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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Über Moab: So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Wehe über Nebo, denn es wird verwüstet. Zuschanden, erobert wird Kirjatajim. Zuschanden wird die Fluchtburg und zerbrochen.
  • Wider Moab. So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Weh der Stadt Nebo! denn sie ist zerstört und liegt elend; Kirjathaim ist gewonnen; die hohe Feste steht elend und ist zerrissen.
  • Moabs Ruhm ist dahin. In Heschbon plante man sein Unheil: Kommt, wir rotten es aus, sodass es kein Volk mehr ist! Auch du, Madmen, wirst verstummen; das Schwert verfolgt dich.
  • Der Trotz Moabs ist aus, den sie an Hesbon hatten; denn man gedenkt Böses wider sie: «Kommt, wir wollen sie ausrotten, daß sie kein Volk mehr seien.« Und du, Madmen, mußt auch verderbt werden; das Schwert wird hinter dich kommen.
  • Horch! Wehgeschrei aus Horonajim: Verwüstung und großer Zusammenbruch!
  • Man hört ein Geschrei zu Horonaim von Verstören und großem Jammer.
  • Zerstört ist Moab! So gellt der Schrei bis nach Zoar.
  • Moab ist zerschlagen! man hört ihre Kleinen schreien;
  • Die Steige von Luhit steigt man bitterlich weinend hinauf. Ja, am Abstieg von Horonajim hört man über die Zerstörung entsetzliches Schreien.
  • denn sie gehen mit Weinen den Weg hinauf gen Luhith, und die Feinde hören ein Jammergeschrei den Weg von Horonaim herab:
  • Flieht, rettet euer Leben und werdet wie der Wacholder in der Wüste!
  • Hebt euch weg und errettet euer Leben!« Aber du wirst sein wie die Heide in der Wüste.
  • Weil du auf deine Werke und deine Schätze vertraut hast, wirst auch du erobert werden. In die Verbannung muss Kemosch ziehen samt seinen Priestern und Fürsten.
  • Darum daß du dich auf deine Gebäude verlässest und auf deine Schätze, sollst du auch gewonnen werden; und Kamos muß hinaus gefangen wegziehen samt seinen Priestern und Fürsten.
  • Der Verwüster kommt über jede Stadt, keine Stadt kann sich retten. Verheert wird das Tal, verwüstet die Ebene — wie der HERR gesagt hat.
  • Denn der Verstörer wird über alle Städte kommen, daß nicht eine Stadt entrinnen wird. Es sollen beide, die Gründe verderbt und die Ebenen verstört werden; denn der HERR hat’s gesagt.
  • Setzt ein Grabmal für Moab; denn es verfällt ganz und gar. Seine Städte werden zur Wüste, niemand wohnt mehr darin.
  • Gebt Moab Federn: er wird ausgehen, als flöge er; und seine Städte werden wüst liegen, daß niemand darin wohnen wird.
  • Verflucht, wer den Auftrag des HERRN lässig betreibt, ja, verflucht, wer sein Schwert abhält vom Blutvergießen.
  • Verflucht sei, der des HERRN Werk lässig tut; verflucht sei, der sein Schwert aufhält, daß es nicht Blut vergieße!
  • Ungestört war Moab von seiner Jugend an, ruhig lag es auf seiner Hefe. Es wurde nicht umgeschüttet von Gefäß zu Gefäß: Nie musste es in die Verbannung ziehen. Darum blieb ihm sein Wohlgeschmack erhalten, sein Duft veränderte sich nicht.
  • Moab ist von seiner Jugend auf sicher gewesen und auf seinen Hefen stillgelegen und ist nie aus einem Faß ins andere gegossen und nie ins Gefängnis gezogen; darum ist sein Geschmack ihm geblieben und sein Geruch nicht verändert worden.
  • Darum, siehe, Tage kommen — Spruch des HERRN — , da schicke ich Kellermeister zu ihm; sie gießen es um, entleeren seine Gefäße und zerschlagen seine Krüge.
  • Darum siehe, spricht der HERR, es kommt die Zeit, daß ich ihnen will Schröter schicken, die sie ausschroten sollen und ihre Fässer ausleeren und ihre Krüge zerschmettern.
  • Moab wird an Kemosch zuschanden, wie das Haus Israel zuschanden wurde an Bet-El, auf das es vertraute.
  • Und Moab soll über dem Kamos zu Schanden werden, gleichwie das Haus Israel über Beth–El zu Schanden geworden ist, darauf sie sich doch verließen.
  • Wie könnt ihr sagen: Helden sind wir, starke Krieger zum Kampf?
  • Wie dürft ihr sagen: Wir sind die Helden und die rechten Kriegsleute?
  • Moab ist verwüstet, in seine Städte steigt man hinauf; da gehen seine besten jungen Männer hinab, um geschlachtet zu werden — Spruch des Königs, HERR der Heerscharen ist sein Name.
  • so doch Moab muß verstört und ihre Städte erstiegen werden und ihre beste Mannschaft zur Schlachtbank herabgehen muß, spricht der König, welcher heißt der HERR Zebaoth.
  • Der Untergang Moabs rückt heran, schnell eilt sein Unglück herbei.
  • Denn der Unfall Moabs wird bald kommen, und ihr Unglück eilt sehr.
  • Beklagt es alle, ihr seine Nachbarn, und alle, die ihr seinen Namen kennt! Sagt: Ach, zerbrochen ist der starke Stab, das herrliche Zepter!
  • Habt doch Mitleiden mit ihnen alle, die ihr um sie her wohnt und ihren Namen kennt, und sprecht: »Wie ist die starke Rute und der herrliche Stab so zerbrochen!
  • Steig herab von deiner Würde, setz dich in den Schmutz, du thronende Tochter Dibon! Denn Moabs Verwüster zieht hinauf gegen dich, zerstört deine Burgen.
  • Herab von der Herrlichkeit, du Einwohnerin, Tochter Dibon, und sitze in der Dürre! Denn der Verstörer Moabs wird zu dir hinaufkommen und deine Festen zerreißen.
  • Stellt euch an den Weg und späht aus, ihr Einwohner von Aroër! Fragt den Flüchtling und die fliehende Frau, sagt: Was ist geschehen?
  • Tritt auf die Straße und schaue, du Einwohnerin Aroers; frage die, so da fliehen und entrinnen, und sprich: Wie geht’s?
  • Zuschanden ist Moab, denn es ist zerbrochen. Jammert laut und schreit! Meldet am Arnon: Moab ist verwüstet!
  • Ach, Moab ist verwüstet und verderbt! Heulet und schreiet; sagt’s am Arnon, daß Moab verstört sei!
  • Ein Gericht kam über das ebene Land, über Holon, Jahaz und Mefaat,
  • Die Strafe ist über das ebene Land gegangen, nämlich über Holon, Jahza, Mephaath,
  • über Dibon, Nebo und Bet-Diblatajim,
  • Dibon, Nebo, Beth–Diblathaim,
  • über Kirjatajim, Bet-Gamul und Bet-Meon,
  • Kirjathaim, Beth–Gamul, Beth–Meon,
  • über Kerijot und Bozra und über alle Städte des Landes Moab, die fernen und die nahen.
  • Karioth, Bozra und über alle Städte im Lande Moab, sie liegen fern oder nahe.
  • Abgehauen ist Moabs Horn, zerschmettert sein Arm — Spruch des HERRN.
  • Das Horn Moabs ist abgehauen, und sein Arm ist zerbrochen, spricht der HERR.
  • Macht es betrunken; denn es hat geprahlt gegen den HERRN! So stürze Moab in sein eigenes Gespei und werde auch selbst zu Gespött.
  • Macht es trunken (denn es hat sich wider den HERRN erhoben, daß es speien und die Hände ringen müsse, auf daß es auch zum Gespött werde.
  • Ist dir nicht Israel zum Gespött geworden? Wurde es etwa beim Diebstahl ertappt, dass du höhnend den Kopf geschüttelt hast, sooft du von ihm sprachst?
  • Denn Israel hat dein Gespött sein müssen, als wäre es unter den Dieben gefunden; und weil du solches wider dasselbe redest, sollst du auch weg müssen.
  • Verlasst die Städte, wohnt in den Felsen, ihr Bewohner von Moab! Macht es wie die Taube, die nistet an den Wänden der offenen Schlucht!
  • O ihr Einwohner in Moab, verlaßt die Städte und wohnt in den Felsen und tut wie die Tauben, so da nisten in den hohlen Löchern!
  • Wir haben von Moabs Stolz gehört — es ist stolz über die Maßen — , von seinem Hochmut und seinem Stolz, von seinem Dünkel und seinem hochfahrenden Sinn.
  • Man hat immer gesagt von dem stolzen Moab, daß es sehr stolz sei, hoffärtig, hochmütig, trotzig und übermütig.
  • Ich kenne seinen Übermut — Spruch des HERRN — , sein Geschwätz ist nicht wahr, sein Tun ist nicht recht.
  • Aber der HERR spricht: Ich kenne seinen Zorn wohl, daß er nicht soviel vermag und untersteht sich, mehr zu tun, denn sein Vermögen ist.
  • Darum jammere ich laut über Moab, über ganz Moab schreie ich und über die Leute von Kir-Heres seufzt man.
  • Darum muß ich über Moab heulen und über das ganze Moab schreien und über die Leute zu Kir–Heres klagen.
  • Mehr als um Jaser weine ich um dich, Weinstock von Sibma; bis ans Meer zogen sich deine Ranken hin, sie reichten bis an das Meer von Jaser. Über deine Obsternte und deine Weinlese fiel der Verwüster her.
  • Mehr als über Jaser muß ich über dich, du Weinstock zu Sibma, weinen, dessen Reben über das Meer reichten und bis an das Meer Jaser kamen. Der Verstörer ist in deine Ernte und Weinlese gefallen;
  • Verschwunden sind Freude und Jubelgeschrei vom Fruchtland und vom Land Moab. Den Wein habe ich verschwinden lassen in den Kelterbecken, niemand tritt mehr die Kelter mit dem Jubelruf Hedad! — Der Jubel ist kein Jubel mehr.
  • Freude und Wonne ist aus dem Felde weg und aus dem Lande Moab, und man wird keinen Wein mehr keltern; der Weintreter wird nicht mehr sein Lied singen
  • Das Schreien ist laut von Heschbon bis Elale; bis Jahaz erheben sie ihre Stimme, von Zoar bis Horonajim und Eglat-Schelischija; denn selbst die Wasser von Nimrim versiegen.
  • von des Geschreies wegen zu Hesbon bis gen Eleale, welches bis gen Jahza erschallt, von Zoar an bis gen Horonaim, bis zum dritten Eglath; denn auch die Wasser Nimrims sollen versiegen.
  • Ich mache in Moab ein Ende damit — Spruch des HERRN — , dass jemand zu einer Kulthöhe hinaufsteigt und seinen Göttern Räucheropfer darbringt.
  • Und ich will, spricht der HERR, in Moab damit ein Ende machen, daß sie nicht mehr auf den Höhen opfern und ihren Göttern räuchern sollen.
  • Darum seufzt mein Herz wie eine Flöte um Moab, ja mein Herz seufzt wie eine Flöte um die Leute von Kir-Heres, weil sie ihre ganze Habe verloren.
  • Darum seufzt mein Herz über Moab wie Flöten, und über die Leute zu Kir–Heres seufzt mein Herz wie Flöten; denn das Gut, das sie gesammelt, ist zu Grunde gegangen.
  • Jeder Kopf ist kahlgeschoren und jeder Bart abgeschnitten, an allen Händen sind Ritzwunden und um die Hüften Trauerkleider.
  • Alle Köpfe werden kahl sein und alle Bärte abgeschoren, aller Hände zerritzt, und jedermann wird Säcke anziehen.
  • Auf allen Dächern und Plätzen Moabs hört man nichts als Klage. Ja, ich zerschlage Moab wie ein Gefäß, das niemandem mehr gefällt — Spruch des HERRN.
  • Auf allen Dächern und Gassen, allenthalben in Moab, wird man klagen; denn ich habe Moab zerbrochen wie ein unwertes Gefäß, spricht der HERR.
  • Wie ist es zerbrochen! Sie jammern laut. Wie hat Moab sich schmählich zur Flucht gewandt! So wird Moab zum Gespött und zum Entsetzen für all seine Nachbarn.
  • O wie ist es verderbt, wie heulen sie! Wie schändlich hängen sie die Köpfe! Und Moab ist zum Spott und zum Schrecken geworden allen, so ringsumher wohnen.
  • Denn so spricht der HERR: Siehe, wie ein Geier schwebt er und breitet seine Schwingen über Moab aus.
  • Denn so spricht der HERR: Siehe, er fliegt daher wie ein Adler und breitet seine Flügel aus über Moab.
  • Die Städte werden erobert, die Festungen eingenommen. Das Herz der Helden Moabs ist an jenem Tag wie das Herz einer Frau in Wehen.
  • Karioth ist gewonnen, und die festen Städte sind eingenommen; und das Herz der Helden in Moab wird zu derselben Zeit sein wie einer Frau Herz in Kindsnöten.
  • Vernichtet wird Moab, sodass es kein Volk mehr ist; denn es hat geprahlt gegen den HERRN.
  • Denn Moab muß vertilgt werden, daß sie kein Volk mehr seien, darum daß es sich wider den HERR erhoben hat.
  • Grauen, Grube und Garn über dich, Bewohner von Moab — Spruch des HERRN.
  • Schrecken, Grube und Strick kommt über dich, du Einwohner in Moab, spricht der HERR.
  • Wer dem Grauen entflieht, fällt in die Grube, wer aus der Grube heraufsteigt, verfängt sich im Garn, denn ich bringe über Moab das Jahr seiner Heimsuchung — Spruch des HERRN.
  • Wer dem Schrecken entflieht, der wird in die Grube fallen, und wer aus der Grube kommt, der wird im Strick gefangen werden; denn ich will über Moab kommen lassen ein Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR.
  • Im Schatten von Heschbon bleiben erschöpft Flüchtlinge stehen, denn Feuer geht aus von Heschbon, eine Flamme mitten aus Sihon. Es verzehrt die Schläfe Moabs, den Scheitel der lärmenden Schreier.
  • Die aus der Schlacht entrinnen, werden Zuflucht suchen zu Hesbon; aber es wird ein Feuer aus Hesbon und eine Flamme aus Sihon gehen, welche die Örter in Moab und die kriegerischen Leute verzehren wird.
  • Wehe dir, Moab! — Verloren ist das Volk des Kemosch. Denn deine Söhne schleppt man in die Verbannung, deine Töchter in die Gefangenschaft.
  • Weh dir, Moab! verloren ist das Volk des Kamos; denn man hat deine Söhne und Töchter genommen und gefangen weggeführt.
  • Aber am Ende der Tage wende ich Moabs Geschick — Spruch des HERRN. Bis hierher geht das Gerichtswort über Moab.
  • Aber in der letzten Zeit will ich das Gefängnis Moabs wenden, spricht der HERR. Das sei gesagt von der Strafe über Moab.

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