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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Dies sind auch Sprüche Salomos, die hinzugesetzt haben die Männer Hiskias, des Königs in Juda.
  • Auch die folgenden Sprüche stammen von König Salomo. Männer am Hof Hiskias, des Königs von Juda, haben sie gesammelt.
  • Es ist Gottes Ehre, eine Sache verbergen; aber der Könige Ehre ist’s, eine Sache erforschen.
  • Gott wird geehrt für das, was er verborgen hält; aber der König erlangt nur Ansehen, wenn er alles erforscht.
  • Der Himmel ist hoch und die Erde tief; aber der Könige Herz ist unerforschlich.
  • So hoch der Himmel ist und so weit die Erde, so unergründlich sind die Gedanken des Königs.
  • Man tue den Schaum vom Silber, so wird ein reines Gefäß daraus.
  • Entferne die Schlacken aus dem Silber, dann gestaltet der Schmied kunstvolle Gefäße daraus;
  • Man tue den Gottlosen hinweg vor dem König, so wird sein Thron mit Gerechtigkeit befestigt.
  • entferne die schlechten Ratgeber vom Hof des Königs, dann ist seine Herrschaft gerecht und sicher.
  • Prange nicht vor dem König und tritt nicht an den Ort der Großen.
  • Wenn du vor dem König stehst, dann spiel dich nicht auf und beanspruche keinen Platz unter den höchsten Gästen!
  • Denn es ist dir besser, daß man zu dir sage: Tritt hier herauf! als daß du vor dem Fürsten erniedrigt wirst, daß es deine Augen sehen müssen.
  • Denn es ist besser, du hältst dich bescheiden zurück und wirst dann zu einem Ehrenplatz geführt, als dass du ihn für einen anderen räumen musst, der bedeutender ist als du! Wenn du etwas Verdächtiges gesehen hast,
  • Fahre nicht bald heraus, zu zanken; denn was willst du hernach machen, wenn dich dein Nächster beschämt hat?
  • geh nicht übereilt vor Gericht! Denn was machst du, wenn ein anderer Zeuge beweist, dass du im Unrecht bist?
  • Führe deine Sache mit deinem Nächsten, und offenbare nicht eines andern Heimlichkeit,
  • Wenn es zu einem Rechtsstreit kommt, dann enttäusche nicht das Vertrauen, das andere in dich gesetzt haben, und plaudere keine Geheimnisse aus!
  • auf daß nicht übel von dir spreche, der es hört, und dein böses Gerücht nimmer ablasse.
  • Denn sonst wird jeder wissen, dass du nichts für dich behalten kannst, und du kommst selbst ins Gerede!
  • Ein Wort geredet zu seiner Zeit, ist wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen.
  • Wie goldene Äpfel auf einer silbernen Schale, so ist ein rechtes Wort zur rechten Zeit.
  • Wer einem Weisen gehorcht, der ihn straft, das ist wie ein goldenes Stirnband und goldenes Halsband.
  • Auf die Ermahnung eines weisen Menschen zu hören ist so wertvoll wie der schönste Schmuck aus Gold!
  • Wie die Kühle des Schnees zur Zeit der Ernte, so ist ein getreuer Bote dem, der ihn gesandt hat, und erquickt seines Herrn Seele.
  • Ein zuverlässiger Bote ist für den, der ihn sendet, wie eine kühle Erfrischung in der heißen Erntezeit.
  • Wer viel verspricht, und hält nicht, der ist wie Wolken und Wind ohne Regen.
  • Wer sich selbst anpreist mit dem, was er zu bieten hat, und dann seine Versprechungen nicht hält, der gleicht den Wolken, die den ersehnten Regen nicht bringen.
  • Durch Geduld wird ein Fürst versöhnt, und eine linde Zunge bricht die Härtigkeit.
  • Durch Geduld wird ein Herrscher umgestimmt, und Sanftmut kann den stärksten Widerstand brechen.
  • Findest du Honig, so iß davon, so viel dir genug ist, daß du nicht zu satt werdest und speiest ihn aus.
  • Wenn du Honig findest, dann iss nur so viel, wie dir bekommt; sonst wirst du ihn satt, und du musst ihn wieder ausspucken!
  • Entzieh deinen Fuß vom Hause deines Nächsten; er möchte dein überdrüssig und dir gram werden.
  • Besuche deinen Nachbarn nicht zu oft, sonst wirst du ihm lästig, und er beginnt dich abzulehnen!
  • Wer wider seinen Nächsten falsch Zeugnis redet, der ist ein Spieß, Schwert und scharfer Pfeil.
  • Wer gegen seinen Mitmenschen falsch aussagt, der richtet so großen Schaden an wie ein Knüppel, ein Schwert oder ein spitzer Pfeil.
  • Die Hoffnung auf einen Treulosen zur Zeit der Not ist wie ein fauler Zahn und gleitender Fuß.
  • In der Not auf einen Treulosen zu vertrauen — das ist so, als wollte man mit einem kranken Zahn kauen oder mit einem verkrüppelten Fuß gehen!
  • Wer einem betrübten Herzen Lieder singt, das ist, wie wenn einer das Kleid ablegt am kalten Tage, und wie Essig auf der Kreide.
  • Für einen Traurigen Lieder zu singen ist so unsinnig, als würde man im Winter den Mantel ausziehen oder Salz in eine Wunde streuen.
  • Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser.
  • Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen; ist er durstig, gib ihm zu trinken.
  • Denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt häufen, und der HERR wird dir’s vergelten.
  • So wirst du ihn beschämen, und der HERR wird dich belohnen.
  • Der Nordwind bringt Ungewitter, und die heimliche Zunge macht saures Angesicht.
  • Nordwind bringt Regen — und heimliches Geschwätz bringt dir böse Blicke ein!
  • Es ist besser, im Winkel auf dem Dach sitzen, denn bei einem zänkischen Weibe in einem Haus beisammen.
  • Lieber in einer kleinen Ecke unter dem Dach wohnen als in einem prächtigen Haus mit einer nörgelnden Frau!
  • Eine gute Botschaft aus fernen Landen ist wie kalt Wasser einer durstigen Seele.
  • Eine gute Nachricht aus der Ferne ist wie ein Schluck Wasser für eine durstige Kehle!
  • Ein Gerechter, der vor einem Gottlosen fällt, ist wie ein getrübter Brunnen und eine verderbte Quelle.
  • Ein guter Mensch, der sich von einem Gottlosen beeinflussen lässt, ist so unbrauchbar wie eine trübe Quelle oder ein verschmutzter Brunnen.
  • Wer zuviel Honig ißt, das ist nicht gut; und wer schwere Dinge erforscht, dem wird’s zu schwer.
  • Zu viel Honig ist nicht gut — genauso wie das Streben nach eigener Ehre!
  • Ein Mann, der seinen Geist nicht halten kann, ist wie eine offene Stadt ohne Mauern.
  • Wer sich nicht beherrschen kann, ist so schutzlos wie eine Stadt ohne Mauer.

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