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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Es ist ein trockener Bissen, daran man sich genügen läßt, besser denn ein Haus voll Geschlachtetes mit Hader.
  • Besser ein trockenes Stück Brot und Ruhe dabei als ein Haus voll Braten und dabei Streit.
  • Ein kluger Knecht wird herrschen über unfleißige Erben und wird unter den Brüdern das Erbe austeilen.
  • Ein kluger Knecht wird Herr über einen missratenen Sohn und mit den Brüdern teilt er das Erbe.
  • Wie das Feuer Silber und der Ofen Gold, also prüft der HERR die Herzen.
  • Der Schmelztiegel ist für Silber da, der Ofen für Gold, die Herzen aber prüft der HERR.
  • Ein Böser achtet auf böse Mäuler, und ein Falscher gehorcht gern schädlichen Zungen.
  • Der Übeltäter achtet auf böse Lippen, der Lügner horcht hin auf eine verderbte Zunge.
  • Wer des Dürftigen spottet, der höhnt desselben Schöpfer; und wer sich über eines andern Unglück freut, der wird nicht ungestraft bleiben.
  • Wer den Armen verspottet, schmäht dessen Schöpfer, wer sich über ein Unglück freut, bleibt nicht ungestraft.
  • Der Alten Krone sind Kindeskinder, und der Kinder Ehre sind ihre Väter.
  • Eine Krone der Alten sind Kindeskinder; der Kinder Ruhm sind ihre Väter.
  • Es steht einem Narren nicht wohl an, von hohen Dingen reden, viel weniger einem Fürsten, daß er gern lügt.
  • Dem Toren stehen hochtönende Worte nicht an, noch viel weniger dem Edlen die Sprache der Lüge.
  • Wer zu schenken hat, dem ist’s wie ein Edelstein; wo er sich hin kehrt, ist er klug geachtet.
  • Bestechungsgeld ist ein Zauberstein in den Augen des Gebers; wohin er sich wendet, hat er Erfolg.
  • Wer Sünde zudeckt, der macht Freundschaft; wer aber die Sache aufrührt, der macht Freunde uneins.
  • Wer Fehler zudeckt, sucht Freundschaft; wer eine Sache weiterträgt, trennt Freunde.
  • Schelten bringt mehr ein an dem Verständigen denn 100 Schläge an dem Narren.
  • Tadel erschüttert einen Verständigen mehr als hundert Schläge einen Toren.
  • Ein bitterer Mensch trachtet, eitel Schaden zu tun; aber es wird ein grimmiger Engel über ihn kommen.
  • Der Böse trachtet nach Aufruhr, aber ein strenger Gerichtsbote wird gegen ihn ausgesandt.
  • Es ist besser, einem Bären begegnen, dem die Jungen geraubt sind, denn einem Narren in seiner Narrheit.
  • Lieber einer Bärin begegnen, der man die Jungen geraubt hat, als einem Toren in seinem Unverstand.
  • Wer Gutes mit Bösem vergilt, von dessen Hause wird Böses nicht lassen.
  • Vergilt einer Gutes mit Bösem, weicht das Unheil nicht von seinem Haus.
  • Wer Hader anfängt, ist gleich dem, der dem Wasser den Damm aufreißt. Laß du vom Hader, ehe du drein gemengt wirst.
  • Der Anfang eines Streits entfesselt eine Wasserflut, drum halt ein, ehe der Zank ausbricht.
  • Wer den Gottlosen gerechtspricht und den Gerechten verdammt, die sind beide dem HERRN ein Greuel.
  • Wer Schuldige freispricht und wer Unschuldige verurteilt, beide sind dem HERRN ein Gräuel.
  • Was soll dem Narren Geld in der Hand, Weisheit zu kaufen, so er doch ein Narr ist?
  • Wozu denn Geld in der Hand des Toren? Etwa um Weisheit zu kaufen, da ihm doch der Verstand fehlt?
  • Ein Freund liebt allezeit, und als ein Bruder wird er in der Not erfunden.
  • Der Freund erweist zu jeder Zeit Liebe, der Bruder ist für die Not geboren.
  • Es ist ein Narr, der in die Hand gelobt und Bürge wird für seinen Nächsten.
  • Ohne Verstand ist, wer Handschlag leistet, wer Bürgschaft übernimmt für einen andern.
  • Wer Zank liebt, der liebt Sünde; und wer seine Türe hoch macht, ringt nach Einsturz.
  • Verbrechen liebt, wer Streit liebt; wer seine Tür zu hoch macht, will den Einsturz.
  • Ein verkehrtes Herz findet nichts Gutes; und der verkehrter Zunge ist, wird in Unglück fallen.
  • Wer ein unaufrichtiges Herz hat, findet kein Glück, wer sich beim Reden verstellt, stürzt ins Unheil.
  • Wer einen Narren zeugt, der hat Grämen; und eines Narren Vater hat keine Freude.
  • Wer einen Toren zeugt, dem bringt es Gram; der Vater eines Narren kann sich nicht freuen.
  • Ein fröhlich Herz macht das Leben lustig; aber ein betrübter Mut vertrocknet das Gebein.
  • Ein fröhliches Herz tut der Gesundheit gut, ein bedrücktes Gemüt lässt die Glieder verdorren.
  • Der Gottlose nimmt heimlich gern Geschenke, zu beugen den Weg des Rechts.
  • Bestechung aus dem Gewandbausch nimmt der Frevler an, um die Pfade des Rechts zu verkehren.
  • Ein Verständiger gebärdet sich weise; ein Narr wirft die Augen hin und her.
  • Vor dem Blick des Verständigen steht Weisheit, doch die Augen des Toren schweifen bis ans Ende der Erde.
  • Ein törichter Sohn ist seines Vaters Trauern und Betrübnis der Mutter, die ihn geboren hat.
  • Ein törichter Sohn bereitet seinem Vater Verdruss und Kummer seiner Mutter, die ihn geboren hat.
  • Es ist nicht gut, daß man den Gerechten schindet, noch den Edlen zu schlagen, der recht handelt.
  • Schon eine Geldstrafe für den Unschuldigen ist nicht gut, aber Edle schlagen zu lassen, ist gegen das Recht.
  • Ein Vernünftiger mäßigt seine Rede; und ein verständiger Mann ist kaltes Muts.
  • Wer sich zurückhält beim Reden hat tiefe Einsicht, wer kühl überlegt, ist ein verständiger Mann.
  • Ein Narr, wenn er schwiege, wurde auch für weise gerechnet, und für verständig, wenn er das Maul hielte.
  • Auch ein Tor kann als weise gelten, wenn er schweigt, als einsichtig, wenn er seine Lippen verschließt.

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