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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Auflage 2017
Mein Kind, behalte meine Rede und verbirg meine Gebote bei dir.
Mein Sohn, achte auf meine Worte, meine Gebote verwahre bei dir!
Behalte meine Gebote, so wirst du leben, und mein Gesetz wie deinen Augapfel.
Bewahre meine Gebote, damit du am Leben bleibst, hüte meine Unterweisung wie deinen Augapfel!
Binde sie an deine Finger; schreibe sie auf die Tafel deines Herzens.
Binde sie dir an die Finger, schreib sie auf die Tafel deines Herzens!
Sprich zur Weisheit: »Du bist meine Schwester,« und nenne die Klugheit deine Freundin,
Sag zur Weisheit: Du bist meine Schwester! und nenne die Klugheit deine Freundin!
daß du behütet werdest vor dem fremden Weibe, vor einer andern, die glatte Worte gibt.
Sie bewahrt dich vor der fremden Frau, vor der Fremden, die ihre Worte glatt macht.
Denn am Fenster meines Hauses guckte ich durchs Gitter
Vom Fenster meines Hauses, durch das Gitter, habe ich ausgeschaut;
und sah unter den Unverständigen und ward gewahr unter den Kindern eines törichten Jünglings,
da sah ich bei den Unerfahrenen, da bemerkte ich bei den Burschen einen jungen Mann ohne Verstand:
der ging auf der Gasse an einer Ecke und trat daher auf dem Wege bei ihrem Hause,
Er ging über die Straße nahe ihrer Ecke und nahm den Weg zu ihrem Haus,
in der Dämmerung, am Abend des Tages, da es Nacht ward und dunkel war.
als der Tag sich neigte, in der Abenddämmerung, um die Zeit, da es dunkel wird und die Nacht kommt.
Und siehe, da begegnete ihm ein Weib im Hurenschmuck, listig,
Da! Eine Frau kommt auf ihn zu, im Kleid der Dirnen, mit listiger Absicht;
wild und unbändig, daß ihr Füße in ihrem Hause nicht bleiben können.
voll Leidenschaft ist sie und unbändig, ihre Füße blieben nicht mehr im Haus;
Jetzt ist sie draußen, jetzt auf der Gasse, und lauert an allen Ecken.
bald auf den Gassen, bald auf den Plätzen, an allen Straßenecken lauert sie.
Und erwischte ihn und küßte ihn unverschämt und sprach zu ihm:
Nun packt sie ihn, küsst ihn, sagt zu ihm mit keckem Gesicht:
Ich habe Dankopfer für mich heute bezahlt für meine Gelübde.
Ich war zu Heilsopfern verpflichtet und heute erfüllte ich meine Gelübde.
Darum bin herausgegangen, dir zu begegnen, dein Angesicht zu suchen, und habe dich gefunden.
Darum bin ich ausgegangen, dir entgegen, ich habe dich gesucht und gefunden.
Ich habe mein Bett schön geschmückt mit bunten Teppichen aus Ägypten.
Ich habe Decken über mein Bett gebreitet, bunte Tücher aus ägyptischem Leinen;
Ich habe mein Lager mit Myrrhe, Aloe und Zimt besprengt.
ich habe mein Lager besprengt mit Myrrhe, Aloe und Zimt.
Komm, laß uns genug buhlen bis an den Morgen und laß uns der Liebe pflegen.
Komm, wir wollen bis zum Morgen in Liebe schwelgen, wir wollen die Liebeslust kosten.
Denn der Mann ist nicht daheim; er ist einen fernen Weg gezogen.
Denn der Mann ist nicht zu Hause, er ist auf Reisen, weit fort.
Er hat den Geldsack mit sich genommen; er wird erst aufs Fest wieder heimkommen.
Den Geldbeutel hat er mitgenommen, erst am Vollmondstag kehrt er heim.
Sie überredete ihn mit vielen Worten und gewann ihn mit ihrem glatten Munde.
So macht sie ihn willig mit viel Überredung, mit schmeichelnden Lippen verführt sie ihn.
Er folgt ihr alsbald nach, wie ein Ochse zur Fleischbank geführt wird, und wie zur Fessel, womit man die Narren züchtigt,
Sofort folgt er ihr, wie ein Ochse, den man zum Schlachten führt, wie ein Hirsch, den das Fangseil umschlingt,
bis sie ihm mit dem Pfeil die Leber spaltet; wie ein Vogel zum Strick eilt und weiß nicht, daß es ihm das Leben gilt.
bis ein Pfeil ihm die Leber zerreißt; wie ein Vogel, der in das Netz fliegt und nicht merkt, dass es um sein Leben geht.
So gehorchet mir nun, meine Kinder, und merket auf die Rede meines Mundes.
Darum, ihr Söhne, hört auf mich, achtet auf meine Reden!
Laß dein Herz nicht weichen auf ihren Weg und laß dich nicht verführen auf ihrer Bahn.
Dein Herz schweife nicht ab auf ihre Wege, verirre dich nicht auf ihre Pfade!
Denn sie hat viele verwundet und gefällt, und sind allerlei Mächtige von ihr erwürgt.
Denn zahlreich sind die Erschlagenen, die sie gefällt hat; viele sind es, die sie getötet hat;