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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Hoffnung für Alle
Gott, hilf mir; denn das Wasser geht mir bis an die Seele.
Rette mich, Gott, das Wasser steht mir bis zum Hals!
(Ich versinke in tiefem Schlamm, da kein Grund ist; ich bin im tiefen Wasser, und die Flut will mich ersäufen.
Ich versinke im tiefen Schlamm, meine Füße finden keinen Halt mehr. Die Strudel ziehen mich nach unten, und die Fluten schlagen schon über mir zusammen.
(Ich habe mich müde geschrieen, mein Hals ist heiser; das Gesicht vergeht mir, daß ich so lange muß harren auf meinen Gott.
Ich habe mich heiser geschrien und bin völlig erschöpft. Meine Augen sind vom Weinen ganz verquollen, vergeblich halte ich Ausschau nach meinem Gott.
(Die mich ohne Ursache hassen, deren ist mehr, denn ich Haare auf dem Haupt habe. Die mir unbillig feind sind und mich verderben, sind mächtig. Ich muß bezahlen, was ich nicht geraubt habe.
Wie viele hassen mich ohne jeden Grund! Ich habe mehr Feinde als Haare auf dem Kopf. Sie besitzen Macht und wollen mich auslöschen. Ich soll zurückgeben, was ich nie gestohlen habe, so fordern sie lauthals von mir.
( Gott, du weißt meine Torheit, und meine Schulden sind dir nicht verborgen.
Menschen können mir nichts vorwerfen, in deinen Augen jedoch bin ich nicht ohne Schuld; du weißt besser als ich, wie dumm ich war.
(Laß nicht zu Schanden werden an mir, die dein harren, HERR HERR Zebaoth! Laß nicht schamrot werden an mir, die dich suchen, Gott Israels!
Du bist der HERR, der allmächtige Gott Israels: Enttäusche nicht die Menschen, die auf dich hoffen! Denn wenn sie sehen, dass du mich im Stich lässt, werden sie an dir verzweifeln!
Denn um deinetwillen trage ich Schmach; mein Angesicht ist voller Schande.
Man verhöhnt mich, weil ich zu dir gehöre, Schimpf und Schande muss ich über mich ergehen lassen.
(Ich bin fremd geworden meinen Brüdern und unbekannt meiner Mutter Kindern.
Meine Verwandten wollen nichts mehr von mir wissen, selbst meinen Brüdern bin ich fremd geworden.
Denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen; und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.
Ich verzehre mich im Eifer für deinen Tempel. Die Anfeindungen, die dir, Gott, galten, haben mich getroffen.
Und ich weine und faste bitterlich; und man spottet mein dazu.
Ich weinte über den Zustand deines Heiligtums und fastete, aber damit wurde ich erst recht zum Gespött der Leute.
Ich habe einen Sack angezogen; aber sie treiben Gespött mit mir.
Als ich ein grobes Trauergewand anzog, kam ich noch mehr ins Gerede.
Die im Tor sitzen, schwatzen von mir, und in den Zechen singt man von mir.
Auf dem Marktplatz zerreißen sie sich das Maul über mich; und bei Zechgelagen grölen sie ihre Spottlieder.
Ich aber bete, HERR, zu dir zur angenehmen Zeit; Gott, durch deine große Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe.
Ich aber bete zu dir, HERR! Jetzt ist die Zeit gekommen, in der du mir gnädig sein wirst! Erhöre mich, Gott, denn deine Güte ist groß und auf deine Hilfe ist immer Verlass.
Errette mich aus dem Kot, daß ich nicht versinke; daß ich errettet werde von meinen Hassern und aus dem tiefen Wasser;
Ziehe mich aus dem Sumpf heraus, lass mich nicht versinken! Rette mich vor denen, die mich hassen! Zieh mich heraus aus dem reißenden Wasser,
daß mich die Wasserflut nicht ersäufe und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch der Grube nicht über mir zusammengehe.
sonst schlagen die Fluten über mir zusammen, und der Strudel reißt mich in die Tiefe. Hol mich heraus, sonst verschlingt mich der Abgrund!
Erhöre mich, HERR, denn dein Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit
Erhöre mich, HERR, denn deine Güte tröstet mich! Wende dich mir zu in deinem großen Erbarmen.
und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte, denn mir ist angst; erhöre mich eilend.
Verbirg dich nicht länger vor mir, ich bin doch dein Diener! Ich weiß keinen Ausweg mehr, darum erhöre mich bald.
Mache dich zu meiner Seele und erlöse sie; erlöse mich um meiner Feinde willen.
Komm und rette mich, ja, erlöse mich, damit meine Feinde das Nachsehen haben!
Du weißt meine Schmach, Schande und Scham; meine Widersacher sind alle vor dir.
Du kennst die Schmach, die man mir zufügt, du weißt, wie man mich mit Hohn und Spott überschüttet. Und du kennst jeden, der mich bedrängt.
Die Schmach bricht mir mein Herz und kränkt mich. Ich warte, ob’s jemand jammere, aber da ist niemand; und auf Tröster, aber ich finde keine.
Die Schande bricht mir das Herz, sie macht mich krank. Ich hoffte auf Mitleid, aber nein! Ich suchte Trost und fand ihn nicht!
Und sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken in meinem großen Durst.
Sie mischten Gift in meine Speise; und als ich Durst hatte, gaben sie mir Essig zu trinken.
Ihr Tisch werde vor ihnen zum Strick, zur Vergeltung und zu einer Falle.
Ihre Opferfeste sollen ihnen zu einer Falle werden, in der sie sich selbst fangen!
Ihre Augen müssen finster werden, daß sie nicht sehen, und ihre Lenden laß immer wanken.
Mach sie blind, damit sie nichts mehr sehen, und lass sie für immer kraftlos hin- und herschwanken!
Gieße deine Ungnade auf sie, und dein grimmiger Zorn ergreife sie.
Schütte deinen Zorn über sie aus, überwältige sie in deinem Grimm!
Ihre Wohnung müsse wüst werden, und sei niemand, der in ihren Hütten wohne.
Ihr Besitz soll veröden, in ihren Zelten soll niemand mehr wohnen!
Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast, und rühmen, daß du die Deinen übel schlagest.
Denn erbarmungslos verfolgen sie den, den du doch schon gestraft hast. Schadenfroh erzählen sie von seinen Schmerzen.
Laß sie in eine Sünde über die andere fallen, daß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit.
Vergib ihnen nichts! Rechne ihnen jede einzelne Schuld an, damit sie nicht vor dir bestehen können!
Tilge sie aus dem Buch der Lebendigen, daß sie mit den Gerechten nicht angeschrieben werden.
Lösche ihre Namen aus dem Buch des Lebens, damit sie nicht bei denen aufgeschrieben sind, die zu dir gehören!
Ich aber bin elend, und mir ist wehe. Gott, deine Hilfe schütze mich!
Ich aber bin elend und von Schmerzen gequält. Beschütze mich, Gott, und hilf mir wieder auf!
Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied und will ihn hoch ehren mit Dank.
Dann will ich dich loben mit meinem Lied; ich will deinen Namen rühmen und dir danken!
Das wird dem HERRN besser gefallen denn ein Farre, der Hörner und Klauen hat.
Daran hast du mehr Freude als an Rindern, die man dir opfert, oder an fetten Stieren.
Die Elenden sehen’s und freuen sich; und die Gott suchen, denen wird das Herz leben.
Wenn die Unterdrückten das sehen, werden sie froh. Ihr, die ihr nach Gott fragt, fasst neuen Mut!
Denn der HERR hört die Armen und verachtet seine Gefangenen nicht.
Denn der HERR hört das Rufen der Armen und Hilflosen. Die Menschen, die um seinetwillen ins Gefängnis geworfen werden, überlässt er nicht ihrem Schicksal.
Es lobe ihn Himmel, Erde und Meer und alles, was sich darin regt.
Himmel und Erde sollen ihn loben, die Meere und alles, was darin lebt!
Denn Gott wird Zion helfen und die Städte Juda’s bauen, daß man daselbst wohne und sie besitze.
Denn Gott wird den Berg Zion befreien und die Städte in Juda wieder aufbauen. Sein Volk wird sich darin niederlassen und das Land erneut in Besitz nehmen.