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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Hoffnung für Alle
Siehe, das hat alles mein Auge gesehen und mein Ohr gehört, und ich habe es verstanden.
»Das alles ist mir bestens bekannt! Ich habe es mit eigenen Augen gesehen und von anderen gehört.
Was ihr wißt, das weiß ich auch; und bin nicht geringer denn ihr.
Was ihr wisst, weiß ich auch, ich stehe euch in nichts nach!
Doch wollte ich gern zu dem Allmächtigen reden und wollte gern mit Gott rechten.
Aber ich will mit dem Allmächtigen reden, vor ihm will ich mich verteidigen.
Aber ihr deutet’s fälschlich und seid alle unnütze Ärzte.
Ihr übertüncht ja die Wahrheit mit euren Lügen! Kurpfuscher seid ihr allesamt!
Wollte Gott, ihr schwieget, so wäret ihr weise.
Wenn ihr doch nur schweigen würdet, dann könnte man euch noch für weise halten!
Höret doch meine Verantwortung und merket auf die Sache, davon ich rede!
Hört jetzt, was ich zu meiner Verteidigung sage, und gebt acht, wie ich meinen Fall vortrage!
Wollt ihr Gott verteidigen mit Unrecht und für ihn List brauchen?
Wollt ihr für Gott lügen und mit falschen Aussagen für ihn eintreten?
Wollt ihr seine Person ansehen? Wollt ihr Gott vertreten?
Wollt ihr Partei für ihn ergreifen und seinen Streit ausfechten?
Wird’s euch auch wohl gehen, wenn er euch richten wird? Meinet ihr, daß ihr ihn täuschen werdet, wie man einen Menschen täuscht?
Das kann doch nicht gutgehen! Meint ihr, dass er sich täuschen lässt, wenn er euch ins Verhör nimmt?
Er wird euch strafen, wo ihr heimlich Person ansehet.
Zurechtweisen wird er euch, weil ihr heimlich für ihn Partei ergreift!
Wird er euch nicht erschrecken, wenn er sich wird hervortun, und wird seine Furcht nicht über euch fallen?
Sein Erscheinen wird euch zu Tode erschrecken, die Angst wird euch packen!
Eure Denksprüche sind Aschensprüche; eure Bollwerke werden wie Lehmhaufen sein.
Eure tiefsinnigen Sprüche sind wertlos wie ein Häufchen Asche! Eure Verteidigung zerbröckelt wie Lehm!
Schweiget mir, daß ich rede, es komme über mich, was da will.
Schweigt jetzt! Ich will reden, komme, was da wolle!
Was soll ich mein Fleisch mit meinen Zähnen davontragen und meine Seele in meine Hände legen?
Ich bin bereit, Kopf und Kragen zu riskieren, ja, ich setze mein Leben aufs Spiel!
Siehe, er wird mich doch erwürgen, und ich habe nichts zu hoffen; doch will ich meine Wege vor ihm verantworten.
Gewiss wird Gott mich töten, dennoch vertraue ich auf ihn, denn ich will mein Leben vor ihm verantworten.
Er wird ja mein Heil sein; denn es kommt kein Heuchler vor ihn.
Schon das wird meine Rettung sein, denn wer mit Gott gebrochen hat, darf gar nicht erst in seine Nähe kommen!
Höret meine Rede, und meine Auslegung gehe ein zu euren Ohren.
Hört jetzt genau zu, wenn ich meinen Fall klarstelle! Achtet auf jedes Wort!
Siehe, ich bin zum Rechtsstreit gerüstet; ich weiß, daß ich recht behalten werde.
Ich habe mich auf die Verhandlung bestens vorbereitet und bin sicher, dass ich recht behalte.
Wer ist, der mit mir rechten könnte? Denn dann wollte ich schweigen und verscheiden.
Kann mir jemand eine Schuld nachweisen? Dann will ich schweigen und auf der Stelle sterben.
Zweierlei tu mir nur nicht, so will ich mich vor dir nicht verbergen:
Aber zuerst habe ich noch zwei Bitten an dich, o Gott; erfülle sie mir, damit ich dir überhaupt begegnen kann:
laß deine Hand fern von mir sein, und dein Schrecken erschrecke mich nicht!
Nimm dieses schmerzhafte Leiden von mir und die schreckliche Angst, mit der du mich plagst!
Dann rufe, ich will dir antworten, oder ich will reden, antworte du mir!
Rede du zuerst, dann werde ich antworten, oder lass mich beginnen, und dann antworte du!
Wie viel ist meiner Missetaten und Sünden? Laß mich wissen meine Übertretung und Sünde.
O Gott, sag mir: Wo bin ich schuldig geworden? Welche Sünden habe ich begangen? Wo habe ich dir die Treue gebrochen?
Warum verbirgst du dein Antlitz und hältst mich für deinen Feind?
Warum ziehst du dich von mir zurück und betrachtest mich als deinen Feind?
Willst du wider ein fliegend Blatt so ernst sein und einen dürren Halm verfolgen?
Warum verfolgst du mich und jagst mir Schrecken ein? Ich bin doch nur ein welkes Blatt, ein dürrer Halm!
Denn du schreibst mir Betrübnis an und willst über mich bringen die Sünden meiner Jugend.
Ein bitteres Los hast du über mich verhängt; du strafst mich sogar für die Sünden meiner Jugend.
Du hast meinen Fuß in den Stock gelegt und hast acht auf alle meine Pfade und siehest auf die Fußtapfen meiner Füße,
Du legst meine Füße in Ketten, beobachtest jede Bewegung und bewachst mich auf Schritt und Tritt.