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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Und er ging abermals in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand.
  • Als er wieder in die Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verdorrten Hand.
  • Und sie lauerten darauf, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf daß sie eine Sache wider ihn hätten.
  • Und sie gaben Acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.
  • Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorrten Hand: Tritt hervor!
  • Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte!
  • Und er sprach zu ihnen: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, das Leben erhalten oder töten? Sie aber schwiegen still.
  • Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt — Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen.
  • Und er sah sie umher an mit Zorn und ward betrübt über ihr verstocktes Herz und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere.
  • Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand wurde wiederhergestellt.
  • Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald einen Rat mit des Herodes Dienern über ihn, wie sie ihn umbrächten.
  • Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.
  • Aber Jesus entwich mit seinen Jüngern an das Meer; und viel Volks folgte ihm nach aus Galiläa und aus Judäa
  • Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm nach. Auch aus Judäa,
  • und von Jerusalem und aus Idumäa und von jenseit des Jordans, und die um Tyrus und Sidon wohnen, eine große Menge, die seine Taten hörten, und kamen zu ihm.
  • aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie hörten, was er tat.
  • Und er sprach zu seinen Jüngern, daß sie ihm ein Schifflein bereithielten um des Volks willen, daß sie ihn nicht drängten.
  • Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.
  • Denn er heilte ihrer viele, also daß ihn überfielen alle, die geplagt waren, auf daß sie ihn anrührten.
  • Denn er heilte viele, sodass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren.
  • Und wenn ihn die unsaubern Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder, schrieen und sprachen: Du bist Gottes Sohn!
  • Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist der Sohn Gottes!
  • Und er bedrohte sie hart, daß sie ihn nicht offenbar machten.
  • Er aber gebot ihnen, dass sie ihn nicht bekannt machen sollten.
  • Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm.
  • Jesus stieg auf einen Berg und rief die zu sich, die er selbst wollte, und sie kamen zu ihm.
  • Und er ordnete die Zwölf, daß sie bei ihm sein sollten und daß er sie aussendete, zu predigen,
  • Und er setzte zwölf ein, damit sie mit ihm seien und damit er sie aussende, zu verkünden
  • und daß sie Macht hätten, die Seuchen zu heilen und die Teufel auszutreiben.
  • und mit Vollmacht Dämonen auszutreiben.
  • Und gab Simon den Namen Petrus;
  • Die Zwölf, die er einsetzte, waren: Petrus — diesen Beinamen gab er dem Simon — ,
  • und Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Bnehargem, das ist gesagt: Donnerskinder;
  • Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, der Bruder des Jakobus — ihnen gab er den Beinamen Boanerges, das heißt Donnersöhne — ,
  • und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, des Alphäus Sohn, und Thaddäus und Simon von Kana
  • dazu Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, Thaddäus, Simon Kananäus
  • und Judas Ischariot, der ihn verriet.
  • und Judas Iskariot, der ihn dann ausgeliefert hat.
  • Und sie kamen nach Hause, und da kam abermals das Volk zusammen, also daß sie nicht Raum hatten, zu essen.
  • Jesus ging in ein Haus und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass sie nicht einmal mehr essen konnten.
  • Und da es die Seinen hörten, gingen sie aus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er ist von Sinnen.
  • Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.
  • Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebub, und durch den obersten Teufel treibt er die Teufel aus.
  • Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er ist von Beelzebul besessen; mit Hilfe des Herrschers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
  • Und er rief sie zusammen und sprach zu ihnen in Gleichnissen: Wie kann ein Satan den andern austreiben?
  • Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben?
  • Wenn ein Reich mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.
  • Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben.
  • Und wenn ein Haus mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.
  • Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben.
  • Setzt sich nun der Satan wider sich selbst und ist mit sich selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm.
  • Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und gespalten ist, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen.
  • Es kann niemand einem Starken in sein Haus fallen und seinen Hausrat rauben, es sei denn, daß er zuvor den Starken binde und alsdann sein Haus beraube.
  • Es kann aber auch keiner in das Haus des Starken eindringen und ihm den Hausrat rauben, wenn er nicht zuerst den Starken fesselt; erst dann kann er sein Haus plündern.
  • Wahrlich ich sage euch: Alle Sünden werden vergeben den Menschenkindern, auch die Gotteslästerungen, womit sie Gott lästern;
  • Amen, ich sage euch: Alle Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch lästern mögen;
  • wer aber den heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung ewiglich, sondern ist schuldig des ewigen Gerichts.
  • wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften.
  • Denn sie sagten: Er hat einen unsaubern Geist.
  • Sie hatten nämlich gesagt: Er hat einen unreinen Geist.
  • Und es kam seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen.
  • Da kamen seine Mutter und seine Brüder; sie blieben draußen stehen und ließen ihn herausrufen.
  • Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder draußen fragen nach dir.
  • Es saßen viele Leute um ihn herum und man sagte zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich.
  • Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder?
  • Er erwiderte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?
  • Und er sah rings um sich auf die Jünger, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und meine Brüder!
  • Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder.
  • Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
  • Wer den Willen Gottes tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

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