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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Weißt du die Zeit, wann die Gemsen auf den Felsen gebären? oder hast du gemerkt, wann die Hinden schwanger gehen?
  • Kennst du der Steinböcke Wurfzeit, überwachst du das Werfen der Hirsche?
  • Hast du gezählt ihre Monden, wann sie voll werden? oder weißt du die Zeit, wann sie gebären?
  • Zählst du die Monde, die tragend sie füllen, kennst du die Zeit ihres Wurfs?
  • Sie beugen sich, lassen aus ihre Jungen und werden los ihre Wehen.
  • Sie kauern sich, werfen ihre Jungen, werden los ihre Wehen.
  • Ihre Jungen werden feist und groß im Freien und gehen aus und kommen nicht wieder zu ihnen.
  • Ihre Jungen erstarken, wachsen im Freien, laufen hinaus und kehren nicht zu ihnen zurück.
  • Wer hat den Wildesel so frei lassen gehen, wer hat die Bande des Flüchtigen gelöst,
  • Wer hat den Wildesel freigelassen, des wilden Esels Fesseln, wer schloss sie auf?
  • dem ich die Einöde zum Hause gegeben habe und die Wüste zur Wohnung?
  • Ich gab ihm zur Behausung die Steppe, zu seiner Wohnung die salzige Trift.
  • Er verlacht das Getümmel der Stadt; das Pochen des Treibers hört er nicht.
  • Er verlacht das Lärmen der Stadt, hört nicht des Treibers Geschrei.
  • Er schaut nach den Bergen, da seine Weide ist, und sucht, wo es grün ist.
  • Die Berge sucht er nach Weide ab, jeglichem Grün spürt er nach.
  • Meinst du, das Einhorn werde dir dienen und werde bleiben an deiner Krippe?
  • Wird dir der Wildstier dienen wollen, bleibt er an deiner Krippe zur Nacht?
  • Kannst du ihm dein Seil anknüpfen, die Furchen zu machen, daß es hinter dir brache in Tälern?
  • Hältst du am Seil ihn in der Furche, pflügt er die Täler hinter dir her?
  • Magst du dich auf das Tier verlassen, daß es so stark ist, und wirst es dir lassen arbeiten?
  • Traust du ihm, weil er so stark ist? Überlässt du ihm deine Arbeit?
  • Magst du ihm trauen, daß es deinen Samen dir wiederbringe und in deine Scheune sammle?
  • Glaubst du ihm, dass er wiederkommt und deine Saat auf die Tenne bringt?
  • Der Fittich des Straußes hebt sich fröhlich. Dem frommen Storch gleicht er an Flügeln und Federn.
  • Fröhlich schlägt die Straußenhenne mit den Flügeln. Ist ihre Schwinge so wie die des Storches und Falken?
  • Doch läßt er seine Eier auf der Erde und läßt sie die heiße Erde ausbrüten.
  • Nein, sie gibt der Erde ihre Eier preis, lässt sie erwärmen im Sand,
  • Er vergißt, daß sie möchten zertreten werden und ein wildes Tier sie zerbreche.
  • vergisst, dass sie ein Fuß zerdrücken, das Wild des Feldes sie zertreten kann.
  • Er wird so hart gegen seine Jungen, als wären sie nicht sein, achtet’s nicht, daß er umsonst arbeitet.
  • Sie behandelt ihre Jungen hart wie Fremde; war umsonst ihre Mühe, es erschreckt sie nicht.
  • Denn Gott hat ihm die Weisheit genommen und hat ihm keinen Verstand zugeteilt.
  • Denn Gott ließ sie Weisheit vergessen, gab ihr an Einsicht keinen Teil.
  • Zu der Zeit, da er hoch auffährt, verlacht er beide, Roß und Mann.
  • Im Augenblick aber, da sie hochschnellt, verlacht sie Ross und Reiter.
  • Kannst du dem Roß Kräfte geben oder seinen Hals zieren mit seiner Mähne?
  • Gabst du dem Ross die Heldenstärke, kleidest du mit einer Mähne seinen Hals?
  • Läßt du es aufspringen wie die Heuschrecken? Schrecklich ist sein prächtiges Schnauben.
  • Lässt du wie die Heuschrecke es springen? Furchtbar ist sein stolzes Wiehern.
  • Es stampft auf den Boden und ist freudig mit Kraft und zieht aus, den Geharnischten entgegen.
  • Es scharrt im Tal und freut sich seiner Kraft, es zieht aus, den Waffen entgegen.
  • Es spottet der Furcht und erschrickt nicht und flieht vor dem Schwert nicht,
  • Es spottet der Furcht und hat keine Angst und kehrt nicht um vor dem Schwert.
  • wenngleich über ihm klingt der Köcher und glänzen beide, Spieß und Lanze.
  • Über ihm klirrt der Köcher, blitzen Speer und Sichelschwert.
  • Es zittert und tobt und scharrt in die Erde und läßt sich nicht halten bei der Drommete Hall.
  • Mit Donnerbeben wirbelt es den Staub auf, steht nicht still beim Klang des Horns.
  • So oft die Drommete klingt, spricht es: Hui! und wittert den Streit von ferne, das Schreien der Fürsten und Jauchzen.
  • Sooft das Horn ertönt, wiehert es hui und wittert den Kampf schon von Weitem, der Anführer Lärm und das Geschrei.
  • Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag?
  • Kommt es von deiner Einsicht, dass der Falke sich aufschwingt und nach Süden seine Flügel ausbreitet?
  • Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, daß er sein Nest in der Höhe macht?
  • Fliegt auf dein Geheiß der Geier empor und baut seinen Horst in der Höhe?
  • In Felsen wohnt er und bleibt auf den Zacken der Felsen und auf Berghöhen.
  • Auf Felsen wohnt und nächtigt er, auf der Felsenzacke und an steiler Wand.
  • Von dannen schaut er nach der Speise, und seine Augen sehen ferne.
  • Von dort erspäht er die Beute, seine Augen schauen ins Weite.
  • Seine Jungen saufen Blut, und wo Erschlagene liegen, da ist er.
  • Nach Blut gieren seine Jungen; wo Erschlagene sind, ist er zur Stelle.

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