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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • HERR, Gott, des die Rache ist, Gott, des die Rache ist, erscheine!
  • O Gott, greif ein! HERR, du Gott der Vergeltung, erscheine in deinem strahlenden Glanz!
  • Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen!
  • Erhebe dich, du Richter der ganzen Welt! Gib den Hochmütigen, was sie verdienen!
  • HERR, wie lange sollen die Gottlosen, wie lange sollen die Gottlosen prahlen
  • Wie lange noch sollen sie hämisch lachen, wie lange noch schadenfroh spotten?
  • und so trotzig reden, und alle Übeltäter sich so rühmen?
  • Einer versucht, den anderen zu überbieten, sie schwingen große Reden und prahlen mit ihren Verbrechen.
  • HERR, sie zerschlagen dein Volk und plagen dein Erbe;
  • HERR, sie unterdrücken dein Volk! Alle, die zu dir gehören, leiden unter ihrer Gewalt.
  • Witwen und Fremdlinge erwürgen sie und töten die Waisen
  • Brutal ermorden sie Witwen und Waisen, schutzlose Ausländer schlagen sie tot.
  • und sagen: »Der HERR siehet’s nicht, und der Gott Jakobs achtet’s nicht.
  • »Der HERR sieht es ja doch nicht!«, höhnen sie, »der Gott Jakobs merkt nichts davon!«
  • Merket doch, ihr Narren unter dem Volk! Und ihr Toren, wann wollt ihr klug werden?
  • Ihr Dummköpfe! Seid ihr wirklich so unverständig? Wann kommt ihr Narren endlich zur Vernunft?
  • Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen?
  • Gott, der den Menschen Ohren gegeben hat — sollte er selbst nicht hören? Er gab ihnen Augen — sollte er selbst nicht sehen?
  • Der die Heiden züchtigt, sollte der nicht strafen? Der die Menschen lehrt, was sie wissen?
  • Er, der mit den Völkern ins Gericht geht — sollte er nicht auch euch bestrafen? Ja, Gott bringt die Menschen zur Vernunft!
  • Aber der HERR weiß die Gedanken der Menschen, daß sie eitel sind.
  • Er durchschaut ihre Gedanken und weiß: Sie sind wertlos und führen zu nichts.
  • Wohl dem, den du, HERR, züchtigst und lehrst ihn durch dein Gesetz,
  • Glücklich ist der Mensch, den du, HERR, zurechtweist und den du in deinem Gesetz unterrichtest!
  • daß er Geduld habe, wenn’s übel geht, bis dem Gottlosen die Grube bereitet werde!
  • Denn du willst ihn bewahren, wenn die Bösen ihr Unwesen treiben, so lange, bis die Übeltäter zur Strecke gebracht sind.
  • Denn der HERR wird sein Volk nicht verstoßen noch sein Erbe verlassen.
  • Denn der HERR wird sein Volk nicht verstoßen; wer zu ihm gehört, den lässt er nicht im Stich.
  • Denn Recht muß doch Recht bleiben, und dem werden alle frommen Herzen zufallen.
  • Gerechtigkeit und Recht werden wieder einkehren, und die aufrichtig mit Gott leben, werden sie willkommen heißen.
  • Wer steht bei mir wider die Boshaften? Wer tritt zu mir wider die Übeltäter?
  • Wer steht mir bei gegen all diese Verbrecher? Wer beschützt mich vor denen, die Böses tun?
  • Wo der HERR nicht hülfe, so läge meine Seele schier in der Stille.
  • HERR, wenn du mir nicht geholfen hättest, dann wäre ich jetzt tot — für immer verstummt!
  • Ich sprach: Mein Fuß hat gestrauchelt; aber deine Gnade, HERR, hielt mich.
  • Sooft ich dachte: »Jetzt ist alles aus!«, halfst du mir in Liebe wieder auf.
  • Ich hatte viel Bekümmernisse in meinem Herzen; aber deine Tröstungen ergötzten meine Seele.
  • Als mir die Sorgen keine Ruhe mehr ließen, hast du mich getröstet und wieder froh gemacht.
  • Du wirst ja nimmer eins mit dem schädlichen Stuhl, der das Gesetz übel deutet.
  • Du hältst niemals zu den bestechlichen Richtern, die Unheil anrichten, indem sie das Gesetz missbrauchen.
  • Sie rüsten sich gegen die Seele des Gerechten und verdammen unschuldig Blut.
  • Sie aber verbünden sich gegen jeden, dem das Recht am Herzen liegt, und sprechen ihm sein Urteil, obwohl er doch unschuldig ist!
  • Aber der HERR ist mein Schutz; mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht.
  • Der HERR aber schützt mich wie eine sichere Burg, er ist der Fels, bei dem ich Zuflucht finde.
  • Und er wird ihnen ihr Unrecht vergelten und wird sie um ihre Bosheit vertilgen; der HERR, unser Gott, wird sie vertilgen.
  • Die Richter müssen für ihre Untaten büßen, für ihre Verbrechen wird Gott sie bestrafen. Ja, der HERR, unser Gott, wird sie vernichten!

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