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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Hört! Die Weisheit ruft, und die Einsicht lässt ihre Stimme erschallen!
  • Ruft nicht die Weisheit, und die Klugheit läßt sich hören?
  • Man sieht sie auf allen Straßen und Plätzen, an den Toren der Stadt — dort, wo jeder sie sehen kann — steht sie und ruft:
  • Öffentlich am Wege und an der Straße steht sie.
  • »Hört her, ja, ich meine euch alle!
  • O ihr Männer, ich schreie zu euch und rufe den Leuten.
  • Ihr Unerfahrenen, werdet reif und vernünftig! Ihr Dummköpfe, nehmt doch endlich Verstand an!
  • Merkt, ihr Unverständigen, auf Klugheit und, ihr Toren, nehmt es zu Herzen!
  • Hört auf mich, denn von mir bekommt ihr guten Rat. Auf meine Worte ist Verlass.
  • Höret, denn ich will reden, was fürstlich ist, und lehren, was recht ist.
  • Ich halte mich immer an die Wahrheit, denn gottloses Gerede ist mir zuwider.
  • Denn mein Mund soll die Wahrheit reden, und meine Lippen sollen hassen, was gottlos ist.
  • Alles, was ich sage, ist ehrlich; Hinterlist oder Betrug sind mir fremd.
  • Alle Reden meines Mundes sind gerecht; es ist nichts Verkehrtes noch Falsches darin.
  • Meine Worte sind klar und deutlich für jeden, der sie verstehen will.
  • Sie sind alle gerade denen, die sie verstehen, und richtig denen, die es annehmen wollen.
  • Darum nehmt meine Ermahnung an, achtet sie mehr als Silber oder Gold.
  • Nehmet an meine Zucht lieber denn Silber, und die Lehre achtet höher denn köstliches Gold.
  • Weisheit ist wertvoller als die kostbarste Perle, sie übertrifft alles, was ihr euch erträumt.
  • Denn Weisheit ist besser als Perlen; und alles, was man wünschen mag, kann ihr nicht gleichen.
  • Ich bin die Weisheit, und zu mir gehört die Klugheit. Ich handle überlegt und besonnen.
  • Ich, Weisheit, wohne bei der Klugheit, und weiß guten Rat zu geben.
  • Wer Ehrfurcht vor dem HERRN hat, der hasst das Böse. Ich verachte Stolz und Hochmut, ein Leben voller Bosheit und Lüge ist mir ein Gräuel!
  • Die Furcht des HERRN haßt das Arge, die Hoffart, den Hochmut und bösen Weg; und ich bin feind dem verkehrten Munde.
  • Ich stehe euch mit Rat und Tat zur Seite, ich verleihe Klugheit und Macht.
  • Mein ist beides, Rat und Tat; ich habe Verstand und Macht.
  • Mit meiner Hilfe regieren Könige und erlassen Staatsmänner gerechte Gesetze.
  • Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht.
  • Alle Machthaber der Welt, alle, die für das Recht sorgen, können nur durch mich regieren.
  • Durch mich herrschen die Fürsten und alle Regenten auf Erden.
  • Ich liebe den, der mich liebt; wer sich um mich bemüht, der wird mich finden.
  • Ich liebe, die mich lieben; und die mich frühe suchen, finden mich.
  • Ansehen und Reichtum biete ich an, bleibenden Besitz und Erfolg.
  • Reichtum und Ehre ist bei mir, währendes Gut und Gerechtigkeit.
  • Was ihr von mir bekommt, ist wertvoller als das feinste Gold, besser als das reinste Silber.
  • Meine Frucht ist besser denn Gold und feines Gold und mein Ertrag besser denn auserlesenes Silber.
  • Wo Menschen gerecht miteinander umgehen und nach Gottes Willen fragen, da bin ich zu Hause;
  • Ich wandle auf dem rechten Wege, auf der Straße des Rechts,
  • alle, die mich lieben, beschenke ich mit Reichtum; ja, es fehlt ihnen an nichts!
  • daß ich wohl versorge, die mich lieben, und ihre Schätze voll mache.
  • Der HERR schuf mich vor langer Zeit, ich war sein erstes Werk, noch vor allen anderen.
  • Der HERR hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe er etwas schuf, war ich da.
  • In grauer Vorzeit hat er mich gebildet; und so war ich schon da, als es die Erde noch gar nicht gab.
  • Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang, vor der Erde.
  • Lange bevor das Meer entstand, wurde ich geboren. Zu dieser Zeit gab es noch keine Quellen,
  • Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon geboren, da die Brunnen noch nicht mit Wasser quollen.
  • und es standen weder Berge noch Hügel.
  • Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln war ich geboren,
  • Ich war schon da, bevor Gott die Erde mit ihren Wiesen und Feldern erschuf, ja, noch vor dem ersten Staubkorn.
  • da er die Erde noch nicht gemacht hatte und was darauf ist, noch die Berge des Erdbodens.
  • Ich war dabei, als Gott den Himmel formte, als er den Horizont aufspannte über dem Ozean,
  • Da er die Himmel bereitete, war ich daselbst, da er die Tiefe mit seinem Ziel faßte.
  • als die Wolken entstanden und die Quellen aus der Tiefe hervorsprudelten,
  • Da er die Wolken droben festete, da er festigte die Brunnen der Tiefe,
  • als er das Meer in die Schranken wies, die das Wasser nicht überschreiten durfte, als er das Fundament der Erde legte —
  • da er dem Meer das Ziel setzte und den Wassern, daß sie nicht überschreiten seinen Befehl, da er den Grund der Erde legte:
  • da war ich ständig an seiner Seite. Tag für Tag erfreute ich mich an Gott und seinen Werken,
  • da war ich der Werkmeister bei ihm und hatte meine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit
  • ich tanzte vor Freude auf seiner Erde und war glücklich über die Menschen.
  • und spielte auf seinem Erdboden, und meine Lust ist bei den Menschenkindern.
  • Darum hört auf mich, ihr jungen Männer! Richtet euch nach mir, und ihr werdet glücklich.
  • So gehorchet mir nun, meine Kinder. Wohl denen, die meine Wege halten!
  • Nehmt Belehrung an und weist sie nicht zurück, dann werdet ihr klug!
  • Höret die Zucht und werdet weise und lasset sie nicht fahren.
  • Glücklich ist, wer auf mich hört und jeden Tag erwartungsvoll vor meiner Tür steht!
  • Wohl dem Menschen, der mir gehorcht, daß er wache an meiner Tür täglich, daß er warte an den Pfosten meiner Tür.
  • Wer mich findet, der findet das Leben, und an einem solchen Menschen hat der HERR Gefallen.
  • Wer mich findet, der findet das Leben und wird Wohlgefallen vom HERRN erlangen.
  • Wer mich aber verachtet, der zerstört sein Leben; wer mich hasst, der liebt den Tod.«
  • Wer aber an mir sündigt, der verletzt seine Seele. Alle, die mich hassen, lieben den Tod.

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