Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!

Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en


Parallellesung der Bibel

← (Das Buch Hiob (Ijob) 23) | (Das Buch Hiob (Ijob) 25) →

Lutherbibel

Auflage 2017

  • Warum sind von dem Allmächtigen nicht Zeiten vorbehalten, und warum sehen, die ihn kennen, seine Tage nicht?
  • Warum hat der Allmächtige keine Fristen bestimmt? Warum schauen, die ihn kennen, seine Gerichtstage nicht?
  • Man verrückt die Grenzen, raubt die Herde und weidet sie.
  • Jene verrücken die Grenzen, rauben Herden und führen sie zur Weide.
  • Sie treiben der Waisen Esel weg und nehmen der Witwe Ochsen zum Pfande.
  • Den Esel der Waisen treiben sie fort, pfänden das Rind der Witwe.
  • Die Armen müssen ihnen weichen, und die Dürftigen im Lande müssen sich verkriechen.
  • Vom Weg drängen sie die Armen, es verbergen sich alle Gebeugten des Landes.
  • Siehe, wie Wildesel in der Wüste gehen sie hinaus an ihr Werk und suchen Nahrung; die Einöde gibt ihnen Speise für ihre Kinder.
  • Seht, wie Wildesel in der Steppe ziehen sie zu ihrer Arbeit aus; die Steppe suchen sie nach Nahrung ab, nach Brot für sich und ihre Kinder.
  • Sie ernten auf dem Acker, was er trägt, und lesen den Weinberg des Gottlosen.
  • Auf dem Feld schneiden sie des Nachts, halten im Weinberg des Frevlers Nachlese.
  • Sie liegen in der Nacht nackt ohne Gewand und haben keine Decke im Frost.
  • Nackt verbringen sie die Nacht, ohne Kleider, haben keine Decke in der Kälte.
  • Sie müssen sich zu den Felsen halten, wenn ein Platzregen von den Bergen auf sie gießt, weil sie sonst keine Zuflucht haben.
  • Vom Regen der Berge sind sie durchnässt, klammern sich ohne Schutz an den Fels.
  • Man reißt das Kind von den Brüsten und macht’s zum Waisen und macht die Leute arm mit Pfänden.
  • Von der Mutterbrust reißen sie die Waisen, den Säugling des Armen nehmen sie zum Pfand.
  • Den Nackten lassen sie ohne Kleider gehen, und den Hungrigen nehmen sie die Garben.
  • Nackt müssen sie gehen, ohne Kleid, hungernd tragen sie Garben.
  • Sie zwingen sie, Öl zu machen auf ihrer Mühle und ihre Kelter zu treten, und lassen sie doch Durst leiden.
  • Zwischen Mauern pressen sie Öl, treten die Kelter und müssen doch dürsten.
  • Sie machen die Leute in der Stadt seufzend und die Seele der Erschlagenen schreiend, und Gott stürzt sie nicht.
  • In der Stadt stöhnen Menschen, die Seelen der Erschlagenen schreien laut. Doch Gott nimmt keinen Anstoß.
  • Jene sind abtrünnig geworden vom Licht und kennen seinen Weg nicht und kehren nicht wieder zu seiner Straße.
  • Sie sind die Rebellen gegen das Licht; sie nehmen seine Wege nicht wahr, bleiben nicht auf seinen Pfaden.
  • Wenn der Tag anbricht, steht auf der Mörder und erwürgt den Armen und Dürftigen; und des Nachts ist er wie ein Dieb.
  • Ist kein Licht, erhebt sich der Mörder, tötet Elende und Arme; in der Nacht gleicht er dem Dieb.
  • Das Auge des Ehebrechers hat acht auf das Dunkel, und er spricht: »Mich sieht kein Auge,« und verdeckt sein Antlitz.
  • Auch des Ehebrechers Auge achtet auf Dämmerung. Kein Auge, sagt er, soll mich erspähen!, eine Hülle legt er aufs Gesicht.
  • Im Finstern bricht man in die Häuser ein; des Tages verbergen sie sich miteinander und scheuen das Licht.
  • Im Finstern bricht er ein in die Häuser; tagsüber verstecken sie sich; sie wollen nichts wissen vom Licht.
  • Denn wie wenn der Morgen käme, ist ihnen allen die Finsternis; denn sie sind bekannt mit den Schrecken der Finsternis.
  • Denn gleich dem Morgen ist für sie der Todesschatten. Ja, mit den Schrecken des Todesschattens ist er wohl vertraut.
  • Er fährt leicht wie auf einem Wasser dahin; seine Habe wird gering im Lande, und er baut seinen Weinberg nicht.
  • Leicht ist er auf der Oberfläche des Wassers; verflucht ist ihr Anteil auf Erden; nicht wendet er den Weg den Weinbergen zu.
  • Der Tod nimmt weg, die da sündigen, wie die Hitze und Dürre das Schneewasser verzehrt.
  • Dürre und Hitze raffen das Schneewasser weg, die Unterwelt die Sünder.
  • Der Mutterschoß vergißt sein; die Würmer haben ihre Lust an ihm. Sein wird nicht mehr gedacht; er wird zerbrochen wie ein fauler Baum,
  • Der Mutterschoß vergisst ihn, Gewürm labt sich an ihm; nie mehr wird an ihn gedacht, der Frevel wird gebrochen wie ein Baum.
  • er, der beleidigt hat die Einsame, die nicht gebiert, und hat der Witwe kein Gutes getan.
  • Er tut Böses der Unfruchtbaren, der Kinderlosen, keiner Witwe erweist er Gutes.
  • Aber Gott erhält die Mächtigen durch seine Kraft, daß sie wieder aufstehen, wenn sie am Leben verzweifelten.
  • Die Starken rafft er hinweg in seiner Kraft; steht er auf, ist niemand seines Lebens sicher.
  • Er gibt ihnen, daß sie sicher seien und eine Stütze haben; und seine Augen sind über ihren Wegen.
  • Er gibt ihm Sicherheit, dass er gestützt wird; doch seine Augen überwachen ihren Weg.
  • Sie sind hoch erhöht, und über ein kleines sind sie nicht mehr; sinken sie hin, so werden sie weggerafft wie alle andern, und wie das Haupt an den Ähren werden sie abgeschnitten.
  • Sie kommen hoch für kurze Zeit, dann ist es aus. Sie werden umgebogen, alle mit der Faust gepackt und wie Ährenspitzen abgeschnitten.
  • Ist’s nicht also? Wohlan, wer will mich Lügen strafen und bewähren, daß meine Rede nichts sei?
  • Ist es nicht so? Wer straft mich Lügen und bringt meine Rede zum Schweigen?

  • ← (Das Buch Hiob (Ijob) 23) | (Das Buch Hiob (Ijob) 25) →

    Update-Verlauf Update-Verlauf

    © UA biblenet - 2026