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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Wie man Wasser durch Kanäle leitet, so lenkt der HERR die Gedanken des Königs, wohin er will.
  • Des Königs Herz ist in der Hand des HERRN wie Wasserbäche, und er neigt es, wohin er will.
  • Der Mensch hält sein Handeln für richtig; aber der HERR prüft auch, was in seinem Herzen vorgeht.
  • Einen jeglichen dünkt sein Weg recht; aber der HERR wägt die Herzen.
  • Der HERR will, dass die Menschen tun, was gut und richtig ist; das ist ihm lieber als ihre Opfergaben.
  • Wohl und recht tun ist dem HERRN lieber denn Opfer.
  • Wer von Gott nichts wissen will, ist stolz und überheblich; bei allem, was er tut, lädt er Schuld auf sich.
  • Hoffärtige Augen und stolzer Mut, die Leuchte der Gottlosen, ist Sünde.
  • Was der Fleißige plant, bringt ihm Gewinn; wer aber allzu schnell etwas erreichen will, hat nur Verlust.
  • Die Anschläge eines Emsigen bringen Überfluß; wer aber allzu rasch ist, dem wird’s mangeln.
  • Reichtum, den man durch Betrug erworben hat, zerrinnt schnell und reißt mit in den Tod.
  • Wer Schätze sammelt mit Lügen, der wird fehlgehen und ist unter denen, die den Tod suchen.
  • Wer Gott missachtet und sich weigert, ihm zu gehorchen, ruiniert sich selbst durch seine Bosheit und Gewalt.
  • Der Gottlosen Rauben wird sie schrecken; denn sie wollten nicht tun, was recht war.
  • Der Schuldige geht krumme Wege, der Ehrliche aber führt ein aufrichtiges Leben.
  • Wer mit Schuld beladen ist, geht krumme Wege; wer aber rein ist, des Werk ist recht.
  • Lieber in einer kleinen Ecke unter dem Dach wohnen als in einem prächtigen Haus mit einer nörgelnden Frau!
  • Es ist besser, wohnen im Winkel auf dem Dach, denn bei einem zänkischen Weibe in einem Hause beisammen.
  • Wer Gott verachtet, giert nach Bösem; seine Mitmenschen können von ihm kein Mitgefühl erwarten.
  • Die Seele des Gottlosen wünscht Arges und gönnt seinem Nächsten nichts.
  • Wenn man dem Lästermaul eine Geldstrafe auferlegt, werden wenigstens Unerfahrene etwas davon lernen; wenn man aber einen weisen Menschen belehrt, lernt er selbst daraus.
  • Wenn der Spötter gestraft wird, so werden die Unverständigen weise; und wenn man einen Weisen unterrichtet, so wird er vernünftig.
  • Der gerechte Gott weiß genau, was im Haus eines bösen Menschen vorgeht; wer Gott ablehnt, den stürzt er ins Unglück.
  • Der Gerechte hält sich weislich gegen des Gottlosen Haus; aber die Gottlosen denken nur, Schaden zu tun.
  • Wer sich beim Hilferuf eines Armen taub stellt, wird selbst keine Antwort bekommen, wenn er Hilfe braucht.
  • Wer seine Ohren verstopft vor dem Schreien des Armen, der wird auch rufen, und nicht erhört werden.
  • Wenn jemand wütend auf dich ist, kannst du ihn besänftigen, indem du ihm heimlich ein Geschenk zusteckst.
  • Eine heimliche Gabe stillt den Zorn, und ein Geschenk im Schoß den heftigen Grimm.
  • Wenn das Recht beachtet wird, freut sich ein ehrlicher Mensch; aber für einen Übeltäter bedeutet es Angst und Schrecken.
  • Es ist dem Gerechten eine Freude, zu tun, was recht ist, aber eine Furcht den Übeltätern.
  • Wer sich weigert, Vernunft anzunehmen, wird sich zu den Toten gesellen!
  • Ein Mensch, der vom Wege der Klugheit irrt, der wird bleiben in der Toten Gemeinde.
  • Wer ausgelassene Feste liebt, wird bald arm — ein aufwendiger Lebensstil hat noch keinen reich gemacht!
  • Wer gern in Freuden lebt, dem wird’s mangeln; und wer Wein und Öl liebt, wird nicht reich.
  • Die Gerechtigkeit wird siegen: Nicht den Ehrlichen, sondern den Gottlosen trifft das Unglück.
  • Der Gottlose muß für den Gerechten gegeben werden und der Verächter für die Frommen.
  • Lieber in einer einsamen und trostlosen Wüste leben als mit einer launischen Frau, die ständig nörgelt!
  • Es ist besser, wohnen im wüsten Lande denn bei einem zänkischen und zornigen Weibe.
  • Ein weiser Mensch kommt zu großem Reichtum, ein Dummkopf aber verschleudert sein Geld.
  • Im Hause des Weisen ist ein lieblicher Schatz und Öl; aber ein Narr verschlemmt es.
  • Wer Liebe und Gerechtigkeit übt, der findet das Leben; ein solcher Mensch erntet Anerkennung und Ehre.
  • Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt, der findet Leben, Gerechtigkeit und Ehre.
  • Der Kluge kann sogar eine gut bewachte Stadt erobern und ihre Befestigungen niederreißen, auf die sich ihre Einwohner verlassen.
  • Ein Weiser gewinnt die Stadt der Starken und stürzt ihre Macht, darauf sie sich verläßt.
  • Überlege deine Worte, und dir bleibt viel Ärger erspart!
  • Wer seinen Mund und seine Zunge bewahrt, der bewahrt seine Seele vor Angst.
  • Wer verächtlich auf andere hinabsieht, ist zu Recht als Spötter verschrien; er macht, was er will, und sonnt sich in seinem Stolz.
  • Der stolz und vermessen ist, heißt ein Spötter, der im Zorn Stolz beweist.
  • Ein Faulpelz will viel haben und erreichen, ist aber zu bequem, auch nur einen Finger zu rühren. Dieser Zwiespalt bringt ihn langsam um.
  • Der Faule stirbt über seinem Wünschen; denn seine Hände wollen nichts tun.
  • Den ganzen Tag lang denkt er nur an sich und seine Wünsche; wer aber zu Gott gehört, der gibt gerne und knausert nicht.
  • Er wünscht den ganzen Tag; aber der Gerechte gibt, und versagt nicht.
  • Die Opfergaben der Gottlosen sind widerlich, erst recht, wenn sie damit schlechte Ziele verfolgen.
  • Der Gottlosen Opfer ist ein Greuel; denn es wird in Sünden geopfert.
  • Ein falscher Zeuge wird zum Schweigen gebracht; wer aber aussagt, was er wirklich gehört hat, den nimmt man beim Wort.
  • Ein lügenhafter Zeuge wird umkommen; aber wer sich sagen läßt, den läßt man auch allezeit wiederum reden.
  • Wer Gott missachtet, setzt ein überhebliches Gesicht auf; aber nur ein aufrichtiger Mensch ist seiner Sache wirklich sicher.
  • Der Gottlose fährt mit dem Kopf hindurch; aber wer fromm ist, des Weg wird bestehen.
  • Die größte Weisheit, die tiefste Einsicht und die besten Pläne können nicht bestehen, wenn sie gegen den HERRN gerichtet sind.
  • Es hilft keine Weisheit, kein Verstand, kein Rat wider den HERRN.
  • Man kann sich noch so gut auf einen Kampf vorbereiten — den Sieg schenkt allein der HERR!
  • Rosse werden zum Streittage bereitet; aber der Sieg kommt vom HERRN.

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