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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Dies sind die Worte des Königs Lamuel, die Lehre, die ihn seine Mutter lehrte.
  • Folgende Worte stammen von König Lemuel; seine Mutter gab sie ihm mit auf den Weg.
  • Ach mein Auserwählter, ach du Sohn meines Leibes, ach mein gewünschter Sohn,
  • Sie sagte: »Du bist mein geliebter Sohn, die Antwort auf meine Gebete! Was soll ich dir raten?
  • laß nicht den Weibern deine Kraft und gehe die Wege nicht, darin sich die Könige verderben!
  • Lass nicht deine ganze Kraft bei den Frauen, das hat schon viele Könige zu Fall gebracht!
  • O, nicht den Königen, Lamuel, nicht den Königen ziemt es, Wein zu trinken, noch den Fürsten starkes Getränk!
  • Höre, Lemuel, ein König soll sich nicht betrinken und dem Wein nicht ergeben sein!
  • Sie möchten trinken und der Rechte vergessen und verändern die Sache aller elenden Leute.
  • Er könnte sonst im Rausch das Recht vernachlässigen und die Not der Bedürftigen vergessen.
  • Gebt starkes Getränk denen, die am Umkommen sind, und den Wein den betrübten Seelen,
  • Gebt den Wein lieber denen, die dahinsiechen und verbittert sind!
  • daß sie trinken und ihres Elends vergessen und ihres Unglücks nicht mehr gedenken.
  • Lasst sie trinken und im Rausch ihre Armut und Mühsal vergessen!
  • Tue deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.
  • Du aber tritt für die Leute ein, die sich selbst nicht verteidigen können! Schütze das Recht der Hilflosen!
  • Tue deinen Mund auf und richte recht und räche den Elenden und Armen.
  • Sprich für sie und regiere gerecht! Hilf den Armen und Unterdrückten!«
  • Wem ein tugendsam Weib beschert ist, die ist viel edler denn die köstlichsten Perlen.
  • Eine tüchtige Frau — wer hat das Glück, sie zu finden? Sie ist wertvoller als viele Juwelen!
  • Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln.
  • Ihr Mann kann sich auf sie verlassen, sie bewahrt und vergrößert seinen Besitz.
  • Sie tut ihm Liebes und kein Leides ihr Leben lang.
  • Ihr Leben lang tut sie ihm Gutes, niemals fügt sie ihm Leid zu.
  • Sie geht mit Wolle und Flachs um und arbeitet gern mit ihren Händen.
  • Sie besorgt sich Wolle und Flachs und verarbeitet es mit geschickten Händen.
  • Sie ist wie ein Kaufmannsschiff, das seine Nahrung von ferne bringt.
  • Von weit her schafft sie Nahrung herbei, wie ein Handelsschiff aus fernen Ländern.
  • Sie steht vor Tage auf und gibt Speise ihrem Hause und Essen ihren Dirnen.
  • Noch vor Tagesanbruch steht sie auf und bereitet das Essen; den Mägden sagt sie, was zu tun ist.
  • Sie denkt nach einem Acker und kauft ihn und pflanzt einen Weinberg von den Früchten ihrer Hände.
  • Sie hält Ausschau nach einem ertragreichen Feld und kauft es; von dem Geld, das ihre Arbeit einbringt, pflanzt sie einen Weinberg.
  • Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und stärkt ihre Arme.
  • Unermüdlich und voller Tatkraft ist sie bei der Arbeit; was getan werden muss, das packt sie an!
  • Sie merkt, wie ihr Handel Frommen bringt; ihre Leuchte verlischt des Nachts nicht.
  • Sie merkt, dass ihr Fleiß Gewinn bringt; beim Licht der Lampe arbeitet sie bis spät in die Nacht.
  • Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel.
  • Mit geschickten Händen spinnt sie ihr eigenes Garn.
  • Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reicht ihre Hand dem Dürftigen.
  • Sie erbarmt sich über die Armen und gibt den Bedürftigen, was sie brauchen.
  • Sie fürchtet für ihr Haus nicht den Schnee; denn ihr ganzes Haus hat zwiefache Kleider.
  • Den kalten Winter fürchtet sie nicht, denn ihre ganze Familie hat Kleider aus guter und warmer Wolle.
  • Sie macht sich selbst Decken; feine Leinwand und Purpur ist ihr Kleid.
  • Sie fertigt schöne Decken an, und ihre Kleider macht sie aus feinem Leinen und purpurroter Seide.
  • Ihr Mann ist bekannt in den Toren, wenn er sitzt bei den Ältesten des Landes.
  • Ihr Mann ist überall bekannt, und was er sagt, hat Gewicht im Rat der Stadt.
  • Sie macht einen Rock und verkauft ihn; einen Gürtel gibt sie dem Krämer.
  • Sie näht Kleidung aus wertvollen Stoffen und verkauft sie, ihre selbst gemachten Gürtel bietet sie den Händlern an.
  • Kraft und Schöne sind ihr Gewand, und sie lacht des kommenden Tages.
  • Sie ist eine würdevolle und angesehene Frau, zuversichtlich blickt sie in die Zukunft.
  • Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist holdselige Lehre.
  • Sie redet nicht gedankenlos, und ihre Anweisungen gibt sie freundlich.
  • Sie schaut, wie es in ihrem Hause zugeht, und ißt ihr Brot nicht mit Faulheit.
  • Sie kennt und überwacht alles, was in ihrem Haus vor sich geht — nur Faulheit kennt sie nicht!
  • Ihre Söhne stehen auf und preisen sie selig; ihr Mann lobt sie:
  • Ihre Kinder reden voller Stolz von ihr, und ihr Mann lobt sie mit überschwänglichen Worten:
  • Viele Töchter halten sich tugendsam; du aber übertriffst sie alle.
  • »Es gibt wohl viele gute und tüchtige Frauen, aber du übertriffst sie alle!«
  • Lieblich und schön sein ist nichts; ein Weib, das den HERRN fürchtet, soll man loben.
  • Anmut kann täuschen, und Schönheit vergeht — doch wenn eine Frau Ehrfurcht vor dem HERRN hat, dann verdient sie das höchste Lob!
  • Sie wird gerühmt werden von den Früchten ihrer Hände, und ihre Werke werden sie loben in den Toren.
  • Rühmt sie für ihre Arbeit und Mühe! In der ganzen Stadt soll sie für ihre Taten geehrt werden!

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