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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Mein Sohn, beachte, was ich dir sage, halte unter allen Umständen daran fest!
  • Mein Kind, behalte meine Rede und verbirg meine Gebote bei dir.
  • Wenn du dich danach richtest, so wird dein Leben gelingen. Hüte meine Worte wie deinen Augapfel,
  • Behalte meine Gebote, so wirst du leben, und mein Gesetz wie deinen Augapfel.
  • denke jederzeit über sie nach und schreibe sie dir ins Herz!
  • Binde sie an deine Finger; schreibe sie auf die Tafel deines Herzens.
  • Lass die Weisheit eine Schwester für dich sein, mach dir die Einsicht zur besten Freundin!
  • Sprich zur Weisheit: »Du bist meine Schwester,« und nenne die Klugheit deine Freundin,
  • Das wird dich schützen vor der Frau eines anderen Mannes, vor der Verführerin, die dir mit schmeichelnden Worten den Kopf verdrehen will.
  • daß du behütet werdest vor dem fremden Weibe, vor einer andern, die glatte Worte gibt.
  • Einmal stand ich am Fenster und schaute durch das Gitter hinaus auf die Straße.
  • Denn am Fenster meines Hauses guckte ich durchs Gitter
  • Dort sah ich eine Gruppe noch unerfahrener junger Männer vorbeikommen. Besonders einer von ihnen fiel mir durch sein kopfloses Verhalten auf.
  • und sah unter den Unverständigen und ward gewahr unter den Kindern eines törichten Jünglings,
  • Er lief die Straße hinunter, an deren Ecke eine bestimmte Frau wohnte, und näherte sich ihrem Haus.
  • der ging auf der Gasse an einer Ecke und trat daher auf dem Wege bei ihrem Hause,
  • Inzwischen war die Nacht hereingebrochen, und es war dunkel geworden.
  • in der Dämmerung, am Abend des Tages, da es Nacht ward und dunkel war.
  • Da kam sie ihm entgegen, herausgeputzt und zurechtgemacht wie eine Hure. Sie verfolgte keine guten Absichten — so viel stand fest!
  • Und siehe, da begegnete ihm ein Weib im Hurenschmuck, listig,
  • Leidenschaftlich und hemmungslos, wie sie war, hielt sie es zu Hause nie lange aus.
  • wild und unbändig, daß ihr Füße in ihrem Hause nicht bleiben können.
  • Man sah sie jeden Tag draußen auf den Straßen und Plätzen, an jeder Straßenecke stand sie und schaute sich nach einem neuen Opfer um.
  • Jetzt ist sie draußen, jetzt auf der Gasse, und lauert an allen Ecken.
  • Jetzt ging sie auf den jungen Mann zu, umarmte und küsste ihn. Mit herausforderndem Blick sagte sie:
  • Und erwischte ihn und küßte ihn unverschämt und sprach zu ihm:
  • »Heute habe ich ein Gelübde eingelöst und Gott ein Friedensopfer dargebracht. Davon ist noch Fleisch übrig,
  • Ich habe Dankopfer für mich heute bezahlt für meine Gelübde.
  • also bin ich hinausgegangen, um dich zu suchen. Endlich habe ich dich gefunden!
  • Darum bin herausgegangen, dir zu begegnen, dein Angesicht zu suchen, und habe dich gefunden.
  • Ich habe mein Bett mit schönen bunten Decken aus Ägypten gepolstert
  • Ich habe mein Bett schön geschmückt mit bunten Teppichen aus Ägypten.
  • und mit herrlichem Parfüm besprengt.
  • Ich habe mein Lager mit Myrrhe, Aloe und Zimt besprengt.
  • Komm doch mit! Wir wollen uns die ganze Nacht hindurch lieben und uns bis zum Morgen vergnügen!
  • Komm, laß uns genug buhlen bis an den Morgen und laß uns der Liebe pflegen.
  • Mein Mann ist nicht da, er macht gerade eine lange Reise.
  • Denn der Mann ist nicht daheim; er ist einen fernen Weg gezogen.
  • Er hat viel Geld mitgenommen und kommt frühestens in zwei Wochen wieder zurück!«
  • Er hat den Geldsack mit sich genommen; er wird erst aufs Fest wieder heimkommen.
  • Ihre Einladung klang verlockend, und so überredete sie den jungen Mann.
  • Sie überredete ihn mit vielen Worten und gewann ihn mit ihrem glatten Munde.
  • Er folgte ihr ins Haus wie ein Ochse, der zum Schlachten geführt wird — nichts ahnend wie ein Hirsch, der in die Schlinge des Jägers gerät:
  • Er folgt ihr alsbald nach, wie ein Ochse zur Fleischbank geführt wird, und wie zur Fessel, womit man die Narren züchtigt,
  • Plötzlich schnappt die Falle zu, und ein Pfeil durchbohrt ihm das Herz! Ohne dass er etwas von der tödlichen Gefahr merkte, hatte sie ihn gefangen wie einen Vogel im Netz.
  • bis sie ihm mit dem Pfeil die Leber spaltet; wie ein Vogel zum Strick eilt und weiß nicht, daß es ihm das Leben gilt.
  • Darum hört auf meine Warnung, ihr jungen Männer, und befolgt sie!
  • So gehorchet mir nun, meine Kinder, und merket auf die Rede meines Mundes.
  • Lasst euch von solch einer Frau nicht verführen, sondern geht ihr aus dem Weg!
  • Laß dein Herz nicht weichen auf ihren Weg und laß dich nicht verführen auf ihrer Bahn.
  • Denn sie hat schon viele Männer zu Fall gebracht, die Zahl ihrer Opfer ist groß.
  • Denn sie hat viele verwundet und gefällt, und sind allerlei Mächtige von ihr erwürgt.
  • Ihr Haus steht am Rand des Abgrunds; wer zu ihr geht, den reißt sie mit in den Tod.
  • Ihr Haus sind Wege zum Grab, da man hinunterfährt in des Todes Kammern.

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