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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
  • Dankt dem HERRN, denn er ist gut, und seine Gnade hört niemals auf!
  • So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN, die er aus der Not erlöst hat
  • Dies sollen alle bekennen, die der HERR erlöst hat. Ja, er hat sie aus der Gewalt ihrer Unterdrücker befreit
  • und die er aus den Ländern zusammengebracht hat vom Aufgang, vom Niedergang, von Mitternacht und vom Meer.
  • und aus fernen Ländern wieder zurückgebracht — aus Ost und West, aus Nord und Süd.
  • Die irregingen in der Wüste, in ungebahntem Wege, und fanden keine Stadt, da sie wohnen konnten,
  • Manche irrten in der trostlosen Wüste umher und konnten keinen bewohnten Ort finden.
  • hungrig und durstig, und ihre Seele verschmachtete;
  • Hunger und Durst raubten ihnen alle Kraft, sie waren der Verzweiflung nahe.
  • die zum HERRN riefen in ihrer Not, und er errettete sie aus ihren Ängsten
  • In auswegloser Lage schrien sie zum HERRN, und er rettete sie aus ihrer Not.
  • und führte sie einen richtigen Weg, daß sie gingen zur Stadt, da sie wohnen konnten:
  • Er half ihnen, den richtigen Weg zu finden, und führte sie zu einer bewohnten Stadt.
  • die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
  • Sie sollen den HERRN preisen für seine Gnade und für seine Wunder, die er uns Menschen erleben lässt!
  • daß er sättigt die durstige Seele und füllt die hungrige Seele mit Gutem.
  • Denn er hat den Verdurstenden zu trinken gegeben, die Hungernden versorgte er mit reichlich Nahrung.
  • Die da sitzen mußten in Finsternis und Dunkel, gefangen in Zwang und Eisen,
  • Andere lagen in der Finsternis gefangen und litten unter ihren schweren Fesseln.
  • darum daß sie Gottes Geboten ungehorsam gewesen waren und das Gesetz des Höchsten geschändet hatten,
  • Sie hatten missachtet, was Gott ihnen sagte, und die Weisungen des Höchsten in den Wind geschlagen.
  • dafür ihr Herz mit Unglück geplagt werden mußte, daß sie dalagen und ihnen niemand half;
  • Darum zerbrach er ihren Stolz durch Mühsal und Leid; sie lagen am Boden, und keiner half ihnen auf.
  • die zum HERRN riefen in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren Ängsten
  • In auswegloser Lage schrien sie zum HERRN, und er rettete sie aus ihrer Not.
  • und führte sie aus Finsternis und Dunkel und zerriß ihre Bande:
  • Er holte sie aus den finsteren Kerkern heraus und riss ihre Fesseln entzwei.
  • die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
  • Sie sollen den HERRN preisen für seine Gnade und für seine Wunder, die er uns Menschen erleben lässt!
  • daß er zerbricht eherne Türen und zerschlägt eiserne Riegel.
  • Denn er hat die gepanzerten Türen zerschmettert und die eisernen Riegel aufgebrochen.
  • Die Narren, so geplagt waren um ihrer Übertretung willen und um ihrer Sünden willen,
  • Andere hatten leichtfertig gesündigt; wegen ihrer Verfehlungen siechten sie nun dahin.
  • daß ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden;
  • Zuletzt ekelten sie sich vor jeder Speise und standen schon an der Schwelle des Todes.
  • die zum HERRN riefen in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren Ängsten,
  • In auswegloser Lage schrien sie zum HERRN, und er rettete sie aus ihrer Not.
  • er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, daß sie nicht starben:
  • Er sprach nur ein Wort, und sie wurden gesund. So bewahrte er sie vor dem sicheren Tod.
  • die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
  • Sie sollen den HERRN preisen für seine Gnade und für seine Wunder, die er uns Menschen erleben lässt!
  • und Dank opfern und erzählen seine Werke mit Freuden.
  • Aus Dank sollen sie ihm Opfergaben bringen und voll Freude von seinen Taten erzählen!
  • Die mit Schiffen auf dem Meer fuhren und trieben ihren Handel in großen Wassern;
  • Wieder andere segelten aufs Meer hinaus, um mit ihren Schiffen Handel zu treiben.
  • die des HERRN Werke erfahren haben und seine Wunder im Meer,
  • Dort erlebten sie die Macht des HERRN, auf hoher See wurden sie Zeugen seiner Wunder.
  • wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen erhob,
  • Nur ein Wort von ihm — und ein Sturm peitschte das Meer. Wogen türmten sich auf,
  • und sie gen Himmel fuhren und in den Abgrund fuhren, daß ihre Seele vor Angst verzagte,
  • warfen die Schiffe hoch in die Luft und stießen sie sogleich wieder in die Tiefe. Da verloren die Seeleute jede Hoffnung.
  • daß sie taumelten und wankten wie ein Trunkener und wußten keinen Rat mehr;
  • Sie wankten und taumelten wie Betrunkene, mit ihrer Weisheit waren sie am Ende.
  • die zum HERRN schrieen in ihrer Not, und er führte sie aus ihren Ängsten
  • In auswegloser Lage schrien sie zum HERRN, und er rettete sie aus ihrer Not.
  • und stillte das Ungewitter, daß die Wellen sich legten
  • Er bannte die tödliche Gefahr: Der Sturm legte sich, und die Wellen wurden ruhig.
  • und sie froh wurden, daß es still geworden war und er sie zu Lande brachte nach ihrem Wunsch:
  • Da jubelten sie, dass endlich Stille herrschte! Gott brachte sie in den sicheren Hafen, an das ersehnte Ziel.
  • die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
  • Sie sollen den HERRN preisen für seine Gnade und für seine Wunder, die er uns Menschen erleben lässt!
  • und ihn bei der Gemeinde preisen und bei den Alten rühmen.
  • Vor der ganzen Gemeinde sollen sie ihn rühmen und ihn loben vor dem Rat der führenden Männer.
  • Er machte Bäche trocken und ließ Wasserquellen versiegen,
  • Gott verwandelt wasserreiches Land in dürre Wüste, und wo vorher Quellen sprudelten, entstehen trostlose Steppen.
  • daß ein fruchtbar Land zur Salzwüste wurde um der Bosheit willen derer, die darin wohnten.
  • Fruchtbare Gebiete lässt er zur Salzwüste veröden, wenn die Bosheit der Bewohner dort überhandnimmt.
  • Er machte das Trockene wiederum wasserreich und im dürren Lande Wasserquellen
  • Doch er verwandelt auch dürres Land in eine Oase und lässt mitten in der Steppe Quellen aufbrechen.
  • und hat die Hungrigen dahingesetzt, daß sie eine Stadt zurichteten, da sie wohnen konnten,
  • Hungernde Menschen siedeln sich dort an und gründen Städte, um darin zu wohnen.
  • und Äcker besäen und Weinberge pflanzen möchten und die jährlichen Früchte gewönnen.
  • Sie bestellen die Felder, legen Weinberge an und bringen Jahr für Jahr eine reiche Ernte ein.
  • Und er segnete sie, daß sie sich sehr mehrten, und gab ihnen viel Vieh.
  • Gott segnet sie mit vielen Kindern und vergrößert ihre Viehherden immer mehr.
  • Sie waren niedergedrückt und geschwächt von dem Bösen, das sie gezwungen und gedrungen hatte.
  • Doch wenn sie immer weniger werden, wenn sie gebeugt sind von Unglück und Leid,
  • Er schüttete Verachtung auf die Fürsten und ließ sie irren in der Wüste, da kein Weg ist,
  • dann macht Gott ihre Unterdrücker zum Gespött und lässt sie in der Wüste umherirren.
  • und schützte den Armen vor Elend und mehrte sein Geschlecht wie eine Herde.
  • Die Hilflosen aber rettet er aus ihrem Elend und lässt ihre Familien wachsen wie große Herden.
  • Solches werden die Frommen sehen und sich freuen; und aller Bosheit wird das Maul gestopft werden.
  • Die aufrichtigen Menschen sehen es voll Freude, und alle niederträchtigen müssen verstummen.
  • Wer ist weise und behält dies? So werden sie merken, wie viel Wohltaten der HERR erzeigt.
  • Wer verständig ist, der soll immer wieder daran denken und erkennen, auf welch vielfache Weise der HERR seine Gnade zeigt!

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