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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Lutherbibel
Wenn du zu Tisch sitzt bei einem Herrscher, so achte nur auf das, was vor dir steht!
Wenn du sitzest und issest mit einem Herrn, so merke, wen du vor dir hast,
Setz ein Messer an deine Kehle, wenn du ein gieriger Mensch bist!
und setze ein Messer an deine Kehle, wenn du gierig bist.
Sei nicht begierig auf seine Leckerbissen; sie sind eine trügerische Speise!
Wünsche dir nichts von seinen feinen Speisen; denn es ist falsches Brot.
Müh dich nicht ab, um Reichtum zu erwerben, aus eigener Einsicht lass ab davon!
Bemühe dich nicht reich zu werden und laß ab von deinen Fündlein.
Betrachtest du ihn nur flüchtig, ist er schon weg, denn er wird sich gewiss Flügel machen und wie ein Geier zum Himmel fliegen.
Laß dein Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel.
Iss nicht das Brot des Geizigen, sei nicht begierig auf seine Leckerbissen!
Iß nicht Brot bei einem Neidischen und wünsche dir von seinen feinen Speisen nichts.
Denn wie einer, der berechnend ist, so ist er. Er sagt zu dir: Iss und trink!, doch sein Herz ist dir nicht zugetan.
Denn wie ein Gespenst ist er inwendig; er spricht: Iß und trink! und sein Herz ist doch nicht mit dir.
Den Bissen, den du gegessen hast, musst du erbrechen und deine freundlichen Worte hast du vergeudet.
Deine Bissen, die du gegessen hattest, mußt du ausspeien, und mußt deine freundlichen Worte verloren haben.
Rede nicht vor den Ohren eines Törichten; denn er missachtet deine klugen Worte!
Rede nicht vor des Narren Ohren; denn er verachtet die Klugheit deiner Rede.
Verschieb nicht die alte Grenze, dring nicht in die Felder der Waisen vor!
Verrücke nicht die vorigen Grenzen und gehe nicht auf der Waisen Acker.
Denn ihr Anwalt ist mächtig, er wird ihre Sache gegen dich führen.
Denn ihr Erlöser ist mächtig; der wird ihre Sache wider dich ausführen.
Öffne dein Herz für die Unterweisung, dein Ohr für verständige Reden!
Gib dein Herz zur Zucht und deine Ohren zu vernünftiger Rede.
Erspar dem Knaben die Züchtigung nicht; wenn du ihn schlägst mit dem Stock, wird er nicht sterben.
Laß nicht ab den Knaben zu züchtigen; denn wenn du ihn mit der Rute haust, so wird man ihn nicht töten.
Du schlägst ihn mit dem Stock, bewahrst aber sein Leben vor der Unterwelt.
Du haust ihn mit der Rute; aber du errettest seine Seele vom Tode.
Mein Sohn, wenn dein Herz weise ist, so freut sich auch mein eigenes Herz.
Mein Sohn, wenn dein Herz weise ist, so freut sich auch mein Herz;
Mein Inneres ist voll Jubel, wenn deine Lippen reden, was recht ist.
und meine Nieren sind froh, wenn deine Lippen reden, was recht ist.
Dein Herz ereifere sich nicht wegen der Sünder, sondern eifere stets nach der Furcht des HERRN!
Dein Herz folge nicht den Sündern, sondern sei täglich in der Furcht des HERRN.
Denn sicher gibt es eine Zukunft, deine Hoffnung wird nicht zerschlagen.
Denn es wird dir hernach gut sein, und dein Warten wird nicht trügen.
Höre, mein Sohn, und sei weise, lenke dein Herz auf geraden Weg!
Höre, mein Sohn, und sei weise und richte dein Herz in den Weg.
Gesell dich nicht zu den Weinsäufern, zu solchen, die im Fleischgenuss schlemmen;
Sei nicht unter den Säufern und Schlemmern;
denn Säufer und Schlemmer werden arm, Schläfrigkeit kleidet in Lumpen.
denn die Säufer und Schlemmer verarmen, und ein Schläfer muß zerrissene Kleider tragen.
Hör auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird!
Gehorche deinem Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird.
Erwirb dir Wahrheit und verkauf sie nicht mehr: Weisheit, Erziehung und Einsicht!
Kaufe Wahrheit, und verkaufe sie nicht, Weisheit, Zucht und Verstand.
Laut jubelt der Vater des Gerechten; wer einen weisen Sohn hat, kann sich über ihn freuen.
Der Vater eines Gerechten freut sich; und wer einen Weisen gezeugt hat, ist fröhlich darüber.
Deine Eltern mögen sich freuen; jubeln möge die Mutter, die dich gebar.
Laß sich deinen Vater und deine Mutter freuen, und fröhlich sein, die dich geboren hat.
Gib mir dein Herz, mein Sohn, deine Augen mögen an meinen Wegen Gefallen finden;
Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und laß deinen Augen meine Wege wohl gefallen.
denn die Dirne ist eine tiefe Grube, die fremde Frau ein enger Brunnen.
Denn eine Hure ist eine tiefe Grube, und eine Ehebrecherin ist ein enger Brunnen.
Ja, wie ein Räuber lauert sie auf und mehrt die Verräter unter den Menschen.
Auch lauert sie wie ein Räuber, und die Frechen unter den Menschen sammelt sie zu sich.
Wer hat Ach? Wer hat Weh? Wer Gezänk? Wer Klage? Wer hat Wunden wegen nichts? Wer trübe Augen?
Wo ist Weh? wo ist Leid? wo ist Zank? wo ist Klagen? wo sind Wunden ohne Ursache? wo sind trübe Augen?
Jene, die bis in die Nacht beim Wein sitzen, die kommen, um den Mischwein zu probieren.
Wo man beim Wein liegt und kommt, auszusaufen, was eingeschenkt ist.
Schau nicht nach dem Wein, wie er rötlich schimmert, wie er funkelt im Becher: Er trinkt sich so leicht!
Siehe den Wein nicht an, daß er so rot ist und im Glase so schön steht. Er geht glatt ein;
Zuletzt beißt er wie eine Schlange, verspritzt Gift gleich einer Viper.
aber danach beißt er wie eine Schlange und sticht wie eine Otter.
Deine Augen sehen seltsame Dinge, dein Herz redet wirres Zeug.
So werden deine Augen nach andern Weibern sehen, und dein Herz wird verkehrte Dinge reden,
Du bist wie einer, der auf hoher See schläft, der einschläft über dem Steuer des Schiffes.
und wirst sein wie einer, der mitten im Meer schläft, und wie einer schläft oben auf dem Mastbaum.
Man hat mich geschlagen, doch es tat mir nicht weh, man hat mich gehauen, aber ich habe nichts gespürt. Wann wache ich auf? Ich will weitermachen, ihn wieder suchen.
Sie schlagen mich, aber es tut mir nicht weh; sie klopfen mich, aber ich fühle es nicht. Wann will ich aufwachen, daß ich’s mehr treibe?