem Rachen der Angst in weiten Raum, da keine Bedrängnis mehr ist; und an deinem Tische, voll alles Guten, wirst du Ruhe haben.
Auch dich hat er aus dem Rachen der Bedrängnis gelockt, in Weite stehst du, nicht in Enge, voll ist dein Tisch von fetten Speisen.
Du aber machst die Sache der Gottlosen gut, daß ihre Sache und ihr Recht erhalten wird.
Das Gericht über den Frevler hat sich an dir erfüllt, Gericht und Urteil haben zugefasst.
Siehe zu, daß nicht vielleicht Zorn dich verlocke zum Hohn, oder die Größe des Lösegelds dich verleite.
Zornglut verführe dich nicht beim Schicksalsschlag und reiches Lösegeld verleite dich nicht.
Meinst du, daß er deine Gewalt achte oder Gold oder irgend eine Stärke oder Vermögen?
Wird dein Schreien aus der Not dich führen und alle Anstrengungen voll Kraft?
Du darfst der Nacht nicht begehren, welche Völker wegnimmt von ihrer Stätte.
Sehne nicht die Nacht herbei, in der Völker hinaufsteigen von ihrer Stätte!
Hüte dich und kehre dich nicht zum Unrecht, wie du denn vor Elend angefangen hast.
Hüte dich und wende dich nicht zum Bösen! Denn du wirst durch Leid geprüft.
Siehe, Gott ist zu hoch in seiner Kraft; wo ist ein Lehrer, wie er ist?
Sieh, groß ist Gott in seiner Macht. Wer ist ein Lehrer wie er?
Wer will ihm weisen seinen Weg, und wer will zu ihm sagen: »Du tust Unrecht?
Wer will ihm weisen seinen Weg? Wer kann ihm sagen: Du tust Unrecht?
Gedenke, daß du sein Werk erhebest, davon die Leute singen.
Denk daran, hoch sein Werk zu preisen, von dem die Menschen Lieder singen.
Denn alle Menschen sehen es; die Leute schauen’s von ferne.
Alle Welt schaut es, von ferne nur erblickt es der Mensch.
Siehe, Gott ist groß und unbekannt; seiner Jahre Zahl kann niemand erforschen.
Sieh, Gott ist groß, wir begreifen ihn nicht, unerforschlich ist die Zahl seiner Jahre.
Er macht das Wasser zu kleinen Tropfen und treibt seine Wolken zusammen zum Regen,
Denn er zieht die Wassertropfen herauf, als Regen ergießen sie sich aus dem Dunst.
daß die Wolken fließen und triefen sehr auf die Menschen.
Durch ihn rieseln die Wolken, träufeln nieder auf die vielen Menschen.
Wenn er sich vornimmt die Wolken auszubreiten wie sein hoch Gezelt,
Wer gar versteht der Wolke Schweben, den Donnerhall aus seinem Zelt?
siehe, so breitet er aus sein Licht über dieselben und bedeckt alle Enden des Meeres.
Sieh, darüber breitet er sein Licht und deckt des Meeres Wurzeln zu.
Denn damit schreckt er die Leute und gibt doch Speise die Fülle.
Denn damit richtet er die Völker, gibt Speise in reicher Fülle.
Er deckt den Blitz wie mit Händen und heißt ihn doch wieder kommen.
Mit Licht füllt er beide Hände, bietet sie auf gegen den, der angreift.