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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, Gottes Sohn.
  • Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes,
  • Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja — Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird.
  • wie geschrieben steht in den Propheten: «Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der da bereite deinen Weg vor dir.
  • Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen! — ,
  • Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des HERRN, machet seine Steige richtig!
  • so trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden.
  • Johannes, der war in der Wüste, taufte und predigte von der Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.
  • Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
  • Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und die von Jerusalem und ließen sich alle von ihm taufen im Jordan und bekannten ihre Sünden.
  • Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.
  • Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und mit einem ledernen Gürtel um seine Lenden, und aß Heuschrecken und wilden Honig;
  • Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
  • und predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der ist stärker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, daß ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe auflöse.
  • Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
  • Ich taufe euch mit Wasser; aber er wird euch mit dem heiligen Geist taufen.
  • Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
  • Und es begab sich zu der Zeit, daß Jesus aus Galiläa von Nazareth kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan.
  • Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
  • Und alsbald stieg er aus dem Wasser und sah, daß sich der Himmel auftat, und den Geist gleich wie eine Taube herabkommen auf ihn.
  • Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
  • Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
  • Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
  • Und alsbald trieb ihn der Geist in die Wüste,
  • Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
  • und er war allda in der Wüste 40 Tage und ward versucht von dem Satan und war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm.
  • Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes
  • Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes
  • und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
  • und sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
  • Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
  • Da er aber an dem Galiläischen Meer ging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer.
  • Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
  • Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
  • Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
  • Alsobald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
  • Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
  • Und als er von da ein wenig weiter ging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die Netze im Schiff flickten; und alsbald rief er sie.
  • Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
  • Und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Schiff mit den Tagelöhnern und folgten ihm nach.
  • Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.
  • Und sie gingen gen Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Schule und lehrte.
  • Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
  • Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.
  • In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien:
  • Und es war in ihrer Schule ein Mensch, besessen mit einem unsauberen Geist; der schrie
  • Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
  • und sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu verderben. Ich weiß wer du bist: der Heilige Gottes.
  • Da drohte ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!
  • Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm!
  • Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
  • Und der unsaubere Geist riß ihn und schrie laut und fuhr aus von ihm.
  • Da erschraken alle und einer fragte den andern: Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
  • Und sie entsetzten sich alle, also daß sie untereinander sich befragten und sprachen: Was ist das? Was ist das für eine neue Lehre? Er gebietet mit Gewalt den unsaubern Geistern, und sie gehorchen ihm.
  • Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
  • Und sein Gerücht erscholl alsbald umher in das galiläische Land.
  • Sie verließen sogleich die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.
  • Und sie gingen alsbald aus der Schule und kamen in das Haus des Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes.
  • Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie
  • Und die Schwiegermutter Simons lag und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr.
  • und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.
  • Und er trat zu ihr und richtete sie auf und hielt sie bei der Hand; und das Fieber verließ sie, und sie diente ihnen.
  • Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.
  • Am Abend aber, da die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm allerlei Kranke und Besessene.
  • Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt
  • Und die ganze Stadt versammelte sich vor der Tür.
  • und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war.
  • Und er half vielen Kranken, die mit mancherlei Seuchen beladen waren, und trieb viele Teufel aus und ließ die Teufel nicht reden, denn sie kannten ihn.
  • In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.
  • Und des Morgens vor Tage stand er auf und ging hinaus. Und Jesus ging in eine wüste Stätte und betete daselbst.
  • Simon und seine Begleiter eilten ihm nach,
  • Und Petrus mit denen, die bei ihm waren, eilten ihm nach.
  • und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich.
  • Und da sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm: Jedermann sucht dich.
  • Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen.
  • Und er sprach zu ihnen: Laßt uns in die nächsten Städte gehen, daß ich daselbst auch predige; denn dazu bin ich gekommen.
  • Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.
  • Und er predigte in ihren Schulen in ganz Galiläa und trieb die Teufel aus.
  • Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen.
  • Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete vor ihm und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich wohl reinigen.
  • Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will — werde rein!
  • Und es jammerte Jesum, und er reckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will’s tun; sei gereinigt!
  • Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein.
  • Und als er so sprach, ging der Aussatz alsbald von ihm, und er ward rein.
  • Jesus schickte ihn weg, wies ihn streng an
  • Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sich
  • und sagte zu ihm: Sieh, dass du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat — ihnen zum Zeugnis.
  • und sprach zu ihm: Siehe zu, daß du niemand davon sagest; sondern gehe dahin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, zum Zeugnis über sie.
  • Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.
  • Er aber, da er hinauskam, hob er an und sagte viel davon und machte die Geschichte ruchbar, also daß er hinfort nicht mehr konnte öffentlich in die Stadt gehen; sondern er war draußen in den wüsten Örtern, und sie kamen zu ihm von allen Enden.

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