Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en
Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Auflage 2017
Höret, ihr Weisen, meine Rede, und ihr Verständigen, merkt auf mich!
Ihr Weisen, hört meine Worte, ihr Kundigen, leiht mir Gehör!
Denn das Ohr prüft die Rede, und der Mund schmeckt die Speise.
Denn das Ohr prüft die Worte und der Gaumen schmeckt die Speise.
Laßt uns ein Urteil finden, daß wir erkennen unter uns, was gut sei.
Lasst das Recht uns untersuchen, erkennen unter uns, was gut ist!
Denn Hiob hat gesagt: »Ich bin gerecht, und Gott weigert mir mein Recht;
Denn Ijob hat gesagt: Ich bin gerecht, doch Gott hat mir mein Recht entzogen.
ich muß lügen, ob ich wohl recht habe, und bin gequält von meinen Pfeilen, ob ich wohl nichts verschuldet habe.
Meinem Recht zuwider soll ich lügen? Unheilbar traf mich ohne Schuld der Pfeil.
Wer ist ein solcher wie Hiob, der da Spötterei trinkt wie Wasser
Wo ist ein Mann wie Ijob, der Lästerung wie Wasser trinkt,
und auf dem Wege geht mit den Übeltätern und wandelt mit den gottlosen Leuten?
der hingeht, um sich zu Übeltätern zu gesellen, und mit den Frevlern Umgang pflegt?
Denn er hat gesagt: »Wenn jemand schon fromm ist, so gilt er doch nichts bei Gott.
Denn er hat gesagt: Es nützt dem Menschen nichts, dass er in Freundschaft lebt mit Gott.
Darum höret mir zu, ihr weisen Leute: Es sei ferne, daß Gott sollte gottlos handeln und der Allmächtige ungerecht;
Darum hört mir zu, ihr Männer mit Verstand! Fern ist es Gott, Unrecht zu tun, und dem Allmächtigen, Frevel zu üben.
sondern er vergilt dem Menschen, darnach er verdient hat, und trifft einen jeglichen nach seinem Tun.
Nein, was der Mensch tut, das vergilt er ihm, nach eines jeden Verhalten lässt er es ihn treffen.
Ohne Zweifel, Gott verdammt niemand mit Unrecht, und der Allmächtige beugt das Recht nicht.
Nein, wahrhaftig, nie tut Gott Unrecht und der Allmächtige beugt nicht das Recht.
Wer hat, was auf Erden ist, verordnet, und wer hat den ganzen Erdboden gesetzt?
Wer hat ihm die Erde anvertraut und wer den ganzen Erdkreis hingestellt?
So er nur an sich dächte, seinen Geist und Odem an sich zöge,
Wenn er seinen Sinn auf ihn richtet, seinen Geist und Atem zu sich holt,
so würde alles Fleisch miteinander vergehen, und der Mensch würde wieder zu Staub werden.
muss alles Fleisch zusammen sterben, der Mensch zum Staub zurückkehren.
Hast du nun Verstand, so höre das und merke auf die Stimme meiner Reden.
Hast du Verstand, so höre dies, lausche dem Laut meiner Worte!
Kann auch, der das Recht haßt, regieren? Oder willst du den, der gerecht und mächtig ist, verdammen?
Kann, wer das Recht hasst, Herrschaft führen? Und willst du den Gerechten, den Erhabenen verklagen,
Sollte einer zum König sagen: »Du heilloser Mann!« und zu den Fürsten: »Ihr Gottlosen!»?
ihn, der zum König sagt: Du Nichtsnutz!, zu Edelmännern: Bösewicht!,
Und er sieht nicht an die Person der Fürsten und kennt den Herrlichen nicht mehr als den Armen; denn sie sind alle seiner Hände Werk.
der nicht auf Fürsten Rücksicht nimmt, vornehm nicht vor arm begünstigt; denn alle sind sie seiner Hände Werk.
Plötzlich müssen die Leute sterben und zu Mitternacht erschrecken und vergehen; die Mächtigen werden weggenommen nicht durch Menschenhand.
Sie sterben plötzlich, mitten in der Nacht; das Volk gerät in Aufruhr und sie müssen fort. Starke müssen weichen, ohne dass eine Hand sich rührt.
Denn seine Augen sehen auf eines jeglichen Wege, und er schaut alle ihre Gänge.
Denn seine Augen schauen auf des Menschen Wege, alle seine Schritte sieht er wohl.
Es ist keine Finsternis noch Dunkel, daß sich da möchten verbergen die Übeltäter.
Keine Finsternis gibt es, keinen Todesschatten, wo sich die Übeltäter bergen könnten.
Denn er darf auf den Menschen nicht erst lange achten, daß er vor Gott ins Gericht komme.
Denn dem Menschen setzt er keine Frist, zu Gott ins Gericht zu gehen.
Er bringt die Stolzen um, ohne erst zu forschen, und stellt andere an ihre Statt:
Gewaltige knickt er ohne Verhör und stellt andere an ihren Platz.
darum daß er kennt ihre Werke und kehrt sie um des Nachts, daß sie zerschlagen werden.
Wahrhaftig, er kennt ihre Taten, er stürzt sie bei Nacht und sie werden zermalmt.
Er straft sie ab wie die Gottlosen an einem Ort, da man es sieht:
Wie Frevler schlägt er sie an einem Ort, wo man es sieht,
darum daß sie von ihm weggewichen sind und verstanden seiner Wege keinen,
weil sie von ihm wichen, nicht achteten auf alle seine Wege.
daß das Schreien der Armen mußte vor ihn kommen und er das Schreien der Elenden hörte.
So lässt er des Armen Geschrei zu sich kommen, er hört das Geschrei der Gebeugten.
Wenn er Frieden gibt, wer will verdammen? und wenn er das Antlitz verbirgt, wer will ihn schauen unter den Völkern und Leuten allzumal?
Hält er sich still, wer spricht ihn schuldig? Verbirgt er sein Gesicht, wer nimmt ihn wahr? Über Volk und Mensch wacht er zugleich,
Denn er läßt nicht über sie regieren einen Heuchler, das Volk zu drängen.
damit nicht ein ruchloser Mensch König wird, dem Volk zur Falle.
Denn zu Gott muß man sagen: »Ich habe gebüßt, ich will nicht übel tun.
Denn nicht ist es an Gott, zu sagen: Geirrt habe ich, ich mache es nicht wieder falsch.
Habe ich’s nicht getroffen, so lehre du mich’s besser; habe ich Unrecht gehandelt, ich will’s nicht mehr tun.
Was ich nicht sehe, lehre du mich! Tat ich Unrecht, ich will es nicht mehr tun.
Soll er nach deinem Sinn vergelten? Denn du verwirfst alles; du hast zu wählen, und nicht ich. Weißt du nun was, so sage an.
Soll er nach deinem Sinn vergelten, weil du verwirfst? So musst ja du entscheiden, nicht ich, und was du weißt, das sage an!
Verständige Leute werden zu mir sagen und ein weiser Mann, der mir zuhört:
Verständige Männer werden zu mir sagen, ein jeder Weise, der mich hört:
Hiob redet mit Unverstand, und seine Worte sind nicht klug.
Ohne Wissen redet Ijob, seinen Worten fehlt es an Verständnis.
O, daß Hiob versucht würde bis ans Ende! darum daß er sich zu ungerechten Leuten kehrt.
Wohlan, weiter werde Ijob geprüft, weil er nach der Frevler Art erwidert.