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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Auflage 2017
HERR, von deiner Gnade will ich für immer singen; allen kommenden Generationen will ich erzählen, wie treu du bist.
Von der Huld des HERRN will ich ewig singen, von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund deine Treue verkünden.
Ich weiß: Deine Gnade gilt für alle Zeiten und deine Treue, solange der Himmel besteht.
Denn ich bekenne: Auf ewig ist Huld gegründet, im Himmel deine Treue gefestigt.
Du hast gesagt: »Ich habe David auserwählt und einen Bund mit ihm geschlossen. Er ist mein Diener, dem ich versprach:
Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten und David, meinem Knecht, geschworen:
Für alle Zeiten sollen deine Nachkommen herrschen, für immer wird dein Königshaus bestehen!«
Auf ewig gebe ich deinem Haus festen Bestand und von Geschlecht zu Geschlecht gründe ich deinen Thron. [Sela]
HERR, der Himmel lobt dich, denn du tust Wunder; die Schar deiner heiligen Engel preist deine Treue.
Die Himmel preisen deine Wunder, HERR, und die Versammlung der Heiligen deine Treue.
Denn wer im Himmel ist dir gleich? Kein himmlisches Wesen ist so mächtig wie du!
Denn wer im Gewölk gleicht dem HERRN, ist dem HERRN ähnlich unter den Söhnen der Götter?
In der himmlischen Ratsversammlung fürchten sie Gott mit heiliger Scheu; ja, Ehrfurcht ergreift alle, die um ihn sind.
Gewaltig ist Gott im Rat der Heiligen, für alle rings um ihn her ist er groß und furchtbar.
HERR, du allmächtiger Gott, niemand ist so stark wie du! Was du auch tust: Auf dich ist Verlass!
HERR, Gott der Heerscharen, wer ist wie du? Mächtig bist du, HERR, und von Treue umgeben.
Du hast Gewalt über die tosenden Meere, und wenn sich die Wellen auftürmen, bändigst du sie!
Du beherrschst den Aufruhr des Meeres; wenn seine Wogen toben — du glättest sie.
Du hast das Meerungeheuer besiegt und zermalmt; machtvoll hast du deine Feinde in alle Winde zerstreut.
Rahab hast du durchbohrt und zertreten, deine Feinde zerstreut mit starkem Arm.
Dir gehört der Himmel, und dir gehört die Erde, das weite Land mit all seiner Fülle: Es ist dein Werk.
Dein ist der Himmel, dein auch die Erde; den Erdkreis und was ihn erfüllt hast du gegründet.
Norden und Süden hast du geschaffen; der Berg Tabor und der Hermon jubeln dir zu.
Nord und Süd hast du geschaffen, Tabor und Hermon jauchzen bei deinem Namen.
Wie stark ist dein Arm, wie gewaltig deine Hand! Du erhebst sie zum Zeichen deines Sieges!
Dein Arm ist voll Heldenkraft, deine Hand ist stark, deine Rechte hoch erhoben.
Gerechtigkeit und Recht sind die Säulen deiner Herrschaft; alles, was du tust, zeigt deine Liebe und Treue.
Recht und Gerechtigkeit sind die Stützen deines Thrones, Huld und Treue schreiten dir entgegen.
HERR, glücklich ist das Volk, das dich mit Jubelrufen feiert! Deine Nähe macht ihr Leben hell.
Selig das Volk, das den Jubelruf kennt, HERR, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Jeden Tag bist du ihr Grund zur Freude, deine Gerechtigkeit erfüllt sie mit Glück.
Sie freuen sich allezeit über deinen Namen und sie jubeln über deine Gerechtigkeit.
Du selbst bist die Quelle ihrer Kraft, durch deine Liebe gelangen sie zu Ansehen und Macht.
Denn du bist ihre Schönheit und Stärke, du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte.
HERR, du heiliger Gott Israels, dir gehört unser König, der uns beschützt.
Ja, dem HERRN gehört unser Schild, dem Heiligen Israels unser König.
Vor langer Zeit sprachst du zu denen, die dir die Treue hielten, in einer Vision hast du ihnen offenbart: »Ich habe einen jungen Mann aus dem Volk ausgewählt, den ich zu einem starken Helden machen will.
Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen: Einem Helden habe ich Hilfe gewährt, einen jungen Mann aus dem Volk erhöht.
David ist sein Name, ihn habe ich gefunden und mit heiligem Öl zum König gesalbt.
Ich habe David, meinen Knecht, gefunden und ihn mit meinem heiligen Öl gesalbt.
Ich werde ihn mit meiner Kraft begleiten, stark soll er werden, weil ich ihn stütze.
Fest wird meine Hand ihn halten und mein Arm ihn stärken.
Kein Feind wird ihn jemals überwältigen, und kein Aufstand kann ihn stürzen.
Kein Feind soll ihn täuschen, kein ruchloser Mensch kann ihn bezwingen.
Vor seinen Augen werde ich seine Feinde niedermachen; alle, die ihn hassen, will ich vernichtend schlagen.
Vor ihm will ich seine Feinde zerschmettern und alle, die ihn hassen, schlage ich nieder.
Immer will ich treu zu ihm stehen; und durch mich wird er mächtig werden.
Meine Treue und meine Huld sind mit ihm und in meinem Namen erhebt er sein Haupt.
Ich werde seine Herrschaft bis zum Meer ausdehnen — ja, über die großen Ströme wird er gebieten.
Ich lege seine Hand auf das Meer und auf die Ströme seine Rechte.
Im Gebet wird er zu mir sagen: ›Du bist mein Vater, mein Gott und mein Fels, bei dem ich Rettung finde!‹
Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du, mein Gott, der Fels meiner Rettung.
Und ich statte ihn mit allen Rechten eines erstgeborenen Sohnes aus, ich mache ihn zum größten König der Welt!
Ja, zum Erstgeborenen mache ich ihn, zum Höchsten unter den Königen der Erde.
Für alle Zeiten darf er wissen: Ich bin ihm gnädig, mein Bund mit ihm wird für immer gelten.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren, mein Bund mit ihm ist verlässlich.
Nie wird sein Königsgeschlecht aussterben, sein Thron wird bleiben, solange der Himmel besteht.
Sein Haus lasse ich dauern für immer und seinen Thron wie die Tage des Himmels.
Wenn aber seine Nachkommen mein Gesetz übertreten und meine Weisungen in den Wind schlagen,
Wenn seine Söhne meine Weisung verlassen, nicht mehr leben nach meiner Ordnung,
wenn sie meine Ordnungen missachten und meine Gebote nicht halten,
wenn sie meine Gesetze entweihen, meine Gebote nicht mehr halten,
dann werde ich sie für ihre Treulosigkeit bestrafen und ihnen ihre Schuld mit Schlägen vergelten.
dann werde ich ihr Vergehen mit der Rute strafen und ihre Sünde mit Schlägen.
Aber meine Gnade will ich David nie entziehen, meine Zusagen werde ich halten.
Doch ich entziehe ihm nicht meine Huld, breche ihm nicht die Treue.
Meinen Bund mit ihm werde ich niemals brechen, was ich versprochen habe, nehme ich nicht zurück!
Meinen Bund werde ich nicht entweihen; was meine Lippen gesprochen haben, will ich nicht ändern.
Ein für alle Mal habe ich einen Eid geschworen und bürge dafür mit meinem heiligen Namen: Nie werde ich David täuschen!
Eines habe ich geschworen bei meiner Heiligkeit, niemals werde ich David belügen:
Seine Nachkommen werden für alle Zeiten den Thron besitzen. Ihre Herrschaft soll so beständig sein wie Sonne und Mond — diese treuen Zeugen hoch oben am Himmel!«
Sein Haus soll bleiben auf ewig, sein Thron habe Bestand vor mir wie die Sonne;
Nun aber hast du deinen König doch aufgegeben und verstoßen, dein Auserwählter bekommt deinen großen Zorn zu spüren.
Du aber hast verstoßen, verworfen, mit Zorn überschüttet deinen Gesalbten.
Du hast deinem Diener den Bund aufgekündigt, seine Krone in den Schmutz getreten und entweiht.
Du hast den Bund mit deinem Knecht zerbrochen, seine Krone entweiht, sie zu Boden geworfen.
Die schützenden Mauern seiner Stadt hast du niedergerissen und alle seine Festungen in Trümmer gelegt.
Eingerissen hast du all seine Mauern, in Trümmer gelegt seine Burgen.
Jeder, der vorüberzog, hat ihn ausgeplündert, und bei den Nachbarvölkern erntet er nur Hohn und Spott.
Alle, die des Weges kommen, plünderten ihn aus. Er wurde zum Gespött seiner Nachbarn.
Seinen Feinden hast du den Sieg ermöglicht, jetzt ist ihre Schadenfreude groß.
Du hast die Hand seiner Bedränger hoch erhoben, hast all seine Feinde erfreut.
Die Streitkräfte des Königs hast du zerschlagen, im Kampf hast du ihn im Stich gelassen.
Du hast die Spitze seines Schwerts umgekehrt, hast ihn im Kampf nicht unterstützt.
Seinen Glanz und sein Ansehen hast du zerstört und seinen Thron zu Boden gestoßen.
Du hast ein Ende gemacht seinem Glanz und seinen Thron zu Boden geworfen.
Du hast ihn vorzeitig alt werden lassen; ja, mit Schimpf und Schande hast du ihn bedeckt.
Du hast ihm die Tage der Jugend verkürzt und ihn umhüllt mit Schande. [Sela]
HERR, willst du dich für immer verbergen? Wie lange soll dein Zorn noch brennen?
Wie lange noch, HERR? Verbirgst du dich ewig? Soll dein Zorn wie Feuer brennen?
Bedenke doch, wie kurz mein Leben ist! Nur für einen flüchtigen Augenblick hast du uns Menschen geschaffen.
Denk doch: Was ist mein Leben! Zu welch nichtigem Leben hast du alle Menschen erschaffen!
Welcher Mensch ist unsterblich? Wer kann dem Tod entrinnen?
Wer ist der Mann, der lebt und den Tod nicht schaut, der sich retten kann vor dem Zugriff der Totenwelt? [Sela]
HERR, wo sind die Beweise deiner Liebe geblieben? Du hast doch David deine Treue zugesichert und einen Eid darauf geschworen!
Wo sind die Taten deiner früheren Huld, HERR, die du David in deiner Treue geschworen hast?
Höre doch, wie deine Diener beschimpft werden! Ich leide darunter, dass die Völker uns verachten!
HERR, gedenke der Schmach deiner Knechte, im Innern brennt mir der Hohn der Völker.
Deine Feinde verspotten den König, den du erwählt hast; sie verhöhnen ihn auf Schritt und Tritt.
Ja, deine Feinde, HERR, schmähten, ja, sie schmähten die Spuren deines Gesalbten.