Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!

Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en


Parallellesung der Bibel

← (Das Buch Hiob 32) | (Das Buch Hiob 34) →

Hoffnung für Alle

Auflage 2017

  • »Hiob, hör mir jetzt zu, gib acht auf das, was ich dir sage!
  • Du aber, Ijob, hör doch auf meine Rede, all meinen Worten leih dein Ohr!
  • Meine Rede will ich nun beginnen. Die Worte liegen mir schon auf der Zunge.
  • Siehe doch, ich habe meinen Mund geöffnet, schon spricht am Gaumen meine Zunge.
  • Ich spreche mit aufrichtigem Herzen, klar und wahr, und sage nur das, was ich weiß.
  • Aus aufrichtigem Herzen kommen meine Worte, lautere Weisheit reden meine Lippen.
  • Gottes Geist hat mich geschaffen, der Atem des Allmächtigen hat mir das Leben geschenkt.
  • Gottes Geist hat mich erschaffen, der Atem des Allmächtigen mir das Leben gegeben.
  • Antworte mir nur, wenn du kannst, bereite dich vor und tritt mir entgegen!
  • Wenn du kannst, erwidere mir! Leg es mir vor und stell dich!
  • Schau: Vor Gott, da sind wir beide gleich, auch ich bin nur von Lehm genommen so wie du.
  • Schau, ich bin wie du vor Gott, auch ich bin nur aus Lehm geformt.
  • Du brauchst keine Angst vor mir zu haben, ich setze dich nicht unter Druck!
  • Siehe, Furcht vor mir braucht dich nicht zu erschrecken, Druck von mir nicht auf dir lasten.
  • Ich hörte zu, wie du geredet hast — und ich habe die Worte noch im Ohr:
  • Jedoch, du sprachst vor meinen Ohren und ich vernahm der Worte Laut:
  • ›Rein bin ich, ohne jede Sünde; unschuldig bin ich, kein Vergehen lastet auf mir!
  • Rein bin ich und ohne Sünde, makellos und ohne Schuld.
  • Doch Gott erfindet immer neue Vorwürfe gegen mich, er betrachtet mich als seinen Feind!
  • Seht, Vorwürfe sucht er gegen mich zu finden, er sieht mich an als seinen Feind.
  • Er legt meine Füße in Ketten, überwacht mich auf Schritt und Tritt.‹
  • Meine Füße legt er in den Block, er überwacht alle meine Pfade.
  • Doch ich muss dir sagen, Hiob, dass du im Unrecht bist, denn Gott ist größer als ein Mensch!
  • Sieh, da bist du nicht im Recht, sage ich dir, denn Gott ist größer als der Mensch.
  • Warum beschwerst du dich bei ihm, dass er auf Menschenworte keine Antwort gibt?
  • Warum hast du mit ihm gestritten, dass er auf deine Worte keine Antwort gibt?
  • Gott spricht immer wieder, auf die eine oder andere Weise, nur wir Menschen hören nicht darauf!
  • Denn einmal redet Gott und zweimal, man achtet nicht darauf.
  • Gott redet durch Träume, durch Visionen in der Nacht, wenn tiefer Schlaf auf die Menschen fällt. Sie liegen da und schlummern,
  • Im Traum, im Nachtgesicht, wenn tiefer Schlaf auf die Menschen fällt, im Schlummer auf dem Lager,
  • doch dann lässt er sie aufhorchen und erschreckt sie mit seiner Warnung.
  • da öffnet er der Menschen Ohr und schreckt sie auf durch Warnung,
  • Gott will sie abbringen von bösem Tun, und ihren Hochmut will er ihnen austreiben.
  • um von seinem Tun den Menschen abzubringen, den Hochmut aus dem Manne auszutreiben,
  • Er will sie vor dem Tod bewahren, davor, dass sie in ihr eigenes Verderben rennen.
  • seine Seele vor dem Grab zu retten, sein Leben davor, in den Todesschacht hinabzusteigen.
  • Gott weist einen Menschen auch durch Schmerzen zurecht, wenn er daliegt in seinen Qualen
  • Er wird gemahnt durch Schmerz auf seinem Lager und ständig ist Kampf in seinen Gliedern.
  • und sich vor jeder Speise ekelt, selbst vor seinem Lieblingsgericht.
  • Am Brot verspürt sein Leben Ekel und seine Seele an der Lieblingsspeise.
  • Seine Gestalt verfällt zusehends, man kann alle seine Knochen zählen.
  • Es schwindet sein Fleisch, man sieht es nicht mehr. Abgemagert bis auf die Knochen, die man sonst nicht sieht.
  • Er steht schon mit einem Fuß im Grab, bald holen ihn die Todesboten.
  • Dem Grabe nähert sich seine Seele, sein Leben den Todesboten.
  • Doch wenn ein Engel sich für ihn einsetzt, einer von den Tausenden, die den Menschen sagen, was richtig für sie ist,
  • Wenn dann ein Engel ihm zur Seite steht, ein Mittler, einer von den Tausenden, dem Menschen zu verkünden, was recht ist,
  • wenn dieser Engel Mitleid mit ihm hat und zu Gott sagt: ›Verschone ihn! Lass ihn nicht sterben! Hier ist das Lösegeld!‹,
  • wenn dieser sich seiner erbarmt und spricht: Erlös ihn, dass er nicht ins Grab hinabsteige, Lösegeld habe ich für ihn gefunden!,
  • dann blüht er wieder auf, wird gesund und frisch, er wird stark wie damals in seiner Jugend.
  • dann blüht sein Fleisch in Jugendfrische, zu den Tagen seiner Jugend kehrt er zurück.
  • Dann betet er zu Gott, und sein Gebet wird gnädig angenommen. Mit lautem Jubel tritt er vor ihn hin und dankt dafür, dass Gott ihn wieder von seiner Schuld freispricht.
  • Betet er zu Gott, so ist er ihm gnädig, er darf sein Angesicht schauen in festlichem Jubel. Dem Menschen gibt er seine Gerechtigkeit wieder.
  • Offen bekennt er den Menschen: ›Ich hatte gesündigt und das Recht missachtet, doch Gott hat mir’s nicht angerechnet!
  • Er singt bei den Menschen und spricht: Gesündigt hatte ich und das Recht verkehrt; doch hat er mir nicht mit Gleichem vergolten.
  • Er hat mich vor dem sicheren Tod bewahrt, nun darf ich weiterleben und sehe das Licht.‹
  • Losgekauft hat er meine Seele vor dem Abstieg ins Grab, mein Leben darf schauen das Licht.
  • Das alles tut Gott mehr als nur einmal im Leben eines Menschen,
  • Sieh, alles das pflegt Gott zu tun, zweimal, ja dreimal mit dem Menschen,
  • um ihn vor dem Tod zu bewahren und ihm das Licht des Lebens zu erhalten.
  • um fernzuhalten seine Seele von dem Grab, um ihm zu leuchten mit dem Licht des Lebens.
  • Hör mir zu, Hiob, sei still und lass mich reden!
  • Merk auf, Ijob, hör mich an, schweig still, dass ich rede!
  • Wenn du jetzt noch etwas zu sagen hast, dann antworte mir! Rede nur, denn ich würde dir gerne recht geben.
  • Hast Worte du bereit, entgegne mir! Sprich nur; denn gern gebe ich dir Recht.
  • Wenn du aber nichts mehr zu sagen weißt, dann schweig und hör mir zu, ich will dir zeigen, was Weisheit ist.«
  • Wenn aber nicht, hör du mich an! Schweig still, damit ich dich Weisheit lehre!

  • ← (Das Buch Hiob 32) | (Das Buch Hiob 34) →

    Update-Verlauf Update-Verlauf

    © UA biblenet - 2026