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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Von Etan, dem Esrachiter. Zum Nachdenken.
  • Eine Unterweisung Ethans, des Esrahiten.
  • HERR, von deiner Gnade will ich für immer singen; allen kommenden Generationen will ich erzählen, wie treu du bist.
  • Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Wahrheit verkündigen mit meinem Munde für und für
  • Ich weiß: Deine Gnade gilt für alle Zeiten und deine Treue, solange der Himmel besteht.
  • (und sage also: Daß eine ewige Gnade wird aufgehen, und du wirst deine Wahrheit treulich halten im Himmel.
  • Du hast gesagt: »Ich habe David auserwählt und einen Bund mit ihm geschlossen. Er ist mein Diener, dem ich versprach:
  • («Ich habe einen Bund gemacht mit meinem Auserwählten; ich habe David, meinem Knechte, geschworen:
  • Für alle Zeiten sollen deine Nachkommen herrschen, für immer wird dein Königshaus bestehen!«
  • (Ich will deinen Samen bestätigen ewiglich und deinen Stuhl bauen für und für.« (Sela.)
  • HERR, der Himmel lobt dich, denn du tust Wunder; die Schar deiner heiligen Engel preist deine Treue.
  • Und die Himmel werden, HERR, deine Wunder preisen und deine Wahrheit in der Gemeinde der Heiligen.
  • Denn wer im Himmel ist dir gleich? Kein himmlisches Wesen ist so mächtig wie du!
  • (Denn wer mag in den Wolken dem HERRN gleich gelten, und gleich sein unter den Kindern Gottes dem HERRN?
  • In der himmlischen Ratsversammlung fürchten sie Gott mit heiliger Scheu; ja, Ehrfurcht ergreift alle, die um ihn sind.
  • ( Gott ist sehr mächtig in der Versammlung der Heiligen und wunderbar über alle, die um ihn sind.
  • HERR, du allmächtiger Gott, niemand ist so stark wie du! Was du auch tust: Auf dich ist Verlass!
  • ( HERR, Gott Zebaoth, wer ist wie du ein mächtiger Gott? Und deine Wahrheit ist um dich her.
  • Du hast Gewalt über die tosenden Meere, und wenn sich die Wellen auftürmen, bändigst du sie!
  • Du herrschest über das ungestüme Meer; du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.
  • Du hast das Meerungeheuer besiegt und zermalmt; machtvoll hast du deine Feinde in alle Winde zerstreut.
  • Du schlägst Rahab zu Tod; du zerstreust deine Feinde mit deinem starken Arm.
  • Dir gehört der Himmel, und dir gehört die Erde, das weite Land mit all seiner Fülle: Es ist dein Werk.
  • Himmel und Erde ist dein; du hast gegründet den Erdboden und was darinnen ist.
  • Norden und Süden hast du geschaffen; der Berg Tabor und der Hermon jubeln dir zu.
  • Mitternacht und Mittag hast du geschaffen; Thabor und Hermon jauchzen in deinem Namen.
  • Wie stark ist dein Arm, wie gewaltig deine Hand! Du erhebst sie zum Zeichen deines Sieges!
  • Du hast einen gewaltigen Arm; stark ist deine Hand, und hoch ist deine Rechte.
  • Gerechtigkeit und Recht sind die Säulen deiner Herrschaft; alles, was du tust, zeigt deine Liebe und Treue.
  • Gerechtigkeit und Gericht ist deines Stuhles Festung; Gnade und Wahrheit sind vor deinem Angesicht.
  • HERR, glücklich ist das Volk, das dich mit Jubelrufen feiert! Deine Nähe macht ihr Leben hell.
  • Wohl dem Volk, das jauchzen kann! HERR, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln;
  • Jeden Tag bist du ihr Grund zur Freude, deine Gerechtigkeit erfüllt sie mit Glück.
  • sie werden über deinen Namen täglich fröhlich sein und in deiner Gerechtigkeit herrlich sein.
  • Du selbst bist die Quelle ihrer Kraft, durch deine Liebe gelangen sie zu Ansehen und Macht.
  • Denn du bist der Ruhm ihrer Stärke, und durch deine Gnade wirst du unser Horn erhöhen.
  • HERR, du heiliger Gott Israels, dir gehört unser König, der uns beschützt.
  • Denn des HERRN ist unser Schild, und des Heiligen in Israel ist unser König.
  • Vor langer Zeit sprachst du zu denen, die dir die Treue hielten, in einer Vision hast du ihnen offenbart: »Ich habe einen jungen Mann aus dem Volk ausgewählt, den ich zu einem starken Helden machen will.
  • Dazumal redetest du im Gesicht zu deinem Heiligen und sprachst: »Ich habe einen Helden erweckt, der helfen soll; ich habe erhöht einen Auserwählten aus dem Volk.
  • David ist sein Name, ihn habe ich gefunden und mit heiligem Öl zum König gesalbt.
  • Ich habe gefunden meinen Knecht David; ich habe ihn gesalbt mit meinem heiligen Öl.
  • Ich werde ihn mit meiner Kraft begleiten, stark soll er werden, weil ich ihn stütze.
  • Meine Hand soll ihn erhalten und mein Arm soll ihn stärken.
  • Kein Feind wird ihn jemals überwältigen, und kein Aufstand kann ihn stürzen.
  • Die Feinde sollen ihn nicht überwältigen, und die Ungerechten sollen ihn nicht dämpfen;
  • Vor seinen Augen werde ich seine Feinde niedermachen; alle, die ihn hassen, will ich vernichtend schlagen.
  • sondern ich will seine Widersacher schlagen vor ihm her, und die ihn hassen, will ich plagen;
  • Immer will ich treu zu ihm stehen; und durch mich wird er mächtig werden.
  • aber meine Wahrheit und Gnade soll bei ihm sein, und sein Horn soll in meinem Namen erhoben werden.
  • Ich werde seine Herrschaft bis zum Meer ausdehnen — ja, über die großen Ströme wird er gebieten.
  • Ich will seine Hand über das Meer stellen und seine Rechte über die Wasser.
  • Im Gebet wird er zu mir sagen: ›Du bist mein Vater, mein Gott und mein Fels, bei dem ich Rettung finde!‹
  • Er wird mich nennen also: Du bist mein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft.
  • Und ich statte ihn mit allen Rechten eines erstgeborenen Sohnes aus, ich mache ihn zum größten König der Welt!
  • Und ich will ihn zum ersten Sohn machen, allerhöchst unter den Königen auf Erden.
  • Für alle Zeiten darf er wissen: Ich bin ihm gnädig, mein Bund mit ihm wird für immer gelten.
  • Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade, und mein Bund soll ihm fest bleiben.
  • Nie wird sein Königsgeschlecht aussterben, sein Thron wird bleiben, solange der Himmel besteht.
  • Ich will ihm ewiglich Samen geben und seinen Stuhl, solange der Himmel währt, erhalten.
  • Wenn aber seine Nachkommen mein Gesetz übertreten und meine Weisungen in den Wind schlagen,
  • Wo aber seine Kinder mein Gesetz verlassen und in meinen Rechten nicht wandeln,
  • wenn sie meine Ordnungen missachten und meine Gebote nicht halten,
  • so sie meine Ordnungen entheiligen und meine Gebote nicht halten,
  • dann werde ich sie für ihre Treulosigkeit bestrafen und ihnen ihre Schuld mit Schlägen vergelten.
  • so will ich ihre Sünde mit der Rute heimsuchen und ihre Missetat mit Plagen;
  • Aber meine Gnade will ich David nie entziehen, meine Zusagen werde ich halten.
  • aber meine Gnade will ich nicht von ihm wenden und meine Wahrheit nicht lassen trügen.
  • Meinen Bund mit ihm werde ich niemals brechen, was ich versprochen habe, nehme ich nicht zurück!
  • Ich will meinen Bund nicht entheiligen, und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist.
  • Ein für alle Mal habe ich einen Eid geschworen und bürge dafür mit meinem heiligen Namen: Nie werde ich David täuschen!
  • Ich habe einmal geschworen bei meiner Heiligkeit, ich will David nicht lügen:
  • Seine Nachkommen werden für alle Zeiten den Thron besitzen. Ihre Herrschaft soll so beständig sein wie Sonne und Mond — diese treuen Zeugen hoch oben am Himmel!«
  • Sein Same soll ewig sein und sein Stuhl vor mir wie die Sonne;
  • Nun aber hast du deinen König doch aufgegeben und verstoßen, dein Auserwählter bekommt deinen großen Zorn zu spüren.
  • Aber nun verstößest du und verwirfst und zürnest mit deinem Gesalbten.
  • Du hast deinem Diener den Bund aufgekündigt, seine Krone in den Schmutz getreten und entweiht.
  • Du zerstörst den Bund deines Knechtes und trittst seine Krone zu Boden.
  • Die schützenden Mauern seiner Stadt hast du niedergerissen und alle seine Festungen in Trümmer gelegt.
  • Du zerreißest alle seine Mauern und lässest seine Festen zerbrechen.
  • Jeder, der vorüberzog, hat ihn ausgeplündert, und bei den Nachbarvölkern erntet er nur Hohn und Spott.
  • Es berauben ihn alle, die vorübergehen; er ist seinen Nachbarn ein Spott geworden.
  • Seinen Feinden hast du den Sieg ermöglicht, jetzt ist ihre Schadenfreude groß.
  • Du erhöhest die Rechte seiner Widersacher und erfreuest alle seine Feinde.
  • Die Streitkräfte des Königs hast du zerschlagen, im Kampf hast du ihn im Stich gelassen.
  • Auch hast du die Kraft seines Schwerts weggenommen und lässest ihn nicht siegen im Streit.
  • Seinen Glanz und sein Ansehen hast du zerstört und seinen Thron zu Boden gestoßen.
  • Du zerstörst seine Reinigkeit und wirfst seinen Stuhl zu Boden.
  • Du hast ihn vorzeitig alt werden lassen; ja, mit Schimpf und Schande hast du ihn bedeckt.
  • Du verkürzest die Zeit seiner Jugend und bedeckest ihn mit Hohn. (Sela.)
  • HERR, willst du dich für immer verbergen? Wie lange soll dein Zorn noch brennen?
  • HERR, wie lange willst du dich so gar verbergen und deinen Grimm wie Feuer brennen lassen?
  • Bedenke doch, wie kurz mein Leben ist! Nur für einen flüchtigen Augenblick hast du uns Menschen geschaffen.
  • Gedenke, wie kurz mein Leben ist. Warum willst du alle Menschen umsonst geschaffen haben?
  • Welcher Mensch ist unsterblich? Wer kann dem Tod entrinnen?
  • Wo ist jemand, der da lebt und den Tod nicht sähe? der seine Seele errette aus des Todes Hand? (Sela.)
  • HERR, wo sind die Beweise deiner Liebe geblieben? Du hast doch David deine Treue zugesichert und einen Eid darauf geschworen!
  • HERR, wo ist deine vorige Gnade, die du David geschworen hast in deiner Wahrheit?
  • Höre doch, wie deine Diener beschimpft werden! Ich leide darunter, dass die Völker uns verachten!
  • Gedenke, HERR, an die Schmach deiner Knechte, die ich trage in meinem Schoß von so vielen Völkern allen,
  • Deine Feinde verspotten den König, den du erwählt hast; sie verhöhnen ihn auf Schritt und Tritt.
  • mit der, HERR, deine Feinde schmähen, mit der sie schmähen die Fußtapfen deines Gesalbten.
  • Gelobt sei der HERR für alle Zeit! Amen, so soll es sein!
  • Gelobet sei der HERR ewiglich! Amen, amen.

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