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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Ein weiser Sohn läßt sich vom Vater züchtigen; aber ein Spötter gehorcht der Strafe nicht.
  • Ein kluger Sohn lässt sich von seinen Eltern zurechtweisen, der Spötter aber verachtet jede Belehrung.
  • Die Frucht des Mundes genießt man; aber die Verächter denken nur zu freveln.
  • Wer für andere gute Worte hat, wird auch Gutes erfahren; ein hinterlistiger Mensch aber sucht die Gewalt.
  • Wer seinen Mund bewahrt, der bewahrt sein Leben; wer aber mit seinem Maul herausfährt, der kommt in Schrecken.
  • Wer seine Zunge im Zaum hält, bewahrt sein Leben. Ein Großmaul richtet sich selbst zugrunde.
  • Der Faule begehrt und kriegt’s doch nicht; aber die Fleißigen kriegen genug.
  • Der Faulpelz will zwar viel, erreicht aber nichts; der Fleißige bekommt, was er sich wünscht, im Überfluss.
  • Der Gerechte ist der Lüge feind; aber der Gottlose schändet und schmäht sich selbst.
  • Wer Gott liebt, hasst die Lüge; der Gottlose aber macht andere hinter ihrem Rücken schlecht.
  • Die Gerechtigkeit behütet den Unschuldigen; aber das gottlose Wesen bringt zu Fall den Sünder.
  • Ein rechtschaffenes Leben ist ein sicherer Schutz; den Gottlosen aber stürzt seine Schuld ins Verderben.
  • Mancher ist arm bei großem Gut, und mancher ist reich bei seiner Armut.
  • Einer gibt vor, reich zu sein, ist aber bettelarm. Ein anderer stellt sich arm und besitzt ein Vermögen.
  • Mit Reichtum kann einer sein Leben erretten; aber ein Armer hört kein Schelten.
  • Vom Reichen fordert man Lösegeld für sein Leben; doch der Arme braucht keine Erpressung zu fürchten.
  • Das Licht der Gerechten brennt fröhlich; aber die Leuchte der Gottlosen wird auslöschen.
  • Wer Gott treu bleibt, gleicht einem hell brennenden Licht. Der Gottlose aber ist wie eine Lampe, die erlischt.
  • Unter den Stolzen ist immer Hader; aber Weisheit ist bei denen, die sich raten lassen.
  • Wer überheblich ist, zettelt Streit an; der Kluge lässt sich etwas sagen.
  • Reichtum wird wenig, wo man’s vergeudet; was man aber zusammenhält, das wird groß.
  • Erschwindelter Reichtum schwindet schnell wieder; doch was man sich langsam erarbeitet, wird immer mehr.
  • Die Hoffnung, die sich verzieht, ängstet das Herz; wenn’s aber kommt, was man begehrt, das ist ein Baum des Lebens.
  • Endloses Hoffen macht das Herz krank; ein erfüllter Wunsch schenkt neue Lebensfreude.
  • Wer das Wort verachtet, der verderbt sich selbst; wer aber das Gebot fürchtet, dem wird’s vergolten.
  • Wer guten Rat in den Wind schlägt, muss dafür büßen; wer sich etwas sagen lässt, wird belohnt.
  • Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens, zu meiden die Stricke des Todes.
  • Der Rat eines weisen Menschen ist eine Quelle des Lebens; er bewahrt vor tödlichen Fallen.
  • Feine Klugheit schafft Gunst; aber der Verächter Weg bringt Wehe.
  • Der Vernünftige findet Anerkennung, wer aber treulos ist, läuft in sein Unglück.
  • Ein Kluger tut alles mit Vernunft; ein Narr aber breitet Narrheit aus.
  • Der Kluge überlegt, bevor er handelt. Der Leichtfertige stellt seine Dummheit offen zur Schau.
  • Ein gottloser Bote bringt Unglück; aber ein treuer Bote ist heilsam.
  • Ein unzuverlässiger Botschafter bringt sich in Schwierigkeiten, ein vertrauenswürdiger jedoch macht die Dinge wieder gut.
  • Wer Zucht läßt fahren, der hat Armut und Schande; wer sich gerne strafen läßt, wird zu Ehren kommen.
  • Wer sich nichts sagen lässt, erntet Armut und Verachtung. Wer auf Ermahnungen hört, wird hoch angesehen.
  • Wenn’s kommt, was man begehrt, das tut dem Herzen wohl; aber das Böse meiden ist den Toren ein Greuel.
  • Wie schön ist es, wenn ein Wunsch in Erfüllung geht! Doch ein Dummkopf kann nie genug vom Bösen bekommen.
  • Wer mit den Weisen umgeht, der wird weise; wer aber der Narren Geselle ist, der wird Unglück haben.
  • Wenn du mit vernünftigen Menschen Umgang pflegst, wirst du selbst vernünftig. Wenn du dich mit Dummköpfen einlässt, schadest du dir nur.
  • Unglück verfolgt die Sünder; aber den Gerechten wird Gutes vergolten.
  • Wer von Gott nichts wissen will, wird vom Unglück verfolgt. Wer aber Gott gehorcht, wird mit Glück belohnt.
  • Der Gute wird vererben auf Kindeskind; aber des Sünders Gut wird für den Gerechten gespart.
  • Ein guter Mensch hinterlässt ein Erbe für Kinder und Enkelkinder, aber das Vermögen des Gottlosen geht über an den, der Gott dient.
  • Es ist viel Speise in den Furchen der Armen; aber die Unrecht tun, verderben.
  • Auf den Feldern der Armen wächst zwar reichlich zu essen, aber durch großes Unrecht wird ihnen alles genommen.
  • Wer seine Rute schont, der haßt seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn bald.
  • Wer seinem Kind jede Strafe erspart, der tut ihm damit keinen Gefallen. Wer sein Kind liebt, der erzieht es von klein auf mit Strenge.
  • Der Gerechte ißt, daß sein Seele satt wird; der Gottlosen Bauch aber hat nimmer genug.
  • Wer Gott gehorcht, hat genug zu essen. Wer sich aber von ihm lossagt, muss Hunger leiden.

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