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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Auflage 2017
Folgende Worte stammen von König Lemuel; seine Mutter gab sie ihm mit auf den Weg.
Worte an Lemuël, den König, prophetisches Wort. Mit ihnen hat seine Mutter ihn erzogen:
Sie sagte: »Du bist mein geliebter Sohn, die Antwort auf meine Gebete! Was soll ich dir raten?
Was soll ich dir sagen, mein Sohn, was, du Sohn meines Schoßes, was, du Sohn meiner Gelübde?
Lass nicht deine ganze Kraft bei den Frauen, das hat schon viele Könige zu Fall gebracht!
Gib deine Kraft nicht den Frauen hin, dein Tun und Treiben nicht denen, die Könige verderben!
Höre, Lemuel, ein König soll sich nicht betrinken und dem Wein nicht ergeben sein!
Könige sollen sich nicht, Lemuël, Könige sollen sich nicht mit Wein betrinken, Fürsten nicht berauschenden Trank begehren.
Er könnte sonst im Rausch das Recht vernachlässigen und die Not der Bedürftigen vergessen.
Er könnte beim Trinken seine Pflicht vergessen und das Recht aller Notleidenden verdrehen.
Gebt den Wein lieber denen, die dahinsiechen und verbittert sind!
Gebt berauschenden Trank dem, der zusammenbricht, und Wein denen, die im Herzen verbittert sind!
Lasst sie trinken und im Rausch ihre Armut und Mühsal vergessen!
Ein solcher möge trinken und seine Armut vergessen und nicht mehr an seine Mühsal denken.
Du aber tritt für die Leute ein, die sich selbst nicht verteidigen können! Schütze das Recht der Hilflosen!
Öffne deinen Mund für den Stummen, für das Recht aller Schwachen!
Sprich für sie und regiere gerecht! Hilf den Armen und Unterdrückten!«
Öffne deinen Mund, richte gerecht, verschaff dem Bedürftigen und Armen Recht!
Eine tüchtige Frau — wer hat das Glück, sie zu finden? Sie ist wertvoller als viele Juwelen!
Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie übertrifft alle Perlen an Wert.
Ihr Mann kann sich auf sie verlassen, sie bewahrt und vergrößert seinen Besitz.
Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie und es fehlt ihm nicht an Gewinn.
Ihr Leben lang tut sie ihm Gutes, niemals fügt sie ihm Leid zu.
Sie tut ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens.
Sie besorgt sich Wolle und Flachs und verarbeitet es mit geschickten Händen.
Sie sorgt für Wolle und Flachs und arbeitet voll Lust mit ihren Händen.
Von weit her schafft sie Nahrung herbei, wie ein Handelsschiff aus fernen Ländern.
Sie gleicht den Schiffen des Kaufmanns: Aus der Ferne holt sie ihre Nahrung.
Noch vor Tagesanbruch steht sie auf und bereitet das Essen; den Mägden sagt sie, was zu tun ist.
Noch bei Nacht steht sie auf, um ihrem Haus Speise zu geben und den Mägden, was ihnen zusteht.
Sie hält Ausschau nach einem ertragreichen Feld und kauft es; von dem Geld, das ihre Arbeit einbringt, pflanzt sie einen Weinberg.
Sie überlegt es und kauft einen Acker, vom Ertrag ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg.
Unermüdlich und voller Tatkraft ist sie bei der Arbeit; was getan werden muss, das packt sie an!
Sie gürtet ihre Hüften mit Kraft und macht ihre Arme stark.
Sie merkt, dass ihr Fleiß Gewinn bringt; beim Licht der Lampe arbeitet sie bis spät in die Nacht.
Sie spürt den Erfolg ihrer Arbeit, auch des Nachts erlischt ihre Lampe nicht.
Mit geschickten Händen spinnt sie ihr eigenes Garn.
Nach dem Spinnrocken greift ihre Hand, ihre Finger fassen die Spindel.
Sie erbarmt sich über die Armen und gibt den Bedürftigen, was sie brauchen.
Sie öffnet ihre Hand für den Bedürftigen und reicht ihre Hände dem Armen.
Den kalten Winter fürchtet sie nicht, denn ihre ganze Familie hat Kleider aus guter und warmer Wolle.
Ihr bangt nicht für ihr Haus vor dem Schnee; denn ihr ganzes Haus ist in prächtigem Rot gekleidet.
Sie fertigt schöne Decken an, und ihre Kleider macht sie aus feinem Leinen und purpurroter Seide.
Sie hat sich Decken gefertigt, Leinen und Purpur sind ihr Gewand.
Ihr Mann ist überall bekannt, und was er sagt, hat Gewicht im Rat der Stadt.
Ihr Mann ist in den Torhallen geachtet, wenn er zu Rat sitzt mit den Ältesten des Landes.
Sie näht Kleidung aus wertvollen Stoffen und verkauft sie, ihre selbst gemachten Gürtel bietet sie den Händlern an.
Sie webt Tücher und verkauft sie, Gürtel liefert sie dem Händler.
Sie ist eine würdevolle und angesehene Frau, zuversichtlich blickt sie in die Zukunft.
Kraft und Würde sind ihr Gewand, sie spottet der drohenden Zukunft.
Sie redet nicht gedankenlos, und ihre Anweisungen gibt sie freundlich.
Sie öffnet ihren Mund in Weisheit und Unterweisung in Güte ist auf ihrer Zunge.
Sie kennt und überwacht alles, was in ihrem Haus vor sich geht — nur Faulheit kennt sie nicht!
Sie achtet auf das, was in ihrem Haus vorgeht, Brot der Faulheit isst sie nicht.
Ihre Kinder reden voller Stolz von ihr, und ihr Mann lobt sie mit überschwänglichen Worten:
Ihre Kinder stehen auf und preisen sie glücklich, auch ihr Mann erhebt sich und rühmt sie:
»Es gibt wohl viele gute und tüchtige Frauen, aber du übertriffst sie alle!«
Viele Frauen erwiesen sich tüchtig, doch du übertriffst sie alle.
Anmut kann täuschen, und Schönheit vergeht — doch wenn eine Frau Ehrfurcht vor dem HERRN hat, dann verdient sie das höchste Lob!
Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit, eine Frau, die den HERRN fürchtet, sie allein soll man rühmen.