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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst; alle Jahre muß man opfern immer einerlei Opfer, und es kann nicht, die da opfern, vollkommen machen;
  • Denn das Gesetz, das nur einen Schatten der künftigen Güter, nicht aber die Gestalt der Dinge selbst enthält, kann durch die immer gleichen, jährlich dargebrachten Opfer niemals diejenigen, die zu Gott hintreten, für immer zur Vollendung führen.
  • sonst hätte das Opfern aufgehört, wo die, so am Gottesdienst sind, kein Gewissen mehr hätten von den Sünden, wenn sie einmal gereinigt wären;
  • Denn hätte man nicht aufgehört, Opfer darzubringen, wenn die Opfernden kein Sündenbewusstsein mehr gehabt hätten, da sie ja ein für alle Mal gereinigt worden wären?
  • sondern es geschieht dadurch nur ein Gedächtnis der Sünden alle Jahre.
  • Aber durch diese Opfer wird alljährlich nur an die Sünden erinnert,
  • Denn es ist unmöglich, durch Ochsenblut und Bocksblut Sünden wegzunehmen.
  • denn das Blut von Stieren und Böcken kann unmöglich Sünden wegnehmen.
  • Darum, da er in die Welt kommt, spricht er: «Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; den Leib aber hast du mir bereitet.
  • Darum spricht er bei seinem Eintritt in die Welt: Schlacht- und Speiseopfer hast du nicht gefordert, doch einen Leib hast du mir bereitet;
  • Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht.
  • an Brand- und Sündopfern hast du kein Gefallen.
  • Da sprach ich: Siehe, ich komme (im Buch steht von mir geschrieben, daß ich tue, Gott, deinen Willen.
  • Da sagte ich: Siehe, ich komme — so steht es über mich in der Schriftrolle — , um deinen Willen, Gott, zu tun.
  • Nachdem er weiter oben gesagt hatte: «Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht (welche nach dem Gesetz geopfert werden),
  • Zunächst sagt er: Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sündopfer forderst du nicht, du hast daran kein Gefallen, obgleich sie doch nach dem Gesetz dargebracht werden;
  • da sprach er: «Siehe, ich komme, zu tun, Gott, deinen Willen.« Da hebt er das erste auf, daß er das andere einsetze.
  • dann aber hat er gesagt: Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun. Er hebt das Erste auf, um das Zweite in Kraft zu setzen.
  • In diesem Willen sind wir geheiligt auf einmal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi.
  • Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Hingabe des Leibes Jesu Christi geheiligt — ein für alle Mal.
  • Und ein jeglicher Priester ist eingesetzt, daß er alle Tage Gottesdienst pflege und oftmals einerlei Opfer tue, welche nimmermehr können die Sünden abnehmen.
  • Und jeder Priester steht Tag für Tag da, versieht seinen Dienst und bringt viele Male die gleichen Opfer dar, die doch niemals Sünden wegnehmen können.
  • Dieser aber, da er hat ein Opfer für die Sünden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt er nun zur Rechten Gottes
  • Dieser aber hat nur ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht und sich dann für immer zur Rechten Gottes gesetzt;
  • und wartet hinfort, bis daß seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden.
  • seitdem wartet er, bis seine Feinde ihm als Schemel unter die Füße gelegt werden.
  • Denn mit einem Opfer hat er in Ewigkeit vollendet die geheiligt werden.
  • Denn durch ein einziges Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt.
  • Es bezeugt uns aber das auch der heilige Geist. Denn nachdem er zuvor gesagt hatte:
  • Das bezeugt uns auch der Heilige Geist; nachdem er gesagt hat:
  • Das ist das Testament, das ich ihnen machen will nach diesen Tagen,« spricht der HERR: »Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben,
  • Dies ist der Bund, den ich nach diesen Tagen mit ihnen schließen werde — spricht der Herr: Ich lege meine Gesetze in ihr Herz und schreibe sie in ihr Denken hinein;
  • und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken.
  • und: An ihre Sünden und Übertretungen denke ich nicht mehr.
  • Wo aber derselben Vergebung ist, da ist nicht mehr Opfer für die Sünde.
  • Wo also die Sünden vergeben sind, da gibt es kein Opfer für die Sünden mehr.
  • So wir denn nun haben, liebe Brüder, die Freudigkeit zum Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu,
  • So haben wir die Zuversicht, Brüder und Schwestern, durch das Blut Jesu in das Heiligtum einzutreten.
  • welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist durch sein Fleisch,
  • Er hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen durch den Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch.
  • und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes:
  • Und da wir einen Hohepriester haben, der über das Haus Gottes gestellt ist,
  • so lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser;
  • lasst uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten, die Herzen durch Besprengung gereinigt vom schlechten Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser!
  • und lasset uns halten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat;
  • Lasst uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn er, der die Verheißung gegeben hat, ist treu!
  • und lasset uns untereinander unser selbst wahrnehmen mit Reizen zur Liebe und guten Werken
  • Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen!
  • und nicht verlassen unsere Versammlung, wie etliche pflegen, sondern einander ermahnen; und das so viel mehr, soviel ihr sehet, daß sich der Tag naht.
  • Lasst uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben, wie es einigen zur Gewohnheit geworden ist, sondern ermuntert einander, und das umso mehr, als ihr seht, dass der Tag naht!
  • Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir fürder kein anderes Opfer mehr für die Sünden,
  • Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, gibt es für diese Sünden kein Opfer mehr,
  • sondern ein schreckliches Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widersacher verzehren wird.
  • sondern nur die schreckliche Erwartung des Gerichts und ein wütendes Feuer, das die Gegner verzehren wird.
  • Wenn jemand das Gesetz Mose’s bricht, der muß sterben ohne Barmherzigkeit durch zwei oder drei Zeugen.
  • Wer das Gesetz des Mose verwirft, muss ohne Erbarmen auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin sterben.
  • Wie viel, meinet ihr, ärgere Strafe wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Testaments unrein achtet, durch welches er geheiligt ist, und den Geist der Gnade schmäht?
  • Meint ihr nicht, dass eine noch viel härtere Strafe der verdient, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten, das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, verachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?
  • Denn wir kennen den, der da sagte: Die Rache ist mein; ich will vergelten,« und abermals: »Der HERR wird sein Volk richten.
  • Wir kennen doch den, der gesagt hat: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, und ferner: Der Herr wird sein Volk richten.
  • Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
  • Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
  • Gedenket aber an die vorigen Tage, in welchen ihr, nachdem ihr erleuchtet waret, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens
  • Erinnert euch an die früheren Tage, in denen ihr als Erleuchtete einen harten Leidenskampf auf euch genommen habt,
  • und zum Teil selbst durch Schmach und Trübsal ein Schauspiel wurdet, zum Teil Gemeinschaft hattet mit denen, welchen es also geht.
  • da ihr durch Beschimpfungen und Bedrängnisse öffentlich zur Schau gestellt wurdet oder mitbetroffen gewesen seid vom Geschick derer, denen es so erging;
  • Denn ihr habt mit den Gebundenen Mitleiden gehabt und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, als die ihr wisset, daß ihr bei euch selbst eine bessere und bleibende Habe im Himmel habt.
  • denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und auch den Raub eures Vermögens mit Freuden hingenommen, da ihr wusstet, dass ihr einen besseren und bleibenden Besitz habt.
  • Werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.
  • Werft also eure Zuversicht nicht weg — sie hat großen Lohn!
  • Geduld aber ist euch not, auf daß ihr den Willen Gottes tut und die Verheißung empfanget.
  • Was ihr braucht, ist Ausdauer, damit ihr den Willen Gottes erfüllt und die Verheißung erlangt.
  • Denn «noch über eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und nicht verziehen.
  • Denn nur noch eine ganz kurze Zeit, dann wird der kommen, der kommen soll, und er bleibt nicht aus.
  • Der Gerechte aber wird des Glaubens leben. Wer aber weichen wird, an dem wird meine Seele kein Gefallen haben.
  • Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben; doch wenn er zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm.
  • Wir aber sind nicht von denen, die da weichen und verdammt werden, sondern von denen, die da glauben und die Seele erretten.
  • Wir aber gehören nicht zu denen, die zurückweichen und verloren gehen, sondern zu denen, die glauben und das Leben gewinnen.

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