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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Eine weise Frau sorgt für Haus und Familie, eine leichtfertige aber zerstört alles.
  • Durch weise Weiber wird das Haus erbaut; eine Närrin aber zerbricht’s mit ihrem Tun.
  • Wer aufrichtig lebt, nimmt den HERRN ernst; wer krumme Wege geht, missachtet ihn.
  • Wer den HERRN fürchtet, der wandelt auf rechter Bahn; wer ihn aber verachtet, der geht auf Abwegen.
  • Ein Narr schadet sich selbst mit seiner Besserwisserei, ein verständiger Mensch weiß sich mit seinen Worten zu schützen.
  • Narren reden tyrannisch; aber die Weisen bewahren ihren Mund.
  • Ein leerer Stall bleibt zwar sauber — aber ohne Rinder gibt es keinen Ertrag!
  • Wo nicht Ochsen sind, da ist die Krippe rein; aber wo der Ochse geschäftig ist, da ist viel Einkommen.
  • Ein ehrlicher Zeuge sagt immer die Wahrheit aus, ein falscher Zeuge verbreitet Lügen.
  • Ein treuer Zeuge lügt nicht; aber ein falscher Zeuge redet frech Lügen.
  • Wer für alles nur Spott übrig hat, wird die Weisheit vergeblich suchen; wer aber vernünftig ist, dem fällt es leicht, sie zu finden.
  • Der Spötter sucht Weisheit, und findet sie nicht; aber dem Verständigen ist die Erkenntnis leicht.
  • Gib dich nicht mit Dummköpfen ab — von ihnen hörst du nichts Vernünftiges!
  • Gehe von dem Narren; denn du lernst nichts von ihm.
  • Der Kluge weiß, was er tut, und findet den richtigen Weg. Ein Dummkopf läuft mit seinem Betrug in die Irre.
  • Das ist des Klugen Weisheit, daß er auf seinen Weg merkt; aber der Narren Torheit ist eitel Trug.
  • Leichtfertige Menschen nehmen ihre Sünde nicht ernst; wer dagegen aufrichtig ist, findet Gefallen bei Gott.
  • Die Narren treiben das Gespött mit der Sünde; aber die Frommen haben Lust an den Frommen.
  • Deine innersten Gefühle kannst du mit niemandem teilen — im tiefsten Leid und in der höchsten Freude ist jeder Mensch ganz allein!
  • Das Herz kennt sein eigen Leid, und in seine Freude kann sich kein Fremder mengen.
  • Das Haus des Gottlosen wird abgerissen, aber die Familie des Aufrichtigen blüht auf.
  • Das Haus der Gottlosen wird vertilgt; aber die Hütte der Frommen wird grünen.
  • Manch einer wähnt sich auf dem richtigen Weg — und läuft geradewegs in den Tod.
  • Es gefällt manchem ein Weg wohl; aber endlich bringt er ihn zum Tode.
  • Auch hinter Lachen kann sich Kummer verbergen. Wenn die Freude verrauscht ist, bleibt die Trauer zurück.
  • Auch beim Lachen kann das Herz trauern, und nach der Freude kommt Leid.
  • Wer krumme Wege geht, bekommt, was er verdient; und auch der Gute wird für seine Taten belohnt.
  • Einem losen Menschen wird’s gehen wie er handelt; aber ein Frommer wird über ihn sein.
  • Nur ein gedankenloser Mensch glaubt jedes Wort! Der Vernünftige prüft alles, bevor er handelt.
  • Ein Unverständiger glaubt alles; aber ein Kluger merkt auf seinen Gang.
  • Der Kluge ist vorsichtig, um Unrecht zu vermeiden; ein Dummkopf braust schnell auf und fühlt sich auch noch im Recht.
  • Ein Weiser fürchtet sich und meidet das Arge; ein Narr aber fährt trotzig hindurch.
  • Wer jähzornig ist, richtet viel Schaden an. Wer hinterlistige Pläne schmiedet, macht sich verhasst.
  • Ein Ungeduldiger handelt töricht; aber ein Bedächtiger haßt es.
  • Ein unverständiger Mensch kann nur Unwissenheit vorweisen, ein Kluger gewinnt Ansehen durch sein Wissen.
  • Die Unverständigen erben Narrheit; aber es ist der Klugen Krone, vorsichtig handeln.
  • Der Böse wird sich vor dem Guten beugen, und der Gottlose muss sich erniedrigen vor dem, der Gott gehorcht.
  • Die Bösen müssen sich bücken vor den Guten und die Gottlosen in den Toren des Gerechten.
  • Mit einem Armen will noch nicht einmal sein Nachbar etwas zu tun haben; der Reiche aber hat viele Freunde.
  • Einen Armen hassen auch seine Nächsten; aber die Reichen haben viele Freunde.
  • Wer seinen Mitmenschen verachtet, der sündigt. Doch glücklich ist, wer den Hilflosen beisteht!
  • Der Sünder verachtet seinen Nächsten; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt!
  • Wer Böses plant, gerät auf Abwege; wer Gutes im Sinn hat, wird Liebe und Treue erfahren.
  • Die mit bösen Ränken umgehen, werden fehlgehen; die aber Gutes denken, denen wird Treue und Güte widerfahren.
  • Wer hart arbeitet, bekommt seinen Lohn — wer nur dasteht und redet, wird arm!
  • Wo man arbeitet, da ist genug; wo man aber mit Worten umgeht, da ist Mangel.
  • Verständige Menschen werden mit Reichtum belohnt; doch wer keinen Verstand annehmen will, dem bleibt bloß seine Dummheit.
  • Den Weisen ist ihr Reichtum eine Krone; aber die Torheit der Narren bleibt Torheit.
  • Ein ehrlicher Zeuge kann Leben retten, aber ein falscher Zeuge ist ein gefährlicher Betrüger.
  • Ein treuer Zeuge errettet das Leben; aber ein falscher Zeuge betrügt.
  • Wer den HERRN ehrt, lebt sicher und geborgen; auch seine Kinder finden Zuflucht bei ihm.
  • Wer den HERRN fürchtet, der hat eine sichere Festung, und seine Kinder werden auch beschirmt.
  • Die Ehrfurcht vor dem HERRN ist eine Quelle des Lebens; sie bewahrt vor tödlichen Fallen.
  • Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens, daß man meide die Stricke des Todes.
  • Stark und mächtig ist der König, der ein großes Volk regiert, aber wie kläglich steht ein Herrscher ohne Untertanen da!
  • Wo ein König viel Volks hat, das ist seine Herrlichkeit; wo aber wenig Volks ist, das macht einen Herrn blöde.
  • Wer seine Gefühle beherrscht, hat Verstand. Der Jähzornige stellt nur seine Unvernunft zur Schau.
  • Wer geduldig ist, der ist weise; wer aber ungeduldig ist, der offenbart seine Torheit.
  • Wer gelassen und ausgeglichen ist, lebt gesund. Doch der Eifersüchtige wird von seinen Gefühlen zerfressen.
  • Ein gütiges Herz ist des Leibes Leben; aber Neid ist Eiter in den Gebeinen.
  • Wer den Armen unterdrückt, verhöhnt dessen Schöpfer. Wer dem Hilflosen beisteht, der ehrt Gott.
  • Wer dem Geringen Gewalt tut, der lästert desselben Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott.
  • Wer sich von Gott lossagt, kommt durch seine eigene Bosheit um. Wer Gott vertraut, ist selbst im Tod noch geborgen.
  • Der Gottlose besteht nicht in seinem Unglück; aber der Gerechte ist auch in seinem Tod getrost.
  • Ein vernünftiger Mensch ist tief in der Weisheit verwurzelt, sogar die Unvernünftigen können das erkennen.
  • Im Herzen des Verständigen ruht Weisheit, und wird offenbar unter den Narren.
  • Gerechtigkeit macht ein Volk groß, doch Sünde ist für jedes Volk eine Schande.
  • Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
  • Ein kluger Diener erntet den Dank des Königs; aber für wen er sich schämen muss, den trifft sein Zorn.
  • Ein kluger Knecht gefällt dem König wohl; aber einem schändlichen Knecht ist er feind.

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